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Kraftstoff für den Vertrieb Chatbots und Social Media als neue Vertriebsmotoren für mehr Erfolg

| Autor / Redakteur: Gregor Hufenreuter* / Veronika Kremsreiter

Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für den Sommer 2020 vorgestellt – und die sah mit einem Wachstum von 6,9 Prozent in Quartal 3 gar nicht schlecht aus. Für die deutsche Wirtschaft ein positives Zeichen. Allerdings müssen sich jetzt vor allem Vertriebsteams in Sachen Tools und Technologien stark aufstellen, damit sie für die Zukunft gut gerüstet sind und das Wachstum nachhaltig sichern können.

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Chatbots und Social Media haben sich in Krisenzeiten als effektive Kommunikations- und Vertriebsmotoren erwiesen.
Chatbots und Social Media haben sich in Krisenzeiten als effektive Kommunikations- und Vertriebsmotoren erwiesen.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Vor allem der Verkauf hatte in den letzten Wochen stark zu kämpfen: Obwohl deutsche Vertriebler seit Mitte März deutlich mehr Vertriebs-E-Mails an potenzielle Kunden verschickten, blieb die Antwortquote extrem niedrig – ebenso die Anzahl der gewonnenen Deals. Die Coronakrise hatte ihre Spuren hinterlassen. Das ändert sich nun langsam wieder: Daten von über 70.000 HubSpot -Kunden zeigen, dass seit Ende Juni/Anfang Juli die Zahl der abgeschlossenen Deals wieder über der Pre-COVID-Benchmark* liegen, der dem Wochendurchschnitt vor dem Beginn der Krise entspricht. Mit plus 11 Prozent Mitte Juli war der Zuwachs in Deutschland verglichen mit anderen Volkswirtschaften einschließlich Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien am stärksten.

Die reine Vertriebs-E-Mail hat ausgedient

Doch auch wenn die Anzahl der gewonnen Deals wieder gestiegen ist, zeigen die Zahlen von HubSpot, dass das Tool der Vertriebs-E-Mail nicht mehr den gewünschten Erfolg erzielt. Zuletzt (etwa Mitte August) verschickten Vertriebsteams in Deutschland 45 Prozent mehr E-Mails als noch vor vier Monaten, während die Antwortquote im gleichen Zeitraum 28 Prozent unter dem Level vor Covid-19 lag. Das ist einerseits verständlich. Immerhin finden Vor-Ort-Termine aufgrund der noch immer geltenden Corona-Einschränkungen kaum statt und müssen daher durch andere Maßnahmen ersetzt werden. Aber warum hinken die Antworten bei Vertriebs-E-Mails derart hinterher?