Social Media im B2B

So wird Ihr Unternehmen auf LinkedIn erfolgreich

| Autor / Redakteur: Bernhard Lermann / Dr. Gesine Herzberger

Social Media ist kein Sprint, sondern ein Marathon – um in den Social Media-Kanälen erfolgreich zu sein, braucht es viel Zeit, Geduld und Ausdauer.
Social Media ist kein Sprint, sondern ein Marathon – um in den Social Media-Kanälen erfolgreich zu sein, braucht es viel Zeit, Geduld und Ausdauer. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Es ist bekannt, dass LinkedIn keine reine Job-Börse mehr ist, sondern ein stark spezialisiertes Netzwerk. Und dieses Netzwerk ist bestens geeignet für eine B2B-Kommunikation, die neue Aufträge generieren kann und Geschäftspartner auf Sie aufmerksam macht.

Die Stärke von LinkedIn liegt in seinem businessorientierten Publikum und in den Tools der Plattform (manche kostenlos, manche kostenpflichtig), die auch der B2B-Marketer nutzen kann, um die Sichtbarkeit seine Unternehmens und seinen Erfolg dort zu steigern.

Das Netzwerk LinkedIn hat sich seit 2003 stark verändert. Damals bestand sein Hauptanliegen darin, Arbeitssuchende mit Personalvermittlern und potenziellen Arbeitgebern zusammenzubringen. Heute ist LinkedIn ein idealer Ort, um neben qualifizierten Mitarbeitern auch Anbieter, Lieferanten oder neue Kunden zu finden. Folglich strömen Unternehmen jeder Größe dorthin, um Leads zu sammeln und ihre allgemeine digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.

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Jede Firma tickt anders, und nicht jeder Social Media-Marketing-Plan wird jedem Unternehmen gerecht. Als eine grobe Richtschnur sollten Sie diese drei Dinge beachten, um auf LinkedIn erfolgreich zu sein:

1. Nutzen Sie die Unternehmens-Seite auf LinkedIn.

Auf Ihrer Unternehmens-Seite können Sie Ihre Story erzählen und jeden Besucher davon überzeugen, warum Sie ein ernsthafter Player in der Branche sind.

Die LinkedIn-Unternehmensseiten bieten mittlerweile gute Möglichkeiten für eine starke Präsentation Ihrer Firma, ganz egal, ob es sich dabei um ein Start-Up oder um einen internationalen Konzern handelt. Mit etwas Sorgfalt können Sie die Seite so gestalten, dass sie mehr hergibt als Ihre Unternehmenswebsite. Es lohnt sich, hier etwas Zeit in eine gute Präsentation zu investieren. Und wenn Ihnen die Zeit fehlt, könnten Sie einen Freelancer anstellen, der sich um einen ansprechenden Text und um aussagekräftige Bilder kümmert.

Das sollte Ihre LinkedIn Unternehmensseite leisten:

  • Zeigen Sie auf, welchen Nutzen Ihr Angebot Kunden und Geschäftspartnern bringt. Kopieren Sie keine Werbetexte aus Ihrer Broschüren auf diese Seite.
  • Zeigen Sie Ihr Unternehmen in Bildern. Sei es mit Porträtfotos von Ihnen und Ihrem Team, mit dem Bild des Firmengebäudes oder mit Ihrem Service im Einsatz. Vermeiden Sie Fotos aus Bilddatenbanken.
  • Bleiben Sie konsequent bei der Bildsprache und beim Design, das Sie auch auf Ihrer Website verwenden.
  • Eine ansprechende Beschreibung Ihres Unternehmens für Ihre potenziellen Kunden sollte zeigen, dass Sie sich für deren Probleme interessieren. Die Unternehmensbeschreibung ist das wichtigste Feld auf der LinkedIn-Firmenseite. Hier haben Sie 2.000 Zeichen Platz, die Sie sinnvoll bis auf den letzten Buchstaben nutzen sollten.
  • Achten Sie darauf, dass Sie in den Texten die richtigen Keywords benutzen. Diese sind besonders wichtig, damit Ihre Zielgruppe Sie auch auf LinkedIn leicht finden kann. Vergessen Sie nicht, dass hier etwas anders gesucht wird als bei Google: nach Thema, nach Industrie, nach Lösungen, nach Leistungen. Und kaum nach Produkten.
  • Verwenden Sie die richtige Kategorie und die relevanten „Spezialgebiete des Unternehmens“. Wählen Sie zuerst eine „Hauptbranche“ (zum Beispiel „Halbleiter“ oder „Automobil“). Hier müssen Sie sich festlegen. Weiter ins Detail gehen können Sie bei den sogenannten „Spezialgebieten“, hier können Sie so viele Begriffe hinzufügen wie Sie möchten

2. Bauen Sie ein solides Netzwerk von Kontakten auf

LinkedIn arbeitet mit dem sogenannten „Circle of Influence“. Dahinter steckt ein Schema, wie seine Mitglieder untereinander vernetzt sind. Die meisten Nutzer können sich nur mit Personen verbinden, deren Einladungen sie bereits akzeptiert haben (Verbindungen 1. Grades) aber auch mit denjenigen, die bereits mit diesen Personen verbunden sind (Verbindungen 2. Grades). Verbindungen 3. Grades und weiter entfernte Verbindungen können nur kontaktiert werden, wenn deren Namen angezeigt werden (was diese wiederum jeweils in ihrem Profil festlegen). Das kann Sie schnell bei der Vergrößerung Ihres Netzwerkes begrenzen (es sein denn, Sie zahlen dafür). Doch zum Glück gibt es die Möglichkeit, Kontakte aus Outlook, Gmail, Yahoo, Hotmail, AOL, oder über ein Spreadsheet zu importieren.

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