Rückblick Lead Management Summit 2016

„Wenn Du morgens keinen Grund hast, aufzustehen, bleib lieber liegen“ – #LMS16

| Autor: Dr. Gesine Herzberger

„Wenn Du morgens keinen Grund hast, aufzustehen, bleib lieber liegen!“ – nur ein (be-)merkenswerter Satz aus der Abschluss-Keynote von Olympia-Sieger Thomas Lurz beim Lead Management Summit 2016.
„Wenn Du morgens keinen Grund hast, aufzustehen, bleib lieber liegen!“ – nur ein (be-)merkenswerter Satz aus der Abschluss-Keynote von Olympia-Sieger Thomas Lurz beim Lead Management Summit 2016. (Bildquelle: marconomy © Stefan Bausewein)

Lead Management hat viel mit Umsetzung zu tun! Daher stand der Lead Management Summit 2016 unter dem Motto „Nimm den Hammer in die Hand“. In Vorträgen, Break Out Sessions und Workshops bekamen die Teilnehmer schlagkräftige Impulse für ihr Lead Management – unter anderem von einem Olympia-Sieger!

Nein, er kam nicht in seiner Badehose, sondern trat im perfekt sitzenden, dunkelblauen Anzug auf die Bühne: Marathon-Schwimmer Thomas Lurz. Mit seiner Abschluss-Keynote traf der Würzburger Olympia-Sieger für uns den Nagel auf den Kopf! Lurz erzählte Unterhaltsames und Lehrreiches aus seiner Sportler-Karriere. Nicht nur von Haien, Delfinen oder – weniger schön – toten Ratten, denen man beim Open Water-Swimming schon mal begegnet, sondern auch vom harten Kampf, Tag für Tag den Weg zum Training anzutreten und Kilometer für Kilometer zu schwimmen. „Jeden Tag, jede Stunde – zu jeder Zeit. Man muss immer sein Bestes geben und an seine Grenzen gehen. Wenn Du morgens keinen Grund hast, aufzustehen, bleib lieber liegen“, gab Thomas Lurz den rund 230 Teilnehmern mit auf den Weg. Diese belohnten den Weltmeister mit einem begeisterten Applaus. „Super Vortrag vom Schwimmer!“, „Aus diesem Vortrag habe ich wirklich viel mitgenommen“ und „Cooler Typ“ – um nur einige Kommentare zur Abschluss-Keynote des #LMS16 zu nennen.

Mit Disziplin zum optimalen Lead Management

Thomas Lurz Abschluss-Keynote war für viele Teilnehmer sicherlich das größte Highlight des 4. Lead Management Summit. Betrachtet man aber den gesamten Lead Management Summit 2016, so reihte sich dabei eine ganze Kette kleiner Höhepunkte aneinander. Dem Vortrag von Thomas Lurz war nämlich bereits ein rasanter Tag mit spannenden Vorträgen, interessanten Break Out Sessions und informativen Workshops vorangegangen.

Wie eingangs gesagt drehte sich in diesem Jahr, angelehnt an den berühmten Hornbach Slogan, alles um den Hammer! Dieser stellte aber weit mehr dar, als nur ein Symbol: Mit etwas Fleiß und Geschicklichkeit konnten die Teilnehmer selbst Hand anlegen und einen coolen Hammer ergattern. Ein besonderes Highlight war dabei die STR8-Werkstatt! Hier wurde eifrig geschraubt und gehämmert, gebohrt und gesägt.

Das Programm orientierte sich in diesem Jahr erstmals an den Stufen des Lead Management Prozesses:

  • Entwicklung einer Buyer Persona
  • Content schaffen und einsetzen
  • Customer Journey: Touchpoints erkennen und nutzen
  • Nurturing-Prozesse entwickeln und optimieren
  • Scoring unter verschiedenen Blickpunktenn
  • Leadmanagement mit Vertriebspartnern

Wie entwickelt man die richtige Buyer Persona? Mit welchem CRM-System sollte man arbeiten und wie und wann übergibt das Marketing die „heißen“ Leads am besten an den Vertrieb? Fragen über Fragen, die (fast) alle auf dem Lead Management Summit beantwortet werden konnten!

Die theoretische Einführung zu jeder Prozessstufe übernahmen die beiden Lead Management Experten Reinhard Janning, ec4u, und Norbert Schuster, strike2. Den Einblick in die Realität gab jeweils ein Praktiker von Unternehmensseite.

