Digitales Employer Branding im B2B

„Fachkräftemangel ist vielfach hausgemacht“

07.10.14 | Redakteur: Gesine Herzberger

Der „Wollmilchsau”-Blog dient als Sprachrohr für Ideen, Trends und Meinungen rund um die Themen Personalmarketing und Employer Branding. Mit rund 25.000 Lesern monatlich ist er einer der meistgelesenen Blogs der deutschen HR-Szene.
Der „Wollmilchsau”-Blog dient als Sprachrohr für Ideen, Trends und Meinungen rund um die Themen Personalmarketing und Employer Branding. Mit rund 25.000 Lesern monatlich ist er einer der meistgelesenen Blogs der deutschen HR-Szene. (Bildquelle: Screenshot www.wollmilchsau.de)

Online-Jobbörsen haben bereits 35 Prozent mobile Bewerberzugriffe, Unternehmen knapp 20 Prozent. Dennoch sind die Karriereseiten vieler Konzerne alles andere als mobil optimiert.

In der Folge gehen vielen Unternehmen gute Kandidaten durch die Lappen – denn sie bewerben sich gar nicht erst bei ihnen. „Wenn der Prozess zu nervig ist, ist die Stelle halt nicht interessant,“ bestätigt Jan Kirchner, Partner der Personalmarketingagentur Wollmilchsau. Er muss es wissen: Kirchner ist seit vielen Jahren als Experte für digitales Employer Branding und Personalmarketing unterwegs. Wir haben ihn nach den häufigsten Fehlern der Unternehmen und ihrer Personaler gefragt – und nach Vorschlägen, wie man diese vermeiden kann.

Was genau macht ihr und wer sind Eure Kunden?

Wir machen Unternehmen als Arbeitgebermarken im Internet erlebbar. Der zentrale Ausgangspunkt ist dabei immer die Karriereseite, wo Unternehmen potenzielle Bewerber über ihre Arbeitswelt, die Unternehmenskultur und natürlich offene Stellen informieren. Da sich der Arbeitsmarkt gedreht hat und sich heute in vielen Bereichen die Unternehmen bei den Fachkräften bewerben müssen, sind die Ansprüche an die Nutzerfreundlichkeit und die Gestaltung von Karriereseiten viel komplexer als noch vor ein paar Jahren. Dass der digitale Arbeitgeberauftritt seit dem Aufkommen des Social Media Recruitings neben der Karriereseite auch Präsenzen bei Facebook, Xing, LinkedIn und vielen weiteren Plattformen einschließt und alles perfekt vernetzt sein muss, stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Eine der größten besteht darin, die Karrierewebseite mit ausreichend Bewerbern zu versorgen – was ja insbesondere bei B2B-Unternehmen kein Selbstläufer ist.

Um Unternehmen von dieser Sorge zu befreien und den Personalmarketingprozess effizienter zu machen haben wir die Software Jobspreader entwickelt, mit der wir Stellenausschreibungen direkt von der Karriereseite vollautomatisch im Internet verteilen. Je nach Bedarf können wir so den gesamten Ausschreibungsprozess automatisieren und die Stellen bei Job-Aggregatoren, der Jobbörse der Arbeitsagentur, im Social Web und bei Facebook posten und aktuell halten. Die so eingesparte Zeit können Personaler dann auf die Bewerber und die Pflege ihrer Arbeitgebermarke verwenden.

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