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Markenbildung 5 Schritte in eine erfolgreiche Selbstständigkeit

| Redakteur: Lena Müller

Endlich der eigene Chef sein: Die Arbeitszeiten selbst bestimmen und Abläufe nach den eigenen Vorstellungen gestalten – so der Traum vieler Gründer. „Um jedoch tatsächlich erfolgreich zu sein und sich am Markt zu positionieren, müssen sich Unternehmen sichtbar machen“, weiß Markenmacher Hermann Scherer.

Endlich der eigene Chef sein: Davon träumen viele Arbeitnehmer. Dieser Beitrag gibt Ihnen fünf Tipps, wie Ihnen der Weg in die Selbstständigkeit gelingt.
Endlich der eigene Chef sein: Davon träumen viele Arbeitnehmer. Dieser Beitrag gibt Ihnen fünf Tipps, wie Ihnen der Weg in die Selbstständigkeit gelingt.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash )

„Nur wer von Anfang an konsequent in Richtung Markenaufbau denkt, kann sich dauerhaft gegen die Konkurrenz behaupten.“ Fünf einfache Maßnahmen reichen bereits aus, um von Anfang an für Umsatz zu sorgen.

1. Positionierung: Differenzieren statt verlieren

Viele Unternehmen in Deutschland versinken im Mittelmaß. Eine Ursache dafür ist, dass der Wettbewerb als Maßstab genommen wird. Doch statt zu schauen, worin der Erfolg anderer begründet ist, gilt es sich selbst zu entwickeln und zu positionieren. Nicht ohne Grund liefern sich viele Einrichtungshäuser Rabattschlachten, während ein bekanntes schwedisches Möbelhaus derartige Aktionen nicht nötig hat.

2. Service: Die Extra-Meile von heute ist der Standard von morgen

Deutschland, die Servicewüste – diesem Klischee sollten Unternehmensgründer trotzen. Denn in einer Gesellschaft, in der Qualität immer vergleichbarer wird, machen Dienstleistungen den Unterschied. Exzellenter Service heißt Probleme zu lösen, ehe sie wahrgenommen werden. Berücksichtigen Gründer diesen Gedanken, positionieren sie sich erfolgreich im Verdrängungswettbewerb.

3. Aufmerksamkeit: Wer nicht auffällt, fällt weg

Um sich von der Konkurrenz abzusetzen, muss die Aufmerksamkeit des Kunden gewonnen werden. Eine clevere Marketingstrategie allein hilft jedoch nur für den Augenblick. Es gilt den Nutzen des eigenen Produktes oder der eigenen Dienstleistung dauerhaft und eindeutig sowie möglichst umfassend zu kommunizieren. Ein Beispiel: Anbieter von Heizungswartung verfügen in der Regel auch über einen Notdienst. Statt dieses Angebot auf Seite 3 im Kleingedruckten der AGBs zu verstecken, gehört dieser Service fett gedruckt platziert: „Wir lassen Sie nicht im Stich – auch nicht an Weihnachten!“

4. Kooperation: Kontrakte durch Kontakte

Zwar gilt es im Verdrängungswettbewerb die Konkurrenz zu überflügeln, doch der Weg an die Poleposition muss nicht allein beschritten werden. Klug gewählte Kooperationen führen dazu, dass sich Partner gegenseitig stärken, indem sie Kosten senken, den Markt besser durchdringen und sich gegenseitig neue Zielgruppen eröffnen. Die Basis für die Zusammenarbeit sollte jedoch immer vertraglich geregelt werden, denn nichts ist für die Ewigkeit. Doch bis dahin gilt das orientalische Sprichwort: Wer allein arbeitet, addiert – wer zusammenarbeitet, multipliziert.

5. Ab ins Web: Das Internet als Umsatzmultiplikator

Sichtbarkeit ist auch in Bezug auf das Internet der entscheidende Faktor: Um eine Dienstleistung oder ein Produkt anzubieten, muss der Kunde diese schnell und effizient im Netz finden. Zu einem professionellen Auftritt gehört in jedem Fall eine Website. Für eine bessere Platzierung sorgen Dienstleister, die beispielsweise Suchmaschinenoptimierung anbieten. Und auch Online-Werbung stellt eine interessante Option dar, um die Präsenz in der Zielgruppe zu erhöhen.

*Hermann Scherer ist Berater, Redner und Bestsellerautor.

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