Portalmarketing 5 Gründe, warum Portalmarketing in jede B2B-Marketingstrategie gehört

Autor / Redakteur: Claudia Projic* / Antonia Röper

Die Pandemie hat manche Marketing-Routinen obsolet werden lassen. Es gilt, neue Wege zu gehen. Durch Portalmarketing können Unternehmen Vertrieb und Vermarktung effizient und kostengünstig durchführen - und dass sogar weltweit in Wachstumsmärkten. Hier sind fünf Insights, was Marketers über B2B-Portale wissen sollten.

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Mit dem richtigen Portal und einer sorgfältigen Unternehmensdarstellung haben Sie die Möglichkeit, schnell potenzielle Kunden zu erreichen und somit Leads zu generieren.
Mit dem richtigen Portal und einer sorgfältigen Unternehmensdarstellung haben Sie die Möglichkeit, schnell potenzielle Kunden zu erreichen und somit Leads zu generieren.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Weltweit gibt es Schätzungen zufolge rund 1.500 sogenannte B2B-Branchenverzeichnisse bzw. B2B-Portale. Ein Beispiel ist in Europa z.B. Europages, in China ist das große Portal Alibaba.

„Portalmarketing“ bezeichnet in diesem Zusammenhang eine Marketing-Strategie, die auf Sichtbarkeit in diesem Portalen setzt, um so die Lead-Generierung effektiv zu steigern. Mithilfe von Firmeneinträgen können Unternehmen ihre Daten sowie relevante Informationen zu ihren Produktdaten hinterlegen. Ziel: Bereits zu Beginn der möglichen Lieferantensuche auffindbar zu sein und als Unternehmen bereits zu Beginn des Einkaufsprozesses von Einkäufer:innen gefunden zu werden. Hier sind fünf Insights worauf es hier ankommt und was B2B-Marketers wissen sollten:

1. Portalmarketing ermöglicht bei Google und Co. Top-Platzierungen

B2B-Portale sind für Einkäufer:innen, die auf der Suche nach Handelspartnern sind, oft die erste Adresse. Aus Erfahrung wissen sie, dass dort für ihre oftmals spezifischen Suchanfragen relevante Ergebnisse erzielt werden können. Daher die große Wichtigkeit, hier mit Keywords präsent zu sein. Dies hat oftmals auch Auswirkungen auf die Sichtbarkeit und Top-Platzierung bei den wesentlichen nationalen sowie internationalen Suchmaschinen gerankt. Hier gestellte Suchanfragen werden zum größten Teil auf B2B-Portale gelenkt. Denn diese haben in aller Regel große Relevanz aufzuweisen, die sich aus professioneller Suchmaschinenoptimierung sowie der jeweiligen Reputation ergibt. Es versteht sich von selbst, dass so besonders qualifizierte Leads mit hohen Konvertierungsraten entstehen.

2. B2B-Portale sind bereits im Basis-Account für Leads nutzbar

B2B-Portale sind ein vergleichsweise preiswertes B2B-Online-Marketing-Tool. In aller Regel ermöglicht bereits ein kostenloser Standardaccount erste operative Tätigkeiten

und kann durch einen kostengünstigen Premiumaccount rasch erweitert werden. Auch mehrsprachige Einträge können dann oftmals erstellt werden. Durch einen

Premiumaccount kann der eigene Firmeneintrag oft deutlich besser platziert werden.

3. Sicherheitsaspekte von B2B-Portalen

Aufgrund der Anonymität im Internet, besteht bekanntlich immer die Gefahr Fake Accounts „aufzusitzen“. B2B-Portale bieten oftmals hauseigene Verifizierungsleistungen an. Dazu gehören z.B. die individuelle, telefonische Überprüfung registrierter Nutzer:innen. Analog zu den großen E-Commerce-Plattformen, Bewertungen, die im Nachgang von Transaktionen implementiert werden. Einige Plattformen bieten auch eigene Foren an, in denen Nutzer:innen ihre Erfahrungen mit Dienstleistern sowie Lieferanten teilen können. So haben die User die Chance, Möglichkeit, Wissen auszutauschen und sich über gewonnene Erkenntnisse zu informieren.

4. Spezifisches Targeting im passenden B2B-Portal

Für das erfolgreiche Online-Marketing ist eine spezifische Zielgruppenansprache das A und O. Portalmarketing ermöglicht das gezielte Targeting relevanter Branchen und Regionen. B2B-Portale, von denen es weltweit rund 1.500 gibt, konzentrieren sich oftmals auf einzelne Industrien. Dadurch können Mitglieder der verschiedenen Branchen weltweit vernetzt werden. Regional fokussierte B2B-Portale wiederum stellen eine weitere Art der Spezialisierung dar. Sie bieten Möglichkeiten, um auf einen spezifischen Zielmarkt eingehen zu können. Durch die Auswahl der passenden B2B-Portale können Unternehmen folglich die für sie relevante Zielgruppe methodisch ansprechen, ohne große Streuverluste hinnehmen zu müssen. Damit Marketing mit B2B-Portalen effizient durchgeführt werden kann und die Strategie des Portalmarketings erfolgreich ist, werden in der Praxis mehrere B2B-Portale entlang der globalen Expansionsstrategie integriert. Denn klar ist, dass nicht jeder Markt gleich relevant ist. Je nach Vertriebsstrategie des Unternehmens, kann sich die Anzahl der genutzten, kostenpflichtigen Portale verändern. Um größtmögliche Erfolge zu erzielen, sollen jedoch idealerweise mehrere Plattformen genutzt werden.

5. Streuverluste

Streuverluste lassen sich im Online-Marketing schwer vermeiden. Portalmarketing weist erfahrungsgemäß relativ geringe Streuverluste auf. Um dies zu illustrieren: Im Gegensatz zu B2C-Keywords stellen B2B-spezifische Keywords, wie „Hersteller Förderschnecken“ oder „CNC Multifräsen“, einen hohen Anteil von qualifizierten Suchanfragen mit realistischem Kaufinteresse dar. Deshalb gelten B2B-Portale beziehungsweise Marktplätze sowie Branchenverzeichnisse als bedeutende Kontakt-, Informations- und Handelsbörse.


*Claudia Projic ist Geschäftsführerin von Kyto.

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