Wie fit ist Ihr Unternehmen?

Mit diesen Tipps meistern Unternehmen die Digitalisierung

| Redakteur: Dr. Gesine Herzberger

Ist Ihr Unternehmen fit für die Digitalisierung? Entscheidend dafür ist eine solide Datenbasis und Kundenzentrierung.
Ist Ihr Unternehmen fit für die Digitalisierung? Entscheidend dafür ist eine solide Datenbasis und Kundenzentrierung. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Cloud, IoT und Big Data beeinflussen unsere vernetzte Welt und eröffnen Unternehmen neuen Chancen für ihr Geschäftsmodell. Doch nicht jedes Unternehmen hat sich mit der Digitalisierung bereits befasst, sie bringt nämlich einige große Herausforderungen mit sich.

Wo früher Filialen und Verkaufsschalter waren, gibt es heute digitale Plattformen, auf denen Kunden sich selbst bedienen. Wo Aufgaben händisch erledigt wurden, übernimmt Automatisierung Routineaufgaben ganz einfach und selbstständig. Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand: alles geht schneller, unkomplizierter, ist sofort verfügbar und idealerweise individuell. Aber lange noch nicht alle Unternehmen haben die Herausforderungen dieses Wandels gemeistert. Wie Unternehmen sich erfolgreich digital transformieren können, hat Uniserv in fünf Tipps zusammengefasst.

Tipp 1: Die Digitalisierung ist für Kunden normal

Bei der Bank, dem Autohändler oder in Onlineshops: Verbraucher setzen die Vorteile der Digitalisierung, Schnelligkeit und Effizienz in nahezu allen Unternehmen und Branchen voraus. Dabei ist es egal, ob der Kunde zu den digitalen Pionieren gehört oder nicht. Einkauf, Informationsbeschaffung oder Kommunikation – in vielen Bereichen des Geschäftslebens, des privaten Konsums, der Unterhaltung und Bildung ist „online first“ bis „mobile first“ zum Standard geworden. Weil Kunden meist bereits weitaus digitaler sind als Unternehmen, haben sie einen Vorsprung, wenn es darum geht, sich an die vernetzte Welt anzupassen. Um sich erfolgreich zu digitalisieren, müssen Unternehmen ihre Kunden und deren Verhalten grundlegend und vollständig verstehen. Denn der Kunde verfügt nicht nur über den erwähnten digitalen Vorsprung, sondern will dadurch auch anders angesprochen werden.

Tipp 2: Perfekte Kundendaten und erfolgreiche Digitalisierung gehören zusammen

Ein Unternehmen, das diesen Zusammenhang erkannt hat, ist das Traditionsunternehmen Klöckner & Co, das sich zum Amazon des Stahlhandels wandeln will. Denn das von Überkapazitäten bestimmte Marktumfeld im Stahlbereich macht es dem Unternehmen immer schwieriger, sein traditionelles Geschäftsmodell zukünftig erfolgreich umzusetzen. Aus diesem Grund entwickelt das Unternehmen eine umfassende Plattform, über die alle Prozesse gesteuert werden können. Ganz nach dem Vorbild von Amazon oder Google wird diese die traditionelle auslastungsgetriebene, mehrfach unterbrochene Wertschöpfungskette Stahlwerk–Stahlhandel–Stahlkunde ablösen. Über die Plattform können Kunden jederzeit ihre Bestellungen aufgeben oder ihren Vertragsstand einsehen. Im Mittelpunkt steht ganz klar der Servicegedanke.

Im Vorfeld dieses Transformationsprozesses hat der Stahlhändler die Bedürfnisse seiner Kunden analysiert und sich damit einen zentralen Faktor für eine erfolgreiche Digitalisierung zunutze gemacht: einen 360-Grad-Blick auf den Kunden. Diese umfassende Sicht entsteht durch Stamm- und Bewegungsdaten (Transaktions- und Interaktionsdaten) und verrät Unternehmen das Kaufverhalten, die Kaufhistorie und die Vorlieben des Kunden. Mit der 360-Grad-Sicht gelingt es Unternehmen, ein für den Kunden optimales, smartes Angebot zu schaffen.

Tipp 3: Prozesse und Daten gehören auf den Prüfstand

Um diese Rundumsicht nun als Basis für eine erfolgreiche Digitalisierung zu schaffen, gilt es zunächst, die veränderten Anforderungen der Kunden den eigenen bestehenden Geschäftsprozessen gegenüberzustellen. Unternehmen müssen sich in diesem Kontext einige Fragen stellen:

  • Erfüllen wir den Anspruch unserer Kunden an individuellen Services und individuellen Produkten?
  • Welchen Einfluss nimmt die Digitalisierung auf unsere Geschäftspartner und was bedeutet das für die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten?
  • Sind wir schnell genug, wenn es darum geht, Marktbedürfnisse zu erkennen, passende Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln und diese auf den Markt zu bringen?
  • Sind wir in der Lage, unsere Kunden entlang ihrer Customer Journey immer und zu jedem Zeitpunkt adäquat zu begleiten?

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