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Social Media #Coronavirus – wie Marken Twitter in der Krise nutzen sollten

| Redakteur: Lena Müller

Alle 45 Millisekunden gibt es einen mit COVID-19 zusammenhängenden Tweet, ‎#Coronavirus gehört inzwischen zu den meist genutzten Hashtags des Jahres 2020. Bereits daran lässt sich erkennen, wie groß der Bedarf ist, Neuigkeiten und Informationen über den Virus auf Twitter zu folgen und zu teilen.

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Klar ist: Twitter ist eine Plattform, die eine bedeutende Rolle in der Krisenkommunikation spielt. Für Unternehmen kann Twitter ein wichtiges Tool sein, um in Zeiten wie diesen mit ihren Kunden, Mitarbeitern und der breiteren Öffentlichkeit zu kommunizieren.
Klar ist: Twitter ist eine Plattform, die eine bedeutende Rolle in der Krisenkommunikation spielt. Für Unternehmen kann Twitter ein wichtiges Tool sein, um in Zeiten wie diesen mit ihren Kunden, Mitarbeitern und der breiteren Öffentlichkeit zu kommunizieren.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash )

Dabei wenden sich die Menschen in zunehmendem Maße auch an die Unternehmen, die ihre Kommunikation dringend auf die aktuelle Krise anpassen müssen. Nur wie? In der aktuellen Situation, die von uns allen eine durchdachte Handlungsweise verlangt, sind viele unsicher, wie man die Markenkommunikation gestalten soll. Wertvolle Unterstützung erhalten sie daher jetzt von Twitter: Mit zwei eigens erstellen Infografiken und weiteren Hintergrundinformationen bietet Twitter ab sofort eine ganze Reihe hilfreicher Tipps und Inhalte für die erfolgreiche Markenkommunikation in Krisenzeiten – von der Checkliste über Tools bis zu Best Practices.

Twitter für die Krisenkommunikation nutzen: So geht´s!

Klar ist: Twitter ist eine Plattform, die eine bedeutende Rolle in der Krisenkommunikation spielt. Für Unternehmen kann Twitter ein wichtiges Tool sein, um in Zeiten wie diesen mit ihren Kunden, Mitarbeitern und der breiteren Öffentlichkeit zu kommunizieren. Ebenfalls klar muss allerdings auch sein: Corona ist keine „Marketing-Gelegenheit“, aus der man Kapital schlagen darf. Vielmehr sollten Marken jetzt Twitter nutzen, um ihre Kunden direkt zu unterstützen, mit ihnen zu interagieren und neue Initiativen anzukündigen. Dabei gilt es unter anderem die Nachrichten und Gespräche genau zu beobachten und den jeweiligen Kontext zu berücksichtigen, bevor man kommuniziert. Die Tonalität sollte auf den jeweiligen Kontext angepasst werden. Und auch in der Krise gilt: Positive Geschichten ziehen die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich.

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8 Tipps, wie Marken witter in der Corona-Krise richtig twittern

Be individual: Finden Sie Ihren eigenen Ansatz. Den Wettbewerber zu kopieren, macht gerade in der jetzigen Situation keinen Sinn. Besinnen Sie sich auf die Vorteile Ihres Unternehmens. Wie können Sie in der Krise den Kunden unterstützen?

Passende Inhalte finden: Was sind die momentanen Pain-Points Ihrer Kunden? Liefern Sie Ihren Kunden die passenden Inhalte. In der jetzigen Situation macht es durchaus Sinn, auch den Kundenservice zu Rate zu ziehen (falls Sie einen haben). Denken Sie im gleichen Zug auch über passende Kanäle nach, auf denen Sie den Content ausspielen können.

Aktualität einhalten: Nur, wenn Sie auf dem aktuellen Stand sind und alle Entwicklungen der Krise verfolgen, können Sie sinnvoll twittern und Ihre Kunden unterstützen. Aktualität hilft auch dabei, die Tweets der Kunden richtig zu interpretieren. Was heute als wichtige Information gilt, kann morgen schon veraltet sein.

Retweets einsetzen: Retweets bieten eine gute Möglichkeit, wichtige Fakten zu teilen. Das zeigt Ihrem Kunden auch, dass Sie sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen. Twitter hat herausgefunden, dass verifizierte Twitter-Nutzer mit 2,4 Mal höherer Wahrscheinlichkeit an Unterhaltungen zum Thema Covid-10 teilnehmen als nicht verifizierte Twitter-Nutzer. Fakt ist auch: 75 Prozent der Tweets zum Coronavirus sind Retweets.

Was wirklich wichtig ist: Nehmen Sie nur an Unterhaltungen Teil, wenn Sie etwas wirklich Wichtiges zu sagen haben. Das erhöht Ihre Glaubwürdigkeit beim Kunden und schafft Vertrauen.

Sag ja zu Veränderungen: Momentan prasseln auf Ihre Kunden viele Veränderungen ein. Viele befinden sich zum Beispiel im Home-Office oder haben mit Kurzarbeit zu kämpfen. Passen Sie Ihre Kommunikation sowie Ihre Aktivitäten darauf an. In den nächsten Wochen/Monaten ist beispielsweise eine deutlicher Anstieg von digitalen Events zu erwarten.

Der Ton macht die Musik: Ihre Ausdrucksweise sollte sich dem Kontext anpassen. Sarkastische Äußerungen sind beim Thema Covid-19 eher unangebracht und kommen beim Kunden meist nicht sonderlich gut an. Stärken Sie mit der richtigen Kommunikation Ihr Vertrauen zum Kunden. Das führt zum nächsten Punkt:

Bleiben Sie authentisch: Schlagen Sie keinen Profit aus der Situation, in der sich Ihre Kunden gerade befinden. Versuchen Sie sich in Ihre Kunden hineinzuversetzen, indem Sie Ihre Sprache sprechen und sie mit den richtigen Inhalten versorgen.

Quellen: Twitter, Twitter, Faktor 3 AG

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