Präsentationstechnik

Die fünf schlimmsten Albträume beim Präsentieren

| Autor / Redakteur: Jan Willem Brands / Dr. Gesine Herzberger

Blackout, falscher Adapter, Kabelchaos oder Techikausfall – das sind die fünf größten Albträume, die Vortragende Nachts nicht ruhig schlafen lassen.
Blackout, falscher Adapter, Kabelchaos oder Techikausfall – das sind die fünf größten Albträume, die Vortragende Nachts nicht ruhig schlafen lassen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Im Berufsleben muss fast jeder einmal einen Vortrag halten. Die einen häufiger, die anderen seltener. Doch gerade für ungeübte Sprecher bedeutet diese Situation Stress. Und zwar meist schon lange vor der eigentlichen Präsentation.

Dieser Stress entsteht meisten, weil im Kopf zahlreiche Katastrophenszenarien ablaufen. Die fünf größten Albträume beim Präsentieren hat Jan Willem Brands, Geschäftsführer der Abteilung Kollaboration von Barco, zusammengefasst:

1. Angst vor Publikum zu sprechen

Für viele Arbeitnehmer zählt das Präsentieren vor anderen Menschen nicht gerade zu ihrer Lieblingsbeschäftigung. Den Faden zu verlieren und das vor versammelter Mannschaft ist eine der größten Ängste, die Vortragende im Vorfeld haben. Die daraus resultierende Nervosität kann sich durch einen anfänglichen Kloß im Hals oder sogar durch einen kompletten Blackout während der Präsentation bemerkbar machen.

2. Verbindungsschwierigkeiten zwischen Laptop und Beamer

Doch damit nicht genug. Bevor der Vortrag überhaupt losgeht, muss erst einmal der Laptop mit der Präsentationstechnik verbunden werden. Ungeübte können dabei in Zeitnot und unnötig unter Druck geraten, denn häufig ist es nicht möglich, vorher zu testen, ob das Präsentationssystem mit dem eigenen Betriebssystem kompatibel ist. Es kann passieren, dass der mühevoll gestaltete Vortrag verzerrt oder in einer falschen Auflösung angezeigt wird. Im schlimmsten Fall lässt die Technik den Vortragenden sogar ganz im Stich und die Präsentation muss ohne visuelle Unterstützung über die Bühne gehen.

3. Falscher Adapter und Steckerchaos

Da im Vorfeld meist auch nicht bekannt ist, welche Präsentationstechnik im Besprechungsraum installiert ist, tut sich hier ein weiteres Schreckensszenario auf. Nicht jedes Gerät lässt sich problemlos mit jedem System verbinden. Je nach Betriebssystem sind dafür auch in Zeiten von Bluetooth, WLAN und USB meist ein Adapter oder andere Anschlüsse notwendig. Passt der eigene Anschluss nicht und ist kein Adapter griffbereit, steigt die Nervosität gleich zu Beginn. Das ist kein gutes Vorzeichen für den Vortrag und wirkt sich negativ auf die Qualität aus.

4. Der Kampf mit den Kabeln

Aber auch die Kabel selbst können zum Problem werden. Je nachdem, an welchem Platz sich der Präsentierende niedergelassen hat, kann es sein, dass die Entfernung zum Stromanschluss zu weit ist und die vorhandenen Kabel zum Präsentationssystem zu kurz sind. Verrenkungen und eine unbequeme Haltung sind die Folge – unwahrscheinlich, dass daraus eine erfolgreiche Präsentation resultiert. Noch komplizierter wird es, wenn während des Vortrags die Sprecher wechseln und damit auch die Laptops. Denn dann müssen auch alle nötigen Kabel neu angeschlossen werden.

5. Verschiedene Smart-Devices

Der Trend am Arbeitsplatz geht immer mehr in Richtung „Bring Your Own Device“. Tablets oder Smartphones werden in Besprechungsräumen häufiger eingesetzt, um Informationen zu teilen. Aber oft lassen sich diese Inhalte nicht direkt über die Präsentationstechnik im Besprechungszimmer darstellen. Mitarbeiter setzen das heutzutage aber oft voraus, gerade wenn auch im Alltag mit dem eigenen Tablet oder Smartphone gearbeitet wird. Ist die vorhandene Präsentationstechnik nicht kompatibel, kann aus dem geplanten Vortrag kurzerhand ein Albtraum werden.

Aber wie kann diesen Szenarien vorgebeugt werden? Eine Lösung sind drahtlose Präsentationssysteme wie zum Beispiel Barco ClickShare. Idealerweise funktioniert die Technologie per Plug and Play und ist möglichst benutzerfreundlich, damit sie für alle Teilnehmer zugänglich ist. Die nervige Suche nach dem passenden Kabel beziehungsweise Adapter entfällt und Inhalte werden automatisch korrekt und in der richtigen Auflösung angezeigt. Außerdem kann sich der Präsentierende frei im Raum positionieren. Diese Vorteile ermöglichen es ihm, die eigenen Qualitäten hervorzuheben. Denn letztendlich ist eine gute Präsentation eine Kombination aus der Vortragsqualität des Referenten, ansprechenden Inhalten und reibungslos funktionierender Technik.

Jan Willem Brands ist der Geschäftsführer der Abteilung Kollaboration von Barco.
Jan Willem Brands ist der Geschäftsführer der Abteilung Kollaboration von Barco. (Bild: Barco)

Über den Autor

Jan Willem Brands ist der Geschäftsführer der Abteilung Kollaboration von Barco. Von Taiwan aus steuert er die Innovations- und Marketing-Teams für ClickShare und WePresent in Europa und Asien. Er ist seit 2008 als CTO für Barco tätig und dabei für Corporate Research, Intellectual Property und Methods & Tools zuständig. Zuvor war er bei Philips Electronics, wo er eine Führungsposition im Bereich Forschung und Entwicklung sowie im Produktmanagement für Consumer Electronics inne hatte und Halbleiter-Geschäftseinheiten in Europa, Asien und den USA betreute.

Über BARCO ClickShare
Mit dem drahtlosen Präsentationssystem ClickShare können sich bis zu 64 Nutzer gleichzeitig verbinden, um Inhalte zu teilen. Dazu wird ein USB-Dongle, der ClickShare Button, an den Rechner angeschlossen oder die Smartphone-App geöffnet. Durch einfaches Drücken des Buttons wird der eigene Bildschirm auf die Präsentationsfläche übertragen, wo bis zu vier Bildschirme gleichzeitig angezeigt werden können.

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