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E-Commerce 15 Tipps, wie Sie Warenkorbabbrüche verhindern können

| Autor / Redakteur: Bernd Maienschein / Gesine Herzberger

Jeder von uns hat es schon einmal getan: Online-Shopping. Und fast jeder hat seinen Einkaufsvorgang auch schon einmal abgebrochen, statt ihn wie geplant zu Ende zu führen. Die Gründe dafür sind vielfältig.

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(Bild: asknet )

Zu hohe Versandkosten, die gewünschte Zahlungsart ist nicht vorhanden, es bestehen Unklarheiten und Rückfragen oder der Anbieter wirkt zu wenig vertrauenswürdig. Warenkorbabbrüche sind unangenehm, und das für Kunden wie Verkäufer gleichermaßen: Den Anbieter schmerzt der entgangene Umsatz, der Kunde hat Zeit und Energie ver(sch)wendet. Was Unternehmen tun können, um die Abbruchquote von Warenkörben in ihren Online-Shops zu verringern, hat der E-Commerce Spezialist asknet in 15 Best-Practice-Ratschlägen zusammengefasst.

1. Erlauben Sie Gäste-Checkouts: Nutzen Sie das Umsatzpotenzial der Gelegenheitskäufer. Laut Forrester Research brechen 23 Prozent der Besucher ab, wenn sie sich registrieren sollen, bevor sie den Kauf abschließen. Sollte eine Registrierung nicht zwingend erforderlich sein, überlassen Sie Ihren Kunden die Entscheidung, ob er einen Login anlegen möchte oder nicht.

2. Bieten Sie prominente Logins für registrierte Kunden: Erleichtern Sie „Wiederholungstätern” den Einkauf, indem Sie ihnen einen gut sichtbaren Login-Button anbieten. Der Kunde findet nach dem Login seine Kundendaten und kann den Kauf schnell und ohne die erneute Eingabe der Rechnungs- und Lieferanschrift abschließen.

3. Berücksichtigen Sie länderspezifische Shoppinggewohnheiten: Ein Checkout-Prozess kann aus mehreren Schritten bestehen oder alle Eingabefelder auf einer Seite präsentieren. Was ist nun besser? Die Antwort fällt unterschiedlich aus und hängt stark von Produktart, Preis und auch regionalen Vorlieben ab. Das Motto „One-Size-fits-all“ stimmt leider nicht. Daher: Lassen Sie regionale Expertise in den initialen Shop-Set-up einfließen und führen Sie A/B-Tests durch, um den optimalen Checkout-Prozess für jede Ihrer Verkaufsregionen zu identifizieren.

4. Lokalisieren Sie Ihren Warenkorb: Treten Sie in der jeweiligen Landesprache und mit den lokal üblichen Bezahlmethoden auf. Achten Sie darauf, dass die lokale Währung nicht nur im Shop angezeigt wird, sondern Ihr Kunde auch in der lokalen Währung abgerechnet wird.

5. Gewinnen Sie Vertrauen: Ist bei Ihnen alles sicher? Dann zeigen Sie das auch. Security-Badges, SSL-Zertifikate, Datenschutzrichtlinien und Gütesiegel wirken gegen eventuelle Vorbehalte der Kunden bei der Angabe persönlicher Daten.

6. Verwenden Sie große, selbsterklärende Buttons: Hätten Sie das gedacht? Größe, Farbe und Platzierung der Warenkorb-Buttons haben Einfluss auf die Conversion-Rate. Kundenfreundliche Buttons können die Conversion-Rate sogar messbar steigern. Und statt die Buttons nur mit „Weiter“ zu beschriften, sollten diese stets erklären, wohin der Klick führt. Zum Beispiel: „Weiter zur Adresseingabe“. Das gibt Ihren Kunden Sicherheit und Kontrolle über den Kaufprozess.

7. Machen Sie die Statusleiste „klickbar“: Damit Ihre Kunden während eines Bezahlvorgangs stets die Möglichkeit haben, einen Schritt zurückzugehen oder eine vorangegangene Eingabe zu korrigieren, sollte eine Art „Edit-Button“ jederzeit gut sichtbar zur Verfügung stehen. So kann ein Bestellvorgang einfach modifiziert oder ergänzt werden. Wenn Sie eine Statusleiste verwenden, machen Sie die bereits abgeschlossenen Schritte darin klickbar.

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