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Time for Change B2B-Unternehmenskultur – Kleine Änderungen führen zum Ziel

Autor / Redakteur: Marcus Naumann* / Muteber Karacan

Geht es um digitale Transformation im B2B-Sektor, sehen sich Verantwortliche oft mit vagen Zukunftsvorhersagen konfrontiert. Wer wissen will, wie Transformation aus der Ist-Perspektive aussieht, merkt: In der Praxis sind es oft die kleinen Dinge, die den Wandel treiben.

Time for Change – oft sind es die kleinen Veränderungen, die den Wandel treiben.
Time for Change – oft sind es die kleinen Veränderungen, die den Wandel treiben.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Adaptiver, schneller und dezentraler: Im B2B-Bereich erwartet der Kunde heute zunehmend die Standards, die er aus dem B2C-Sektor längst gewohnt ist. Die Produkterwartung wird heute von Amazon geformt, mit dem Resultat, dass auch ein Geschäftskunde sich immer öfter fragt, warum er seine Ware nicht Same-Day-Delivery geliefert bekommt, oder warum die Bedienung des Produkts oder Services so schwerfällig ist. Wer den Ansprüchen dieser neuen Wirtschaft gerecht werden will, muss sich von innen heraus transformieren – Und das ist erstaunlich viel unspektakulärer, als man glaubt, erklärt Marcus Naumann vom Strategiestudio child.

B2B in der Kompetenzfalle

Transformation wird dann nötig, wenn man nicht mehr weitermachen kann wie bisher, weil die Physik, durch die die eigene Umgebung bislang definiert wurde, so nicht mehr existiert. Die neuen Anforderungen von Geschäftskunden zu erfüllen, kann nicht heißen, die alten Dinge so weiter zu machen, wie bisher. Gerade B2B-Firmen sind erfolgreich, weil sie etwas ganz besonders gut können. Sie treten deshalb auch besonders häufig in die Kompetenzfalle, in der sie zu lange an ihren Erfolgsfaktoren festhalten. Wenn Unternehmen zugrunde gehen, dann an ihrem Festhalten an Erfahrungen. Erster Schritt ist also, sich bewusst zu werden, dass das, was einen mal erfolgreich machte, nicht unbedingt das ist, was einen in Zukunft erfolgreich machen wird.