Suchen

VR-Experience B2B-Virtual Reality für Partner in der Bildung

| Autor / Redakteur: Jens Kemper* / Elisa Mundt

Bildung und Zukunftsperspektiven der Schülerinnen und Schüler in Deutschland sind für die Dr. Hans Riegel Stiftung elementare Themen, die viel Raum für innovative Bildungs- und Informationsmaßnahmen bieten. So entstand die Idee des Touch Tomorrow-Trucks, der in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW Medien GmbH) realisiert wurde und der deutschlandweit zu Schuleinsätzen unterwegs ist.

Firma zum Thema

Der Touch Tomorrow Truck ist für Schülerinnen und Schüler konzipiert, um im Bereich der MINT-Bildung naturwissenschaftlich-technische Inhalte und Zukunftsthemen zu vermitteln.
Der Touch Tomorrow Truck ist für Schülerinnen und Schüler konzipiert, um im Bereich der MINT-Bildung naturwissenschaftlich-technische Inhalte und Zukunftsthemen zu vermitteln.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Ausgangssituation

Der Touch Tomorrow Truck ist für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsklassen 7, 8 und 11 konzipiert, um im Bereich der MINT-Bildung naturwissenschaftlich-technische Inhalte und Zukunftsthemen zu vermitteln. Die Initiative soll Anreize zur Wahl naturwissenschaftlich-technischer Leistungskurse und Ausbildungswege schaffen, um die Jungendlichen für die unterschiedlichen Themen zu begeistern.

Begleitet wird der 90-minütige Besuch im Truck durch vier pädagogisch/kommunikativ versierte Naturwissenschaftler/-innen, die mit den Teilnehmern in Austausch treten und ihre Fragen beantworten. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen im Truck diverse Erlebnisstationen, an denen sie Informationen und Aufgaben finden, die sie an haptischen und digitalen Exponaten bearbeiten und erleben können.

Problemstellung

Pro Jahr kann der Touch Tomorrow Truck deutschlandweit ca. 10.000 Schülerinnen und Schüler an Schulen erreichen. Zu wenig, wenn es nach den Initiatoren des Projektes geht, da es bisher nur einen solchen Truck gibt. Um parallel zum Schul-Einsatz weitere Zielgruppen, wie beispielsweise Partner und Unterstützer aus Industrie und Wirtschaft, zu erreichen und sie für das Projekt zu gewinnen, muss der Touch Tomorrow Truck möglichst realistisch virtuell vervielfältigt und präsentiert werden. Die Herausforderung besteht darin, das Erlebniskonzept uneingeschränkt und detailgetreu zu vermitteln, ohne dass der echte Truck vor Ort sein muss.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Handlungsempfehlung

Um die Erlebniswelt des Touch Tomorrow Trucks den oben genannten Zielgruppen emotional zu vermitteln, haben wir den Truck sowie diverse Interaktionsmöglichkeiten virtuell nachgebaut und ein innovatives Erlebnis („VR-Experience“) geschaffen. Grafisch, didaktisch und technisch bietet die VR-Welt des TouchTomorrow Trucks eine höchstmögliche Immersion des Nutzers durch Interaktion. Außerdem haben wir weiteren vorhandenen zweidimensionalen Video-Content wie beispielsweise Experteninterviews, interaktive Grafiken oder Erklärfilme in das VR-Erlebnis integriert, um die Nutzung an jedem Ort und zu jeder Zeit zu ermöglichen. Egal ob im Büro oder am Messestand.

Die geschaffene Erlebniswelt kann lokal auf verschiedenen Endgeräten gespeichert werden, denn es ist keine Internetverbindung notwendig. Zusätzlich wurde darauf geachtet, die Inhalte der Erlebniswelt des Touch Tomorrow Trucks variabel zu gestalten, weshalb die Inhalte jederzeit individuell anpassbar sind. So können Ausstattung, Optik, Erklärfilme und Interviews beliebig ausgetauscht werden.

Anwender können durch den Einsatz einer VR-Brille (in diesem Fall Oculus Rift / Quest) mit den Exponaten des Trucks mittels der Controller des VR-Systems interagieren. Sie können Gegenstände in die Hand nehmen und Zusatzinformationen erhalten sowie Gelerntes direkt anwenden. Durch diesen „Gamification“-Ansatz werden Fragen beantwortet oder Aufgaben im virtuellen Truck absolviert.

Virtuelle Realität und „Gaming“ verschmelzen dabei. Agenturen und Unternehmen können beispielsweise ihren Kunden virtuelle Erklärwelten anbieten, um komplexe Produkte oder Dienstleistungen einfach, anschaulich und gepaart mit einem spielerischen Ansatz nachhaltig zu vermitteln.

Der User hat zwei verschiedene Anwendungsmöglichkeiten:

Zum einen kann er eine geführte Tour durch den Truck erleben, die ca. 2 Minuten dauert, oder er hat die Möglichkeit, sich ohne Zeitbegrenzung frei im Truck zu bewegen und zu interagieren – z. B. ein Hyperloop-Modell virtuell auf über 1.000 Km/h zu beschleunigen oder den Bewegungsablauf eines Roboters zu programmieren.

* Jens Kemper ist Geschäftsführer der make/c GmbH

(ID:46024494)