E-Commerce

15 Tipps, wie Sie Warenkorbabbrüche verhindern können

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8. Vermeiden Sie die Darstellung überflüssiger Eingabefelder: Weniger ist mehr. Privatkunden sollten beispielsweise nicht durch Eingabefelder zur Firmenadresse oder Steuernummer verwirrt werden. Außerdem sollte die Lieferadresse nur dann angezeigt werden, wenn sie von der Rechnungsadresse abweicht.

9. Führen Sie eine automatische Eingabeprüfung ein: Statt Eingabefehler erst nach dem Drücken des Senden-Buttons anzuzeigen, weisen Sie Ihre Kunden bereits während der Eingabe durch entsprechende Sonderfelder auf eventuelle Fehler hin. Usability-Studien zeigen, dass mit der automatischen Eingabeprüfung (online validation) die Erfolgsrate um 22 Prozent gesteigert werden konnte.

10. Weisen Sie auf landesspezifische Bezahlmethoden hin: Um den Onlineshop möglichst attraktiv zu gestalten, ist es wichtig, schon früh an den richtigen Stellen auf die verfügbaren Bezahlmethoden hinzuweisen. Lokale Bezahlmethoden wie beispielsweise „Klarna“ in Schweden, „iDEAL“ in den Niederlanden oder auch „Lastschrift“ in Deutschland sollten für Besucher aus dem jeweiligen Land prominent dargestellt werden. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass zwischen Bezahlmethoden des Typs „Sofortige Zahlung und Produktauslieferung“ und „Verzögerte Zahlung und Produktauslieferung“ auch optisch unterschieden wird.

11. Erläutern Sie, wo der Kunde die Kartenprüfnummer findet: Wenn Sie bei der Zahlung mit Kreditkarte die Eingabe der Kartenprüfnummer verlangen, erklären Sie auch, wo diese auf der Kreditkarte zu finden ist. Noch immer gibt es Online-Shopping-Neulinge, die nicht wissen, um welche Nummer es sich dabei handelt.

12. Bieten Sie Kontaktinformationen an: Die prominente Positionierung der Telefonnummer des Kundenservices im Checkout-Prozess ist ein absolutes Must-have. Falls es beim Einkauf oder auf der Webseite ein Problem gibt, weiß der Kunde sofort, an wen er sich wenden kann.

13. Optimieren Sie die Verfügbarkeit und Performance Ihres Webshops: Schnelligkeit und Präsenz sind Trumpf! Laut Forrester-Umfrage erwarten 47 Prozent der Konsumenten, dass eine Webseite in zwei Sekunden oder weniger lädt. Demnach verlassen 40 Prozent die Seite, wenn der Ladevorgang mehr als drei Sekunden dauert. Dies gilt nicht nur für die Homepage oder einzelne Produktseiten, sondern auch für jeden einzelnen Schritt beim Checkout. Sobald ein Shop nicht verfügbar ist, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde nicht wiederkommt.

14. Heben Sie die individuellen Vorteile Ihres Online-Shops deutlich hervor: Prahlen erlaubt! Wenn Sie Ihren Kunden beispielsweise eine längere „Geld-zurück-Garantie“ anbieten als gesetzlich vorgeschrieben, dann weisen Sie auch explizit auf diesen kundenfreundlichen Service hin.

15. Denken Sie daran: Warenkorbabbrecher sind potenzielle Kunden! Also nehmen Sie Kontakt auf. Nutzen Sie die E-Mail-Adresse, die der Besucher Ihnen bei den ersten Schritten des Bestellvorgangs eventuell schon zur Verfügung gestellt hat. Versenden Sie Nachfass-E-Mails, um bei Warenkorbabbrechern nachzuhaken und damit auch erneut auf sich aufmerksam zu machen. So lassen sich Abbrecher zu überzeugten Käufern konvertieren.

Nähere Informationen dazu, was Sie in Sachen E-Commerce beachten sollten, erhalten Sie bei der asknet AG in Karlsruhe.

* Der Autor ist Redakteur bei MM-Logistik. E-Mail: bernd.maienschein@vogel.de

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