Rückblick #LMS18

Der Lead Management Summit 2018 räumte mit dem „Buzzword Bingo“ auf

| Autor: Georgina Bott

Praktische Einblicke in den Inside Sessions

Gerade wenn eine Veranstaltung konkret werden soll, ist es wichtig, den Teilnehmern Raum für den Austausch und tiefe Einblicke in einzelne Strategien zu bieten. Deshalb hatten die Teilnehmer auch am Nachmittag des zweiten Tages die Wahl für ihr passendes Thema. In den Inside Sessions, wurden konkrete Kampagnen vorgestellt und der Austausch dazu in kleineren Gruppen gefordert.

Dass in einer gemeinsamen Kampagnenarbeit nicht immer alles glatt läuft, weiß jeder, der schon einmal eine Kampagne erstellt hat. Aber darüber öffentlich sprechen? Das machen nur die wenigsten. Dabei kann gerade das neue Ideen fördern und die Zusammenarbeit verbessern. Genau deshalb erzählten Andrea Jochum, von Rundstedt & Partner, und Tobias Eickelpatsch, SC-Networks, in ihrer Insight Session „‘Fuck up your campaign‘ oder: die befreiende Wirkung von Fehlern“ was in ihrer gemeinsamen Arbeit so alles schief gelaufen ist. Und auch die Teilnehmer packten ihre Fehler aus und sprachen offen darüber.

Auf eine Bergtour nahm Amelie Höllersberger von ec4u die Teilnehmer ihrer Inside Session mit. Richtig gelesen! Für sie ist die Customer Journey ihrer Leads nämlich mit dem Anstieg auf einen Berg vergleichbar. Denn wie es bei einer Bergtour, sind nach Meinung von Amelie Höllersberger auch die Kaufreisen der Kunden immer individuell und ein vorgegebener Weg meistens nicht zielführend. Als Aufstiegshilfe für den Kunden nutzt ec4u Content. Um den Leads den für sie passenden Content zu geben, war eine neue Lösung erforderlich. Mit dem Modell „next best Content“ kann ec4u über eine KI-Lösung automatisch den richtigen Content für den Lead automatisiert ausspielen und Leads von müden Wanderern zu echten Gipfelstürmern entwickeln.

Einen Einblick in die Neustrukturierung von Prozessen im B2B lieferte Alexander Krause von Mainova in seiner Inside Session „Lead Management und Account-based Marketing im B2B-Vertrieb von Energie und Energiedienstleistungen“. Er zeigte den Teilnehmern, wie Lead Management und Account Based Marketing in den Vertrieb von Mainova integriert wurden und wie er vom Vertriebsmanager zum Dialogmanager wurde. Eine der wichtigsten Stellschrauben zur Umsetzung dieser Digitalisierungsstrategie sind für Alexander Krause die Mitarbeiter, denn Digitalisierung ist für ihn kein Add-on, das zugekauft werden kann. Sie ist eine neue Unternehmensfähigkeit, die von innen heraus entwickelt werden muss.

Auch in der Inside Session „Leadmanagement mit Vertriebspartnern im B2B“ konnten die Teilnehmer spannende Einblicke in das B2B Lead Management bekommen. Wie und wann kommt die essenzielle Information zum richtigen Vertriebspartner? Was macht der damit? Und wie controllt der Hersteller seinen Aufwand? Auf diese Fragen gab Philipp von der Brüggen von leadtributor am Beispiel Amann Girrbach die Antworten. Er zeigte die Zusammenarbeit zwischen leadtributor und Amann Girrbach in Sachen Lead Management mit Vertriebspartnern auf. Die Zusammenarbeit entstand übrigens vor zwei Jahren auf unserem Lead Management Summit.

Customer Obsession – den Kunden im Fokus

Zum Abschluss der beiden spannenden Kongresstage zeigte Anne M. Schüller den Teilnehmern, warum sie trotz der ganzen Digitalisierung auf „Fleisch und Blut statt Bits und Bytes“ setzen sollten. Sie forderte das Publikum auf, wieder hinaus zum Kunden zu gehen und ihn „wirklich“ kennenzulernen. Es gelte, herauszufinden, was die Kunden wollen und sie süchtig nach mehr vom Unternehmen und dessen Produkten zu machen. Für sie ist Customer Obsession das Marketing der Zukunft. „Unternehmen können nur dann erfolgreich werden, wenn sie zu ‚Love-Marken‘ werden. Datenpakete können sich aber nicht verlieben. Menschen sind keine Bits und Bytes oder Klickvieh, “ so Anne M. Schüller.

Was Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung bräuchten, sei Loyalität, denn nur loyale Kunden machten Werbung und das Word of Mouth zähle am Ende am meisten. Das könne nur funktionieren, wenn Unternehmen ihre Kunden ganzheitlich betrachten, sie verstehen und ihre Wünsche kennen. Außerdem sollten Unternehmen alle Touchpoints zum Kunden nutzen, um Loyalität aufzubauen. Das gehe schon bei der Buchhaltung los, denn auch hier gebe es Kontaktpunkte zum Kunden. Jeder im Unternehmen solle sich genau überlegen, was er dafür tun kann. „Das Marketing muss zu einem großen Spielfeld werden und jeder im Unternehmen sollte mitspielen“, so Anne M. Schüller. Unternehmen müssten den Kunden in den Fokus stellen und Strategien auf ihn ausrichten, um diese Loyalität und das Vertrauen zu gewinnen. „Wer die Herzen gewinnt, hat mit den Köpfen leichtes Spiel – und auch mit den Geldbeuteln der Kunden“, schloss sie die zwei Kongresstage ab.

Weg vom Buzzword-Bingo, hin zum Marketing-Klischee

Während der beiden Kongresstage, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit bei einem Gewinnspiel mitzumachen. Unter dem Motto „Weg vom Buzzword-Bingo, hin zum Marketing-Klischee“ haben wir unter allen Teilnehmern eine Happy-Socks-Box verlost. Um zu gewinnen, mussten die Teilnehmer ihr Lieblings-Buzzword twittern. Uns hat auf jeden Fall eine spannende Sammlung an Buzzwords erreicht. Gewonnen hat am Ende das Buzzword „Buyer Persona“ und damit der Tweet von Sebastian Kimmel. Die Kreativität des Tweets hat die Happy-Socks-Box auf jeden Fall verdient:

Auch in diesem Jahr war der Lead Management Summit ein voller Erfolg. Aber all das hätten wir ohne das passende Team und alle Unterstützer des Kongresses nicht geschafft. Deshalb gilt unser besonderer Dank dem Programm-Gremium, mit dem wir gemeinsam die Qualität der Vorträge sichern konnten und die Veranstaltung inhaltlich zum vollen Erfolg bringen konnten.

Außerdem bedanken wir uns bei allen unseren Partnern und Ausstellern, die den Lead Management Summit unterstützt haben:

* Save the Date: Der Lead Management Summit 2019 findet am 09. und 10. April 2019 in Würzburg statt!

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