B2B Marketing Kongress 2015

Was die Digitalisierung für Ihre Unternehmenskommunikation bedeutet

22.09.15 | Autor / Redakteur: Cindy Saleschke / Gesine Herzberger

Eine authentische Kommunikation via Social Media sorgt nicht nur für mehr Transparenz zwischen Ihnen und Ihren Kunden, sondern ermöglicht auch den direkten Dialog.
Eine authentische Kommunikation via Social Media sorgt nicht nur für mehr Transparenz zwischen Ihnen und Ihren Kunden, sondern ermöglicht auch den direkten Dialog. (Bildquelle: Pixabay)

Die Digitalisierung erwischt uns alle. Unternehmen müssen sich also nicht die Frage stellen, ob sie ihr Geschäftsmodell anpassen, sondern wann. Was bedeutet dieser Umstand für die B2B-Kommunikation?

Egal ob es um den Kauf eines Produkts, die Abwicklung eines Bankgeschäfts oder den Erstkontakt mit einem Kunden geht: die zunehmende Digitalisierung beeinflusst inzwischen fast alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Dieser Wandel betrifft in der Wirtschaft genauso kleine und mittelständische Unternehmen wie Großkonzerne. Unternehmen müssen sich daher nicht die Frage stellen, ob sie ein neues Geschäftsmodell entwickeln, sondern wann sie es entwickeln, um dieser Veränderung gerecht zu werden. Insbesondere im Bereich B2B-Kommunkation geht der Trend hin zu mehr digitalen Inhalten und den Aktivitäten in Social Media.

Wie wichtig ist Social Media für die Unternehmenskommunikation?

Beim Begriff „Social Media“ handelt es sich um mehr als einzelne Medienkanäle wie YouTube, XING oder Facebook. Es umfasst alle digitalbasierten Kommunikationskanäle, die es Nutzern ermöglichen sich untereinander auszutauschen oder Inhalte zu erstellen. Dazu zählen beispielsweise Webblogs, Webinare, Gemeinschaftsprojekte wie Wikis, Auskunfts- und Bewertungsportale, Foren und die sozialen Netzwerke.

In den Social-Media-Kanälen vernetzen sich Nutzer, um mit Beiträgen zu unterhalten, zu informieren oder diese zu kommentieren – mit Lob, Kritik oder Ergänzungen. Wenn ein Beitrag gefällt, wird er „geliked“ oder geteilt. Mit nur einem Klick können Nutzer ihren Kontakten somit zeigen, was ihnen gefällt. Dieser Effekt, „Word-of-Mouth-Marketing“ oder auch Empfehlungsmarketing genannt, ist die moderne Variante der Mundpropaganda und funktioniert prinzipiell auch im B2B-Marketing.

Durch die zielgruppengerechte Platzierung von Inhalten oder der entsprechenden Möglichkeit, einfach und schnell Inhalte zu teilen, kann dieser virale Marketingeffekt erzeugt und genutzt werden. Vorab ist es natürlich wichtig herauszufinden, ob die eigene Zielgruppe soziale Medien nutzt und ob die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen in diesen besprochen werden.

Durch die Social-Media-Aktivitäten steigern Unternehmen nicht nur ihre Markenbekanntheit, sondern können ihr Image pflegen und wertvolles Feedback aus der Community erhalten. Bei einer authentischen Kommunikation entsteht mehr Transparenz und durch den Dialog wird die Kundenbindung gefestigt.

Fazit: Jedes Unternehmen sollte sich mit dem Thema Social Media auseinandersetzen, denn richtig eingesetzt kann es zur Effizienz- oder Umsatzsteigerung beitragen.

Wie beeinflusst die Digitalisierung Entscheider?

Natürlich unterscheidet sich die B2B-Kommunikation signifikant von der B2C-Kommunikation. Dies begründet schon allein die Tatsache, dass Entscheider im Gegensatz zu Privatpersonen weniger spontan in ihren Kaufentscheidungen sind. Sie benötigen mehr Bedenkzeit, um zu recherchieren, Angebote von Konkurrenten zu prüfen oder Geschäftskontakte aufzubauen.

Wer seine Unternehmenskommunikation dem digitalen Wandel entsprechend anpasst wird mit anderen Voraussetzungen in ein Kundengespräch gehen. Durch die intensive Recherchearbeit auf den Websites, Blogs, Foren oder den sozialen Netzwerken sind Entscheider weitaus besser informiert. Sie bringen einiges an Vorwissen zu Leistungen und Produkten eines Unternehmens mit. Bevor es überhaupt zu einem Face-to-Face Gespräch kommt, werden Daten und Fakten digital überprüft.

Fazit: Die Aussage „Die Homepage hat bis jetzt auch immer irgendwie funktioniert!“ wird zukünftig kaum noch anwendbar sein. Im digitalen Zeitalter ist die Website eines Unternehmens oftmals der sogenannte Dreh- und Angelpunkt. Ein professioneller Internetauftritt, der den Bedürfnissen von Nutzern mobiler Endgeräte gerecht wird, möglichst viele Informationen bereitstellt, inklusive der Möglichkeit, ohne großen Aufwand in Kontakt zu treten, ist unabdingbar.

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Ergänzendes zum Thema
 
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