B2B-Marken-Marktstudie

Markenbekanntheit und Differenzierung vom Wettbewerb

20.11.14 | Redakteur: Natalie Wander

Warum ist es wichtig, seine Marke zu stärken? Welche Markenthemen sind aktuell interessant und welche stehen 2015 im Fokus? Diese Fragen beantworteten unter anderem Dr. Michael Kolk, Klüber Lubrication München SE, Kai Halter, ebm-papst, und Martin Büllesbach, Bilfinger SE, für die B2B-Marken-Marktstudie, die im Rahmen der 9. Markenkonferenz B2B durchgeführt wurde.
Warum ist es wichtig, seine Marke zu stärken? Welche Markenthemen sind aktuell interessant und welche stehen 2015 im Fokus? Diese Fragen beantworteten unter anderem Dr. Michael Kolk, Klüber Lubrication München SE, Kai Halter, ebm-papst, und Martin Büllesbach, Bilfinger SE, für die B2B-Marken-Marktstudie, die im Rahmen der 9. Markenkonferenz B2B durchgeführt wurde. (Bildquelle: marconomy © Stefan Bausewein)

B2B-Unternehmen sind durch ihre Produkte so auf ihre Branche fixiert, dass sie darüber hinaus wenig bekannt sind. Damit fällt ihnen die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern schwer. Eine starke Marke steigert die Bekanntheit.

Da sich B2B-Firmen immer mehr mit „Employer Branding“ auseinandersetzen müssen, ist es logisch, dass die Steigerung der Marktbekanntheit auf Platz 2 der Ziele ihrer Markenarbeit landet. Übertroffen wird dies lediglich vom Ziel, sich stärker vom Wettbewerb zu differenzieren. Auf Platz 3 sehen die Teilnehmer der B2B-Marken-Marktstudie, die im Rahmen der Markenkonferenz B2B durchgeführt wurde, zu gleichen Teilen eine stärkere Identifikation der Mitarbeiter mit dem eigenen Unternehmen, eine leichtere Neukundengewinnung und eine stärkere Bindung von Bestandskunden an das Unternehmen. Wie wichtig die Stärkung der Positionierung als attraktiver Arbeitgeber ist, zeigt sich auch in den aktuellen und zukünftigen Markenthemen: zur Zeit beschäftigen sich 41 Prozent der Studienteilnehmer mit Employer Branding, im nächsten Jahr konzentrieren sich 24 Prozent darauf.

Aktuelle und zukünftige Markenthemen

Die Top 5 der Markenthemen 2015 sind: Markenbildung und -entwicklung (58 Prozent), Markenführung und -management (55 Prozent), Mitarbeiter als Markenbotschafter/Internal Branding (40 Prozent), Markengestaltung und -design (32 Prozent) und markenorientierte Unternehmensführung (29 Prozent). Aktuell fokussieren sich die Markenverantwortlichen von Unternehmen, Agenturen und Beratern auf eine wirkungsvolle Markenkommunikation, Markenpositionierung, Employer Branding, Internal Branding und Global Branding.

Umsetzung der Markenarbeit

Die Positionierung der Marke hängt stark von der Geschäftsführung ab: sei es in der Initiative und Profilierung (69 Prozent), ob Markenarbeit angegangen oder umgesetzt wird, sei es im Außenauftritt der für das Unternehmen stehenden Personen. Markenarbeit ist aber auch Teamarbeit, denn meist treiben das Marketing (66 Prozent), die Unternehmenskommunikation (39 Prozent) und der Vertrieb (27 Prozent) sie voran. Dieses interne Miteinander zeigt sich auch in der Frage „Wer unterstützt Sie bei Ihrer Markenarbeit?“. An erster Stelle stehen hier die internen Kollegen, danach folgen externe Agenturen, Vorgesetzte und externe Berater.

Zur Studienerhebung

Für die marconomy-Marktstudie wurden 100 Teilnehmer der Markenkonferenz B2B per Fragebogen zu ihren Themenschwerpunkten, Trendthemen und Aufgabenstellungen ihrer täglichen Arbeit befragt.

Die Studienteilnehmer sind zu 54 Prozent im Marketing, zu 19 Prozent in der Unternehmenskommunikation, zu 19 Prozent in der Geschäftsführung beziehungsweise im Vorstand, zu 14 Prozent im Markenmanagement und zu 12 Prozent Vertrieb tätig – auf diese Frage waren Mehrfachnennungen möglich. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden am Ende der Markenkonferenz B2B vom Moderator Prof. Dr. Karsten Kilian, Markenlexikon.com, präsentiert. Bei Interesse an der B2B-Marken-Marktstudie wenden Sie sich an redaktion@marconomy.de.

* Wer die elf Referenten der Markenkonferenz B2B 2014 waren, welche Aussteller vor Ort waren, welche Themen im Mittelpunkt der Veranstaltung standen und wie die Stimmung der 150 Teilnehmer war, sehen Sie in unserer umfangreichen Bildergalerie.

** Sie möchten mehr über die „Erfolgsgeheimnisse werthaltiger B2B-Marken“ und die „Erfolgsheimnisse der internen Markenverankerung“ erfahren, dann besuchen Sie die marconomy Akademie! Reinschauen lohnt sich.

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