Digitales Trend-Barometer

10 heiße Trends im mobile Business

| Redakteur: Dr. Gesine Herzberger

Den Trends im mobile Business auf der Spur: IQ mobile ist den Entwicklungen jedes Jahr auf den Fersen und stellt die Trends im mobile Business, die sich Unternehmen genau anschauen sollten, zusammen.
Den Trends im mobile Business auf der Spur: IQ mobile ist den Entwicklungen jedes Jahr auf den Fersen und stellt die Trends im mobile Business, die sich Unternehmen genau anschauen sollten, zusammen. (Bildquelle: Pixabay, CCO Public Domain)

Den Trends im mobile Business auf der Spur: Jedes Jahr werden auf großen internationalen Branchenkongressen interessante und wesentliche Neuigkeiten im Bereich der mobilen Lösungen vorgestellt. Der Trend-Barometer weist 2016 in Marketing und CRM vor allem auf vernetzte Lösungen.

Heutzutage ist es für den Erfolg beinahe jedes Unternehmens unerlässlich, sich die Vorteile von Mobile Business-Lösungen zunutze zu machen. In einem schnelllebigen Sektor ist es essentiell, die dynamischen Entwicklungen und Zukunftsthemen der Branche genau im Auge zu behalten. Der Trend-Barometer der großen Konferenzen im Bereich der technischen Innovationen weist 2016 in Marketing und CRM auf vernetzte Lösungen, die unser tägliches Leben vereinfachen sollen. IQ mobile ist diesen Entwicklungen jedes Jahr auf der Spur und stellt die Trends im mobile Business, die sich Unternehmen genau anschauen sollten, zusammen.

1. New Hardware, New Players

Von Smart TVs über Smartwatches bis hin zu Virtual Reality Brillen – neue Hardware erobert den Alltag. Anbieter unterschiedlichster Branchen stürmen den Markt der Connected Devices, wie PlayStation mit einem Virtual Reality Headset, Mini mit einer interaktiven Augmented Reality Brille oder Volvo, der als erster Automobilhersteller mit der Microsoft Holo-Lense arbeitet. Für Unternehmen eröffnet das Internet der Dinge die Möglichkeit, detaillierte und entscheidungsrelevante Daten ihrer Kunden zu generieren und die Begleitung entlang der gesamten Customer Decision Journey mit einer personalisierten Ansprache über alle Kanäle zu intensivieren.

2. Omni-Channel ist Chefsache

Kunden nutzen für ihre Kaufentscheidung immer stärker verschiedene Geräte und unterschiedliche Kanäle, die Customer Journey wird damit noch differenzierter. Unternehmen sollten daher durch die intelligente Vernetzung aller Kanäle ein nahtloses Einkaufserlebnis bieten. Firmen, die im nächsten Jahr diesen strategischen Vorteil zu nutzen wissen, bilden dafür neue Teams, die konvergente Customer Journeys und digitale Shopper-Aktivierungsmaßnahmen am Point of Sale entwickeln. Das Thema Omni-Channel ist dabei in den meisten Fällen Chefsache – wie etwa bei Zalando, wo mehr als 60 Prozent der Shop-Besuche von mobilen Endgeräten aus getätigt werden. Die Devise lautet hier „Mobile First“. Auch Unternehmen, die nicht im E-Commerce tätig sind, erkennen die hohe Relevanz von Mobile in der Customer Decision Journey.

3. Data Driven Business

Durch Nutzung einer breiteren Datenbasis sind Unternehmen in der Lage, über alle (digitalen) Kanäle hinweg, die Zielgruppe automatisiert mit individuellen Angeboten zu erreichen. Somit kann dynamisch auf die Nachfrage reagiert und auf Produktwünsche eingegangen werden. Die gewonnenen Daten können im Mobile Commerce und im Mobile Advertising genutzt werden. „Real-time Empfehlungsmarketing“, „Customer Journey Management“ oder „Instore Navigation und Tracking“ werden an Bedeutung gewinnen. Ein Beispiel: Mondelēz hat in Australien eine Digital-out-of-Home-Kampagne für die Schokoladenmarke Cherry Ripe gelauncht, die Livedaten und Echtzeitgesichtserkennung verwendet, um die passende Zielgruppe an Tankstellen anzusprechen.

4. CRM: Connected Touchpoints

2016 werden laut Juniper Research mehr SMS als E-Mails versendet werden. Messaging Apps wie WhatsApp, Facebook Messenger oder WeChat zählen weltweit bereits mehr als 900 Millionen aktive User. Die Integration von Services in Messenger Apps bietet Marken die Möglichkeit, Millionen an Nutzern zu erreichen. Marken kommunizieren nicht mehr über viele verschiedene Plattformen, sondern reduzieren die Administration auf bestenfalls ein Tool. Jeder Kunde wählt die bevorzugte Art der Kommunikation. Das können SMS, WhatsApp-Nachrichten oder Push Notifications in Apps statt eines E-Mail-Newsletters sein.

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5. Connected Screens

Interaktive Bildschirmlösungen - im stationären Handel oder Out-of-Home Screens wie City-Lights und Infoscreens - schaffen eine starke Interaktion mit Marken. Mobile Endgeräte schlagen den Bogen zum digitalen POS. So können Kunden In-Store ein NFC- oder Bluetooth-fähiges Mobiltelefon an einen Screen halten, um ein besonderes Angebot zu bekommen. Oder ein digitales Schaufenster, das Passanten ein interaktives 24/7 Shopping Erlebnis ermöglicht. Angebote können einfach gesteuert werden, um konstant Interesse zu schüren. Das zeigte Burberry mit einer digitalen Out-of-home Kampagne über mehrere Screens: Mit dem Smartphone gestalteten User einen individuellen Schal, um ihn dann auf einem „Curved Screen” über den Platz fliegen zu lassen und ihn danach „online“ zu bestellen.

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