Content-Marketing im B2B

10 Tipps für eine erfolgreiche Content Marketing-Strategie

| Autor / Redakteur: Simon Thun / Dr. Gesine Herzberger

5. Auch Service ist Content

Eine redaktionsintensive Content-Plattform ist nicht immer notwendig. Für viele Produkte und Dienstleistungen kann ein Service oder eine unterhaltsame Applikation durchaus eine bessere Alternative sein – auch mit mittel- und langfristiger Wirkung. Wichtig ist, dass diese dem Interessenten einen Mehrwert liefern. So kann ein Kalkulator-Tool für die Ermittlung der Energieersparnis von industriellen Großgeräten oder eine dynamische Karte, auf der Gütertransporte in Realtime verfolgt werden können, ein relevanter Service sein – also teilenswerter Content.

6. POE+

Die Denke in Paid, Owned und Earned hat sich in den letzten Jahren bei allen Werbetreibenden etabliert. Ein weiterer wichtiger Kanal wird leider von vielen Unternehmensentscheidern immer wieder vernachlässigt. Auch die Mitarbeiter und Kunden eines Unternehmens sind reichweitenstarke und glaubwürdige Multiplikatoren für Content. Daher müssen sie immer involviert sein. Ein Beispiel: Der Sensoren-Hersteller Pepperl+Fuchs, postet auf seinem YouTube-Kanal eine Serie von kurzen, aber aussagekräftigen Videos mit realen Mitarbeitern in den Hauptrollen – also mit echten Experten für die jeweiligen Produkte und Technologien.

Dass es dabei manchmal auch zu witzigen Situationen kommt, zeigt dieser Zusammenschnitt „Pepperl+Fuchs Video Production Outtakes“, der belegt, dass Pepperl+Fuchs nicht nur Know-how hat, sondern auch Humor!

7. Content Marketing stärkt den Vertrieb

Content ist kein Selbstzweck. Guter Content stellt immer eine Verbindung zwischen Marke und Produkt her. Ob über Information, Unterhaltung oder über einen Service. So schafft Content Marketing Gesprächsanlässe für den Vertrieb.

8. Content macht sich bezahlt

Beim Aufsetzen einer Content-Strategie sollten Marketer immer den ROI im Blick haben. Sei es über den direkten Weg zum Vertrieb oder die Platzierung von Inhalten von Partnern oder vom eigenen Unternehmen – also die Äquivalenzkosten der Werbung auf anderen Plattformen. Dies gilt vor allem beim Aufbau eines Content Hubs.

9. Search + Content = Love

B2B-Unternehmen verkaufen in der Regel erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen. Content-Marketing ist ein wirkungsvoller Hebel, um dafür relevante Begriffe im Internet zu besetzen. Durch den Fokus auf Inhalte mit hoher Relevanz werden Unternehmen überhaupt erst für die Suchmaschinen relevant. Wenn Verantwortliche dann auch die digitalen Spielregeln wie das Kommunikations-Ökosystem Social Media, die Responsiveness, hohe Usability und User-Interaktion und SEO-Regeln bedenken, können sie ganz oben landen.

10. Gut gemacht ist besser als perfekt geplant

Gerade im Plattform- bzw. Hub-Ansatz steht Perfektion einem guten Content-Ansatz im Weg. Dieser lebt von Aktualität und Inhalten, die ausprobiert werden müssen. Schnelle Reaktion auf Trends, Einbindung von Inhalten, die über Partner kommen, können nur begrenzt von allen Hierarchie-Ebenen eines Unternehmens freigegeben werden. Daher empfiehlt es sich grundlegende Zielsetzungen und Kriterien für die Inhalte festzulegen und in regelmäßigen Redaktionsmeetings die übergeordneten Themen für zum Beispiel ein Quartal festzulegen.

* Vertiefende Informationen zum Thema liefert Ihnen das Whitepaper Native Advertising ≠ Content Marketing.

** Der Autor Simon Thun ist seit 2014 bei Saatchi & Saatchi. Als Chief Strategy Officer verantwortet er alle strategischen Belange bei Saatchi & Saatchi Deutschland: Consulting (Strategische Beratung) und Planning (Insights & Inspiration für die Kreation). Darüber hinaus verantwortet er die Neugeschäftsentwicklung.

*** Sie wollen mehr zum Thema Content Marketing erfahren? Das Seminar „Mehr Marketingpower durch Content - aber wie?“, zeigt den Ihnen Methoden, Prozesse und Wege, wie sie Content zielgerichtet anwenden, effizient und effektiv erheben, produzieren, ausspielen und messen können.

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