Code of Conduct

BVDW will einheitliche Regeln im Content Marketing schaffen

| Redakteur: Georgina Bott

Mit dem Code of Conduct Content Marketing will der BVDW einheitliche Regeln im Content Marketing schaffen.
Mit dem Code of Conduct Content Marketing will der BVDW einheitliche Regeln im Content Marketing schaffen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Nachdem der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Content Marketing in einer eigenen Fokusgruppe konzentriert hat, treibt der Verband die Professionalisierung dieser Disziplin mit einem Code of Conduct weiter voran.

Der neue BVDW-Code of Conduct im Bereich Content Marketing soll einheitliche Qualitätsstandards und Transparenz schaffen, indem sich Dienstleister auf eine professionelle Arbeitsweise verpflichten. So ist ein wichtiger Punkt des Code of Conduct die Kennzeichnungspflicht. Agenturen versichern damit, dass Werbung grundsätzlich auch als solche deklariert wird. Weitere Aspekte dieser Selbstverpflichtung sind unter anderem Maßgaben zu seriöser Arbeitsweise, Kostenstruktur, Qualität, Messbarkeit und dem Leistungsspektrum, das eine Agentur anbieten muss.

Mittlerweile haben sich schon 16 Agenturen für die einheitlichen Standards verpflichtet. Eventuelle Verstöße gegen die Grundsätze des Code of Conduct überprüft ein Beschwerdebeirat, der sich derzeit aus dem Vorsitz der BVDW-Fokusgruppe Content Marketing zusammensetzt.

Code of Conduct für mehr Transparenz

Laut dem BVDW unterscheiden sich die einzelnen Arbeitsweisen im Content Marketing sehr deutlich. So haben Werbungtreibende in Hinblick auf Transparenz der Arbeitsweise und Leistungsspektrum der Dienstleister häufig nur wenig Klarheit. Deshalb müsse es Mindeststandards geben, an die sich die Branche zu halten habe. Insbesondere die Kennzeichnung von Content-Marketing-Platzierungen sei derzeit nur selten konsequent.

„Hier schafft unser Code of Conduct Abhilfe und verpflichtet Dienstleister auf die wesentlichen Eckpunkte professionellen Content Marketings sowie wichtige ethische und rechtliche Grundsätze“, so Sabine Wegele (Nayoki) aus dem Vorsitz der Fokusgruppe Content Marketing im BVDW. „Auf diese Weise gewährleisten wir Kunden, Website- und Online-Shop-Betreibern ein hohes Maß an Transparenz und Professionalität ihrer Dienstleister im Bereich Content Marketing. Wir betrachten Content Marketing ganzheitlich, kanalübergreifend und crossmedial – nicht fokussiert auf eine Disziplin oder Mediengattung.“

Der Code of Conduct für Content Marketing ist bereits der fünfte Code of Conduct des BVDW. Die weiteren Selbstverpflichtungen bestehen in den Bereichen Affiliate Marketing, Programmatic Advertising, Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinen-Advertising.

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