  • Andrea Jochum (v. Rundstedt & Partner) erklärte den Teilnehmern, an Hand ihrer eigenen Erfahrung, wie man eine Buyer Persona entwickelt.
  • „Wie war denn Ihr letzter Zahnarztbesuch?“ Mit dieser Frage leitete Johannes Wüst (Dentsply Sirona) seinen Vortrag ein, der sich insbesondere mit dem Thema Content Marketing im Lead Management Prozess beschäftigte.
  • Mit einer besonders schönen PowerPoint-Präsentation gab Mathies Plothe (Trilux) einen Einblick, warum Touchpoints im Lead Management wichtig sind, wie man diese erkennt und nutzt.
  • Laura Spreitzer (Brother International) zeigte den Teilnehmern in ihrem Vortrag, wie man einen Lead Nurturing Prozesses im Rahmen eines indirekten Vertriebsmodells aufbaut.
  • Wie Sie Lead Scoring die Komplexität nehmen und Ihren Vertrieb an Bord holen? Das erfuhren die Teilnehmer von Vivien Kupplmayr (Groupon International).
  • Das komplexe Thema CRM wurde von Thorsten Sydow (SALT Solutions) behandelt. An Hand des eigenen Unternehmens zeigte er den Teilnehmern, auf was man in dieser Prozessstufe des Lead Management besonders achten muss.
  • Die letzte Stufe beinhaltet Lead Management mit Vertriebspartnern. Über dieses Thema sprach Marco Mautone von Extreme Networks

Break Out Sessions

Am Nachmittag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihr Wissen zu den einzelnen Prozessstufen in Break Out Sessions zu vertiefen. Neu war in diesem Jahr, dass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene voll auf ihre Kosten kamen: Alle Sessions wurden zum einen für Themen-Einsteiger (Level 1) angeboten, zum anderen für Fortgeschrittene (Level 2). Die Referenten Matthias Specht (wob), Alexander Woelke (Cloud Bridge), Reinhard Janning (ec4u), Stefan Rottmann und Michael Peuker (beide SC-Networks), Norbert Schuster (strike2), Philipp von der Brüggen (leadtributor) und Sebastian Krebs (Uniserv) gaben ihren Teilnehmern spannende Einblicke in die Themen Content, Customer Journey, Nurturing, Scoring, CRM und Lead Management, Lead Management mit Vertriebspartnern und Data Management. Die Kleingruppen gaben den Teilnehmer die Möglichkeit, sich aktiv an den Sessions zu beteiligen und alle Fragen zu stellen, die sie schon immer beantwortet haben wollten.

Parallele Workshops am zweiten Tag

Noch mehr Fragen konnten alle diejenigen Teilnehmer stellen, die sich am zweiten Tag des Lead Management Summit für die vertiefenden Workshops mit Toolvorstellung angemeldet hatten:

  • Maik Rico y Gomez, Park7, vermittelte das kleine und das große Einmaleins der Content-Erstellung. „Content schaffen und einsetzen | Das FINE-Modell – Framework für eine ganzheitliche B2B Content Strategie“.
  • Martin Philipp, SC-Networks, zeigte die funktionale Konzeption eines Nurtures und bewies anhand eines Live-Nurturing, wie man Nurturing-Prozesse entwickelt und optimiert.
  • Unter der amüsanten Headline „Der kleine Leadbogen möchte aus der Steinzeit abgeholt werden…“ nahm Mirko Voges, STR8. Agentur für geplante Ereignisse, die Teilnehmer mit auf die Reise zum gelungenen Data Management.

Fazit:

„Der Lead Management Summit ist wie ein großes Klassentreffen. Jahr für Jahr finden sich hier Aussteller und Experten aus dem Bereich des Lead Management zusammen, um sich auszutauschen und ihr Wissen an die Teilnehmer weiter zu geben.“ Dieses schöne Zitat von Norbert Schuster spricht vermutlich vielen aus dem Herzen, die beim #LMS16 dabei waren. Dabei, das sei an dieser Stelle noch angemerkt, sind in jedem Jahr neben einigen „festen Größen“ auch viele neue Gesichter mit dabei.

Traditionell geht am Ende dieses Beitrags noch einmal ein besonderer Dank an unsere Sponsoren, ohne die unser Lead Management Summit nicht möglich wäre:

Wir freuen uns darauf, den Lead Management Summit gemeinsam mit Ihnen ins nächste Jahr zu tragen und das Thema auf marconomy.de auch unterjährig aktiv voranzubringen. Nach dem Lead Management Summit ist schließlich vor dem Lead Management Summit! In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr. Der 5. Lead Management Summit findet am 28. und 29. März 2017 statt.

* Für alle, die sich einmal lächeln sehen wollen (oder die unseren Summit verpasst haben) lohnt sich ein Blick in unsere umfangreiche Bildergalerie.

** Noch nicht genug vom Thema Lead Management? Dann lesen Sie das kostenlose Whitepaper „Lead Management und die Moments that Matter“.

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