Content-Marketing im B2B

10 Tipps für eine erfolgreiche Content Marketing-Strategie

| Autor / Redakteur: Simon Thun / Dr. Gesine Herzberger

Wie man im B2B-Sektor erfolgreich kommuniziert, wissen die Experten von Saatchi & Saatchi Pro (ehemals Zweimaleins) aus dem Effeff. Und weil marconomy.de die Plattform für Marketingkommunikation im B2B ist, haben die Saatchis bei uns eine eigene Rubrik, in der sie monatlich berichten. Heute: Virtual Reality im Marketing. Vorhang AUF!
Wie man im B2B-Sektor erfolgreich kommuniziert, wissen die Experten von Saatchi & Saatchi Pro (ehemals Zweimaleins) aus dem Effeff. Und weil marconomy.de die Plattform für Marketingkommunikation im B2B ist, haben die Saatchis bei uns eine eigene Rubrik, in der sie monatlich berichten. Heute: Virtual Reality im Marketing. Vorhang AUF! (Bildquelle: Saatchi & Saatchi Pro)

Gerade für die Marketingstrategie von B2B-Unternehmen wird Content Marketing immer wichtiger. Doch oft erreichen die Content-Kampagnen nicht den erhofften Erfolg. Neues Jahr, neues Glück heißt hier die Devise! Mit diesen 10 Tipps gelingt Marketiers die Content-Offensive 2016.

1. Content Marketing: nicht neu, aber immer noch wirksam

Content Marketing gibt es schon seit vielen, vielen Jahren. Das „Guiness Book of Records“ oder der „Guide Michelin“ sind Beispiele, wie man schon vor über 100 Jahren über Inhalte und Services begeisterte und für Gesprächsstoff sorgte. Da in den meisten B2B Unternehmen aufgrund sehr vergleichbarer Produkte Leistungsvorteile als alleiniges Verkaufsargument ausgedient haben, sind neue Entscheidungshilfen gefragt: Diese finden sich etwa in den Erfahrungen und Einschätzungen anderer Anwender. Genau an diesem Insight setzt Content Marketing an, indem es relevante Inhalte bereitstellt, die nicht unmittelbar mit den eigenen Produkten und Leistungen zu tun haben. Wenn sich die Menschen diesen Geschichten öffnen, beginnen sie der Marke zu vertrauen.

2. Nicht jedes Marketing mit Content ist Content Marketing

Content heißt Inhalt. Agenturen kreieren mit jeder Kampagne Inhalte – Bewegtbild, Fotos, Texte etc. Auch wenn diese natürlich wichtig sind, werden sie den Zielgruppen – vom fachlich Verantwortlichen bis hin zum Einkäufer in Unternehmen – in erster Linie über „gekaufte“ Kanäle angeboten. Der Kern-Gedanke von Content-Marketing besteht aber darin, Inhalte zu kreieren, die Interessierte aktiv suchen, nutzen und teilen. B2B-Unternehmen können sich als ganzheitlich denkende Partner darstellen und eine Ratgeber-Funktion für Entscheider einnehmen, indem sie Fragen und Lösungen thematisieren, die über den Einsatz und Nutzen konkreter Produkte hinausgehen. Aus Push- muss also eine Pull-Kommunikation entstehen.

3. Nicht die Marke, sondern der Kunde steht im Mittelpunkt

Der große Unterschied zwischen den Inhalten einer Content-Marketing- und einer klassischen Kommunikationskampagne liegt in der Perspektive. Die ‚Klassik’ denkt immer aus der Markensicht und kreiert daraus zielgruppenspezifische Maßnahmen und Inhalte. Content-Marketing-Spezialisten hingegen gehen anders vor: Dreh- und Angelpunkt ist für sie ein für die Zielgruppe relevantes Themenfeld, auf dem eine Brücke zur Marke und ihren Angeboten aufgebaut wird. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die Deutsche Telekom mit der Plattform „mittelstand DIE MACHER“. Dieser Ratgeber-Kanal stellt bewusst das wichtige Thema „Digitalisierung“ in den Fokus. Social Media-Aktivitäten und Events runden das ganzheitliche Medienformat ab.

Die Videos im YouTube-Kanal von mittelstand DIE MACHER sind gut gemacht und wirklich sehenswert – Reinschauen lohnt sich! Den marconomy Redaktionsliebling „Digital Farming“ mit Birte Karalus sehen Sie hier:

4. Erst der Content, dann der Kanal

Redet man über Content-Marketing fällt schnell auch der Begriff Content-Plattform oder Hub. Tatsächlich braucht es aber nicht immer gleich eine solche Plattform – ganz im Gegenteil: Content-Marketing lässt sich auch als Kampagne betreiben. Diese kann mit überschaubarem Einsatz ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Involvement erreichen. Allerdings nur innerhalb eines begrenzten Zeitraums. Unternehmen, die hingegen mittel- oder langfristig mit Professionals und anderen Firmen interagieren wollen, brauchen tatsächlich eine thematisch klar definierte Bühne, die immer wieder neue Inhalte und Services anbietet. Das bedeutet hohe Investitionen. Aber diese zahlen sich aus.

* Vertiefende Informationen zum Thema liefert Ihnen das Whitepaper Native Advertising ≠ Content Marketing.

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