XING Arbeitnehmerstudie

Weniger arbeiten, mehr leben: Was bewegt die Beschäftigten im Jahr 2015?

06.05.15 | Autor: Lena Gerhard

Die repräsentative Studie "Kompass neue Arbeitswelt" befragte Beschäftigte aller Berufsklassen zu ihrer aktuellen Jobsituation sowie zu ihren Erwartungen an die Zukunft.
Die repräsentative Studie "Kompass neue Arbeitswelt" befragte Beschäftigte aller Berufsklassen zu ihrer aktuellen Jobsituation sowie zu ihren Erwartungen an die Zukunft. (Bildquelle: Pixabay, CCO Public Domain)

Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch und auch bei den Arbeitnehmern zeichnet sich ein zunehmender Wertewandel ab. Die Studie „Kompass neue Arbeitswelt“ von XING und Statista untersuchte nun genauer, was die Beschäftigten im Jahr 2015 bewegt.

Wie beurteilen Arbeitnehmer ihre Jobsituation in Zeiten tiefgreifender Veränderungen? Was erwarten sie von der Zukunft? Welche Bedürfnisse werden durch Arbeit erfüllt, welche nicht? In einer repräsentativen Studie hat das Hamburger Meinungsforschungsinstitut Statista im März und April 2015 über 4.000 Beschäftigte aller Berufsklassen zu Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Hierarchie sowie zur Arbeitszeiten-Gestaltung befragt. Die Studie „Kompass neue Arbeitswelt“ wurde im Auftrag des sozialen Netzwerks XING erstellt und Ende April in den Design Offices in Berlin präsentiert.

Anhand der Einstellung der Arbeitnehmer zu ihrer Arbeit haben sich in der Studie fünf Segmente herauskristallisiert: „Teilzeitkräfte / Projektmitarbeiter o.Ä.“, „Wissensarbeiter“, „Gehaltsoptimierer“, „Soziale Berufe“ und „Blue Collar“. In der Studie wurde deutlich, dass sich die Ansprüche und Bedürfnisse der so genannten Wissensarbeiter deutlich von den restlichen Befragten unterscheiden. Den Wissensarbeitern liegen besonders die Aspekte Selbstbestimmung, Flexibilität und eine gute Arbeitsatmosphäre am Herzen. Das Sicherheitsbedürfnis sowie die Bedeutung des Gehalts sind in dieser Gruppe dagegen deutlich weniger ausgeprägt. Insgesamt arbeitet über die Hälfte der Arbeitnehmer mindestens 40 Stunden in der Woche, wobei nur knapp 30 Prozent angaben, sich dies auch so zu wünschen. Im Schnitt würden die Beschäftigten gerne fünf Stunden weniger arbeiten, so die Arbeitnehmerstudie.

Weitere Ergebnisse der XING Arbeitnehmerstudie 2015 finden Sie in der Bildergalerie

„Wir haben diejenigen befragt, die von den tektonischen Veränderungen der Arbeitswelt unmittelbar betroffen sind. Die Ergebnisse zeigen, dass der Innovationsstandort Deutschland dringend Arbeitsbedingungen bieten muss, die Innovationen auch künftig möglich machen“, erklärt Thomas Vollmoeller, CEO der XING AG: „Aspekte wie Kapital und Know-how sind dazu längst nicht genug. Unternehmen, die innovativ sein wollen, müssen ein Betriebsklima schaffen, in dem Innovationen gedeihen können. Denn die stecken in den Köpfen der Mitarbeiter.“

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