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Teamwork Das perfekte Team für die Industrie 4.0

| Autor / Redakteur: Oliver Blüher* / Julia Krause

Teamarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens. Die Zeit bis zur Marktreife von Innovationen ist heute kürzer als je zuvor, während die Spezialisten, die an ihnen arbeiten, über die ganze Welt verteilt sind. Megatrends wie Digitalisierung und Globalisierung haben das Konzept der Teamarbeit in den letzten Jahren verändert.

Teamarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens.
Teamarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Hätten Sie gewusst, dass BMW die an der Produktion ihrer gesamten Modellpalette beteiligten Direkt-Zulieferer auf rund 12.000 weltweit schätzt? Ein Auto zu bauen ist also Teamarbeit, richtig? Um ein Auto von den ersten Entwürfen bis hin zum eigentlichen Produkt zu fertigen, erfordert es eine große Anzahl verschiedener Fähigkeiten und Kenntnisse. Für den Entwurf eines innovativen Fahrzeugs oder eines anderen Produkts, unabhängig von der Branche, ist effiziente Teamarbeit unerlässlich. Mit der Digitalisierung und dem zunehmenden Innovationstempo beeinflussen diese Entwicklungen allerdings auch die Art und Weise, wie wir arbeiten – sowohl als Individuum als auch als Team. Die Automatisierung alltäglicher Arbeiten sorgt für mehr Freiraum, damit wir uns auf hochwertige Aufgaben konzentrieren können. Gleichzeitig wünscht sich die kommende Generation Arbeitskräfte, die in die Arbeitswelt eintritt, ein umfassenderes Bild der Unternehmensausrichtung und der Auswirkungen, die ihre Arbeit darauf hat.

Ihren Mitarbeiter zu erlauben, sich selbstständig zu organisieren und zusammen zu arbeiten, kann sich für Führungskräfte als schwierig erweisen. Ich ermutige die Leute jedoch, es auszuprobieren. Unternehmen, die sich in dieser komplexen, unsicheren Welt nicht dafür einsetzen, entgehen die wichtigsten Treiber für die Zukunft der Arbeit. Deshalb sollte die Automobilindustrie ein tiefes Verständnis dafür entwickeln, wie man Teams bildet. Um nachhaltig erfolgreich zu sein, braucht es die richtigen Fähigkeiten, Denkweisen und Prozesse. Es ist jetzt Zeit zu handeln: Welches Wissen ist notwendig und welche Fähigkeiten sind erforderlich? Wie steht dieses Wissen dem gesamten Team zur Verfügung? Was ist ihr effizientester und engagiertester Modus Operandi? Wie bevorzugen sie die Zusammenarbeit und warum sind Collaboration-Hubs die Antwort auf all diese Fragen?

Die Art und Weise, wie wir arbeiten, ändert sich - aber sind wir bereit dafür?

Teamarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens. Die Zeit bis zur Marktreife von Innovationen wie umweltfreundlichen Motoren und vernetzten Fahrzeuglösungen ist heute kürzer als je zuvor, während die Spezialisten, die an ihnen arbeiten, über die ganze Welt verteilt sind. Megatrends wie Digitalisierung und Globalisierung haben das Konzept der Teamarbeit in den letzten Jahren langsam, aber stetig verändert. Um effizient und vor allem schnell innovativ zu sein, müssen Teams agil, vernetzt, digital und international sein und sie müssen sich in extrem kurzer Zeit dahin entwickeln. Für sie ist Flexibilität unerlässlich, um sich an die sich immer schneller verändernden Marktbedingungen anpassen zu können. Außerdem müssen sie sich gut fokussieren, damit sie die Flut an Informationen verwalten können, die jeden Tag über sie hinweg strömt.

Während Teamarbeit in der Vergangenheit in erster Linie auf persönlicher Kommunikation und Interaktion basierte – Menschen, haben sich einen Büroraum oder zumindest die gleiche Etage geteilt – sind Teams heute mit dem Aufkommen neuer Technologien und Tools, File-Sharing und Konferenzsystemen in der Lage, viel effizienter zusammenzuarbeiten. Aber es gibt nicht nur Potenzial, sondern auch eine zunehmende Dringlichkeit, sich zu verbessern. Sicher, E-Mails waren bislang die Standard-Koordinationsstelle für Kommunikation und zweifelsohne die Plattform, mit der Unternehmenssoftware-Entwickler gearbeitet haben, wenn sie Menschen erreichen mussten. Dennoch funktionieren E-Mails innerhalb eines Unternehmens nur schlecht, weil sie schnell an ihre Grenzen stoßen. E-Mails sind für Teams oft der übliche Weg sich zu organisieren, aber jede Person hat nur einen winzigen Blick auf das Gesamtbild, während enorme Informationsmengen durch sie hindurchfließen. Und das ist nur ein Aspekt. Diese Gegebenheiten stellen eine grundlegende Herausforderung dar, mit der sich alle Unternehmen konfrontiert sehen: eine nachhaltige Unternehmensleitlinie zu schaffen. Märkte sind hochdynamisch und disruptive Innovationen zwingen uns, die uns bekannten Prozesse zu erneuern – aber haben wir bei der Digitalisierung wirklich alle wichtigen Aspekte berücksichtigt?

