Newsletter-Versand im B2B 11 Tipps beim Erstellen und Versenden von Newslettern

Ein Gastbeitrag von Holger Lentz*

Newsletter sind auch in Zeiten der Digitalisierung noch ein hilfreiches Marketingtool: Zielgerichtet, kostengünstig und unabhängig von den Datenschutzproblemen rund um Facebook. Das klingt verlockend; trotz allem gibt es auch hier einige Dinge zu beachten, um das Beste aus Newslettern herauszuholen.

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Der Einsatz von Newslettern sollte nicht unterschätzt werden. Wichtig ist vor allem, dass abschließend ein Tool verwendet wird, das aufzeigt, ob die Newsletter versendet und geöffnet wurden.
Der Einsatz von Newslettern sollte nicht unterschätzt werden. Wichtig ist vor allem, dass abschließend ein Tool verwendet wird, das aufzeigt, ob die Newsletter versendet und geöffnet wurden.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

1. Den Kunden gezielt ansprechen

Wer die Zielgruppe erreichen möchte, muss ihre Sprache sprechen. Dafür kann vorab eine Analyse aller Wünsche und Bedürfnisse erforderlich sein. Wichtig ist es zudem, sich in den Kunden hineinzuversetzen und seine Erwartungen zu erkennen, um den Newsletter entsprechend aufzubauen.

2. Die Verwendung professioneller Tools

Das Erstellen von Newslettern kostet Zeit und Mühen. Ratsam ist daher die Verwendung von Tools, die die Werbung eigenständig versenden und die über eine Korrektur aller Flüchtigkeitsfehler verfügen. Eine gute Möglichkeit, einen seriösen Eindruck zu hinterlassen.

3. Der Gesamteindruck entscheidet

Der Newsletter wird beim Kunden nur die erwünschte Wirkung erzielen, wenn er mit knappen und informativen Sätzen versehen ist, die alle eventuell auftretenden Fragen beantworten. Verfügt das Schreiben über einen Call-to-Action-Button, ist eine Weiterleitung auf den Webshop problemlos möglich.

4. Newsletter beachten den Datenschutz

Wer Newsletter versenden möchte, sollte stets die Datenschutzgrundverordnung beachten. Sie schreibt vor, dass vor dem Versand die Einwilligung des Empfängers vorliegen muss. Ebenso ist ihm mitzuteilen, welche Daten erhoben und wie diese verarbeitet werden.

5. Wichtiges in der Betreffzeile

Oft wird die Bedeutung der Betreffzeile übersehen. Doch sie bietet die Chance auf eine erste direkte Ansprache. Auf reißerische Begriffe wie „Dringend!“, „Gratis!“ oder „Sexy!“ sollte hier indes verzichtet werden – derlei Mails landen schnell im SPAM-Ordner.

6. Die gelungene Einleitung

Ohne das Öffnen der Mail kann der Kunde oftmals schon den ersten Satz des Newsletters einsehen. Er sollte daher attraktiv und spannend wirken, sollte zum Weiterlesen und idealerweise zum Kauf eines Produktes animieren.

7. Persönliche Namen verwenden

Zudem muss der Fehler vermieden werden, lediglich die Shopbezeichnung als Versender aufzuführen. Der Kunde möchte immerhin persönlich angesprochen werden – dafür ist es besser, auch den Namen eines Mitarbeiters als Absender erkennen zu lassen.

8. Frequenz und Zeitpunkt festlegen

Der Kunde soll den Newsletter regelmäßig erhalten – darf sich davon aber nicht bedrängt fühlen. Wichtig ist es somit, den genauen Zeitpunkt und die Frequenz des Versandes ganz an seine Bedürfnisse anzupassen. Dafür hilft das Feedback des Empfängers.

9. Die mobile Ansicht

Natürlich muss der Newsletter so aufgebaut sein, dass er sich nicht alleine vom Computer aus öffnen lässt. Auch das Lesen am mobilen Endgerät darf keine Probleme auslösen. Kurze Sätze, wenige Fotos und Videos sowie große Call-to-Action-Buttons können dabei helfen.

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10. Nicht ohne abschließende Prüfung

Professionell kann der Newsletter nur dann wirken, wenn er vor dem Absenden noch einmal auf mögliche Fehler überprüft wird. Stimmen Inhalt und Wortwahl? Sind das Impressum und der Abmeldebutton vorhanden? Wird dem Datenschutz entsprochen?

11. Mit Kennzahlen die Effektivität überprüfen

Abschließend sollte ein Tool verwendet werden, das klar aufzeigt, ob die Newsletter versendet und geöffnet wurden. Hat der Empfänger sogar die enthaltenen Links geklickt – oder hat er sich abgemeldet? Die Analysen erlauben eine Verbesserung künftiger Newsletter.

*Holger Lentz ist Geschäftsführer und Gründer der enno.digital GmbH aus Köln.

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