Rechtliche Sünden im Marketing – Teil 2

Darauf sollten Sie beim Bloggen achten

| Autor / Redakteur: Beatriz und Holger Loos / Georgina Bott

Wer heutzutage etwas auf sich hält, der betreibt einen Blog – doch Vorsicht bei der Werbung! Voraussetzung ist hierbei immer, dass Werbung auch als Werbung zu erkennen ist.
Wer heutzutage etwas auf sich hält, der betreibt einen Blog – doch Vorsicht bei der Werbung! Voraussetzung ist hierbei immer, dass Werbung auch als Werbung zu erkennen ist. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Wer heutzutage etwas auf sich hält, der betreibt einen Blog! Neben dem eigentlichen Content wird darin oft auch Werbung geschaltet. Doch was ist eigentlich ein Blog, was erwarten die Leser eines Blogs und was dürfen sie überhaupt erwarten?

Die Motivation einen Blog zu betreiben mag oft unterschiedlicher Natur sein, sei es der unermüdliche Drang nach Selbstdarstellung oder auch das Ringen nach relevantem Content zur Verbesserung der eigenen Reichweite. Ein Fall, der uns mittlerweile in unserem Netzalltag oft über den Weg läuft, ist der Missbrauch von Blogs „zu Werbezwecken“, um Produkte oder Leistungen von Unternehmen anzupreisen und zu vermarkten, sei es durch einfache Info-Seiten mit Affiliate-Links oder durch Seiten mit fingierten Testergebnissen. Gerade bekannte Blogger können sich unserer Erfahrung nach manchmal kaum wehren, wenn sie unmoralische Angebote von Unternehmen bekommen, damit diese ihre Leistungen guerilla-artig unters Volk bringen. Schließlich ist eine Empfehlung eines „Experten“ oder „Vorbildes“ immer besser als eine „schnöde“ Anzeige im Internet. Credibility ist Trumpf!

Darauf sollten Sie beim Influencer Marketing achten

Rechtliche Sünden im Marketing – Teil 1

Darauf sollten Sie beim Influencer Marketing achten

06.04.17 - Influencer Marketing ist ein Begriff, der bereits vor einigen Jahren vereinzelt aufgetaucht ist und nunmehr seit etwa einem Jahr als Trend in der Marketing Branche gilt. Was es dabei rechtlich zu beachten gibt, lesen Sie hier. lesen

Was ist eigentlich ein Blog und was steckt dahinter?

Seinen Ursprung hat der Blog als ein im Internet öffentlich geführtes Tagebuch oder Journal, in dem Blogger über sich oder ein bestimmtes Thema in chronologischer Reihenfolge Beiträge veröffentlichen, die meist in der „Ich“-Form geschrieben sind. Die Idee dahinter ist also, dass Menschen über bestimmte Themen eigene Meinungen oder Erfahrungen bloggen und diese der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Im Laufe der Jahre sind immer mehr Blogs entstanden und es hat sich eine regelrechte „Blogger-Szene“ entwickelt. Sie stehen in Konkurrenz zu den klassischen Nachrichtenportalen und dienen vermehrt der Meinungsbildung.

Wer kann einen Blog betreiben?

Einen Blog kann grundsätzlich jeder betreiben. Blogs gibt es im Internet wie Sand am Meer. Zu unterscheiden ist grundsätzlich zwischen den Blogs auf Firmenseiten und den vermeintlich „unabhängigen“ Blogs.

Blogs auf Firmenseiten dienen hauptsächlich den Interessen des Unternehmens. Dort werden in der Regel zu Werbezwecken und als Content für die Internetseite Produkte und Leistungen des Unternehmens dargestellt.

„Freie“ oder „unabhängige“ Blogs werden meist von Bloggern betrieben, die sich mit einem ganz bestimmten Thema oder Themenfeld beschäftigten und hierzu regelmäßig berichten und ihre Meinung dazu äußern. Blogger haben oft eine gewisse „Expertise“ auf ihrem Themengebiet und entsprechend auch eine bestimmte Community, die sie ansprechen.

Werbung auf einem Blog – ist das erlaubt?

Grundsätzlich darf natürlich auch auf einem Blog beziehungsweise auf einer Blogseite Werbung geschaltet werden. Voraussetzung ist hierbei aber immer, dass die Werbung auch als Werbung zu erkennen ist.

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