Online-Marketing

Fünf Trends im Content Marketing

| Autor / Redakteur: Fionn Kientzler / Lena Gerhard

4. Inhalte für Suchmaschinen waren gestern

Eigentlich wussten wir es schon 2010, aber 2015 ist es nun wirklich angekommen: Inhalte sollten für Menschen und nicht für Suchmaschinen optimiert werden. Denn mittlerweile kann Google wesentlich besser differenzieren, ob Inhalte semantisch reichhaltig sind oder überoptimiert wurden und wie User auf die Inhalte reagieren. Klassische SEO-Kriterien wie die Keyword-Dichte sind deshalb heute nicht mehr gefragt. SEO und Content-Marketing sollten sich im Idealfall ergänzen: Es macht keinen Sinn, User über ein gutes Ranking auf die Website zu ziehen, wenn man ihnen dort keine relevanten Informationen zu ihren Suchanfragen zur Verfügung stellen kann. Das führt zu eine höheren Bounce Rate und einer geringen Time On Site, welche als Signale von Google stärker gewichtet werden. Ganz ohne Keywords funktioniert es jedoch auch nicht, ansonsten steht der Aufwand für die Content-Produktion in keinen Verhältnis zum Ergebnis.

5. Von Keywords für Zielgruppen zu Themenclustern für Personas

Eine Persona ist ein fiktives, prototypisch angelegtes Userprofil, das einen ganz bestimmten Personenkreis beschreibt sowie unterschiedliche Informationen zu demografischen Daten, Lebens- und Arbeitsumständen, Zielen, Interessen und Hobbies, aber auch Sorgen und Nöten dieser Person umfasst. Als Quellen für die Entwicklung einer Persona nutzen Kommunikationsexperten Kundendaten, Marktanalysen und Branchenstudien. Trockene Zielgruppendaten erhalten so ein konkretes Gesicht. Je detaillierter das Profil einer Persona beschrieben wird, desto besser kann der Content auf sie abgestimmt werden. Auch Suchmaschinen gehen nach immer komplexeren Kriterien vor und honorieren es, wenn Keywords in logischen semantischen Kombinationen auftauchen, anstatt inflationär über einen Text verteilt zu werden.

* Fionn Kientzler ist Managing Partner bei Suxeedo, einer Content Marketing und Seeding Agentur in Berlin. Seit 2011 werden hier beispielsweise Infografiken, E-Books oder auch Videos für etablierte Online-Unternehmen entwickelt und mittels Seeding in den digitalen Kanälen verbreitet.

** Wie man Content schafft und richtig einsetzt, ist eine Stufe des Lead Management Prozesses und ein Thema des 4. Lead Management Summit am 12. Und 13. April in Würzburg. Das gesamte Programm sowie alle Redner, Vorträge und Anmeldung finden Sie hier.

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