Eine neue Generation Arbeitskräfte

Bereits seit einigen Jahren strömt eine neue Generation von Arbeitskräften auf den Markt. 50 Prozent der Arbeitskräfte in den USA sind bereits Millennials (geb. Anfang der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre) und die Gen Z (geb. 1995 oder später) folgt ihnen mit großen Schritten. Diese Generationen sind bereits in einer digitalen Umgebung aufgewachsen, in der es normal ist, Messaging-Tools oder File-Sharing-Dienste zu nutzen. Sie haben eine andere Sichtweise auf die Arbeitswelt und bewerten ein Unternehmen nach dem, was es seinen Mitarbeitern zu bieten hat. Eine Firma, die beispielsweise nicht offen für Remote-Arbeit ist, ist für sie nicht attraktiv. Das hat tiefgreifenden Einfluss auf die Tools und Technologien, die wir bei der Arbeit einsetzen. Diese neue Generation von Arbeitnehmern verändert die Art und Weise, wie Arbeit zukünftig geleistet wird bereits jetzt und wird das auch in den kommenden Jahren weiterhin tun. Sie haben bestimmte Erwartungen an die Einfachheit und Eleganz einer Business-Software, deshalb ist es für jedes Unternehmen wichtig, seine digitale Strategien genau zu definieren. Der Übergang zu neuen Arbeitsweisen, die dem Generationswechsel rund um Art und Weise wie wir zusammenarbeiten Rechnung tragen, ist unvermeidlich.

Teamarbeit leicht gemacht

Moderne Arbeits- und Kommunikationsarten sind hilfreich, aber es gibt ein großes Problem: Es gibt zu viele Tools. Viele Unternehmen haben eine Lösung für Messaging, eine für den Austausch von Dateien, eine für Videokonferenzen, eine für Projektmanagement und so weiter. Dies erhöht das Risiko von Missverständnissen, Fehlinformationen sowie Informationsüberflutung. Um ihre Ziele zu erreichen und Prozesse und Projekte zu steuern, müssen Teams kommunizieren – intern und extern. Daran besteht kein Zweifel. Um das aber auch effizient und agil zu tun, brauchen sie eine Lösung, die einfach zu bedienen, flexibel und integriert ist – genau angepasst an ihre Bedürfnisse.

Mit Collaboration-Hubs haben effiziente und agile Teams eine stärkere Verbindung zur Vision und Strategie ihres Unternehmens und fühlen sich besser in der Lage, darauf zu reagieren. Die Kommunikation organisiert in Channeln ist dynamisch, kollaborativ und offen. Die flachen Kommunikationshierarchien vereinfachen Prozesse und machen das Projektmanagement effizienter, schneller und transparenter. Außerdem verbinden sich Kollaborationslösungen mit anderen Tools, was die Arbeit mit ihnen einfacher und weniger zeitaufwändig macht.

Stellen Sie sich vor, ein Entwickler eines Automobilherstellers arbeitet an einer neuen Spracherkennungssoftware für ein vernetztes Fahrzeugsystem. Für Tests und Weiterentwicklungen arbeitet er mit einem externen Fachbetrieb zusammen. Sie bereiten einen Test vor, der über Nacht laufen soll, aber es tritt ein Fehler auf, der den Start des Tests verhindert. Die nächsten Schritte wären das Öffnen eines Service-Tickets oder das Senden einer E-Mail, deren Antwort dann auf sich warten lässt. Mit dem System geteilter Channels können zwei getrennte Unternehmen in einem einzigen Channel zusammenarbeiten, jeder in seinem eigenen Workspace. Konkret bedeutet das für Teams die Möglichkeit, sich mit Dritten auf eine kollaborative Weise zu vernetzen und für Unternehmen die Chance, Probleme schneller zu lösen – manchmal sogar bevor sie überhaupt beginnen. Über einen Shared Channel erreicht der Entwickler seine Ansprechpartner direkt und erhält eine sofortige Reaktion von jedem, der die Kapazitäten frei hat, das Problem zu lösen.

Teamarbeit – ein Prozess, der sich ständig weiter entwickelt

Ein Team ist eine Gruppe von Einzelpersonen, die alle für einen gemeinsamen Zweck und idealerweise auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Aber was wäre ein Team ohne Technologien wie Slack, die die Teamarbeit viel einfacher und effizienter machen als bisher? Es ist wichtig, die Veränderungen in der Art und Weise, wie Teams zusammenarbeiten, zu erkennen und Lösungen dafür zu finden, um den Herausforderungen der digitalen Transformation zu begegnen. Angesichts des Wettbewerbsdrucks aus aller Welt, eines ständig steigenden Innovationstempos und des Kampfes um Talente müssen sich die Automobilhersteller auf eine digitale Strategie konzentrieren, die das gesamte Unternehmen einbezieht. Die ersten Schritte sind bereits gemacht, aber es ist noch ein Stück Weg zu gehen.

* Oliver Blüher ist Head of DACH bei Slack.

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