09.08.2022

E-Commerce rennt und rennt …

Lübeck, August 2022. Die Anzahl neugegründeter Firmen aus Internet- und Versandhandel hat sich innerhalb der letzten 10 Jahre verzehnfacht. Zunehmende Digitalisierung des Handels sowie geänderte Einkaufsgewohnheiten spielen der Branche in die Karten.

Rasante Entwicklung

Seit dem ersten dokumentierten Internet-Warenverkauf im August 1994 – eine CD des Künstlers Sting – hat sich im Onlinehandel viel bewegt. In der zweiten Hälfte der 90er Jahre setzten die ersten deutschen Versandhändler auf digitale Verkaufspräsenzen und im Jahr 2000 verzeichnete das Handelsregister schon 252 Neugründungen im Wirtschaftszweig Versand- und Internet-Einzelhandel. Von 2008 auf 2009 erlebte die E-Commerce-Welt in Deutschland ihren nächsten Wachstumsschub: 2008 noch dreistellig mit 767 Gründungen, knackt das Folgejahr die Tausender-Marke und kommt auf 1282 frisch im Handelsregister verzeichnete Branchenzugänge.  

Zuhause einkaufen wird das neue Normal

Im Jahr vor Corona, also 2019, meldeten schon 1.712 E-Commerce zugehörige Unternehmen ihren Start, während im gleichen Jahr 110 Onlinehändler Insolvenz anmeldeten. Mit der Pandemie änderte sich das Einkaufsverhalten der Konsumierenden maßgeblich. Das erklärt auch den bisherigen Höchsttand an 2.600 Neugründungen 2021 bei einer sinkenden Zahl an Insolvenzen von 87 im vergangenen Jahr. Mit Stand Juli 2022 existieren 18.281 handelsregisterlich erfasste E-Commerce Unternehmen in Deutschland.     

Ungebremster Siegeszug   

Die Corona-Pandemie wirkte sich wie ein Turbo auf den Internet- und Versandhandel aus. Wie der aktuelle Trendmonitor des Handelsverbands Deutschland HDE aufzeigt, setzte sich das beschleunigte Onlinewachstum auch 2021 fort. Die Branche ist mit einem Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf knapp 87 Milliarden Euro gewachsen[1].  

Berlin boomt

Im direkten Vergleich der Bundesländer führt Berlin als E-Commerce-Hauptstadt: An der Spree sind 1,19 Prozent aller Wirtschaftsunternehmen Player im Onlinehandel. Mecklenburg-Vorpommern bildet das Schlusslicht mit 0,35 Prozent Anteil am Wirtschaftsgeschehen.

Mit 19 Prozent weiblichen E-Commerce-Führungskräften herrscht in puncto Frauenquote noch Luft nach oben.          

Digitalisierung für Wachstum

„E-Commerce steht wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig für Digitalisierung und Wachstum“, beobachtet Robert Sperl, Geschäftsführer der databyte GmbH. „Er schließt Versorgungslücken, sorgt für Vergleichbarkeit von Angeboten und wächst dabei von Jahr zu Jahr. Zukunftsthemen wie KI-gestützte Loyalty-Programme oder Metaverse werden sicher dafür Sorge tragen, dass die Gründerlaune auch in diesem und in Folgejahren bleibt.“ 

 

Über databyte

Die databyte GmbH ist Anbieter einer innovativen Online-Applikation und verfügt mit rund 7 Millionen Firmenprofilen und über 100 Millionen Einzelinformationen über eine der umfangreichsten Datenbanken für deutsche Wirtschaftsinformationen.

Unter databyte.de werden in einer Online-Anwendung Handelsregisterinformationen, Firmenprofile, Gewerbedaten sowie Bonitätseinschätzungen tagesaktuell veröffentlicht. Die Produkte und Dienstleistungen von databyte bieten eine hohe Markttransparenz und werden genutzt für Unternehmensrecherchen, Kundenstamm-Monitoring, Forderungsmanagement und Neukundengewinnung. Im Rahmen der Datenverarbeitung legt databyte besonderen Wert auf die Einhaltung der Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes und der DSGVO Richtlinien. Die selektierbaren Informationen sind ausschließlich für Gewerbetreibende abrufbar und bedürfen einer vorausgegangenen verifizierten Anmeldung. Weiterführende Informationen liefert www.databyte.de


[1] Online Monitor 2022 des Handelsverbands Deutschland HDE