Digitalisierung Digitale Arbeit optimal unterstützen mit einem Marketing System of Record

Autor / Redakteur: Swen Arnold* / Sophie Breuer

Die COVID-19-Pandemie hat die Digitalisierung des Arbeitsplatzes schneller vorangetrieben als je zuvor – mit drastischen Auswirkungen auf die Arbeitsweise. Wie Sie digitale Arbeit in Ihrem Unternehmen unterstützen können erfahren Sie in diesem Artikel.

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Besonders Marketer sehen sich mit einer ständig steigenden Anzahl von neuen Tools und Anwendungen konfrontiert.
Besonders Marketer sehen sich mit einer ständig steigenden Anzahl von neuen Tools und Anwendungen konfrontiert.
(Bild: unsplash)

Während Technologie heute als unerlässlich für die Remote Arbeit gilt, so führt die falsche Auswahl der Technologie schnell dazu, dass die Belegschaft weniger produktiv (47 Prozent), gestresster (33 Prozent) und generell unzufriedener (30 Prozent) an ihren Aufgaben herangeht, wie auch unsere neuste Umfrage State of Work zeigt. Doch besonders Marketer sehen sich mit einer ständig steigenden Anzahl von immer neuen Tools und Anwendungen konfrontiert, die zwar versprechen, die Arbeit zu vereinfachen, jedoch nicht optimal, oder gar nicht, miteinander interagieren. Bei Remote Work entstehen so schnell Silos, ohne klare Kommunikation oder Prioritäten, die dazu führen können, dass der Überblick zu verfügbaren Ressourcen oder dem Status von Inhalten und Kampagne verloren geht. Das Ergebnis: verschwendete Zeit, vergeudetes Budget, verpasste Termine und enttäuschte Kundenerwartungen.

Abhilfe kann eine „single source of truth” in Form eines Marketing System of Record sein, bei der alle Informationen zusammenfließen und Aufgaben und Projekte für alle einfach und gebündelt zur Verfügung stehen. Ein solches unterstützt und optimiert digitale Arbeit im Marketing, so dass Tätigkeiten schneller realisiert und effizienter gestaltet werden können.

Ein System of Record für das Marketing

Systems of Records werden bereits seit Langem in unterschiedlichen Unternehmensabteilungen wie Finanzen, HR oder IT erfolgreich genutzt. Sie helfen dabei Silos, zu eliminieren und Menschen, Prozesse, Daten und Technologie miteinander zu verbinden, so dass Teams kontextbezogen zusammenarbeiten und ihre Arbeit mit der Unternehmensstrategie verknüpfen können. Gleichzeitig können dabei Prozesse und Compliance automatisiert werden, was Fehler und Ineffizienzen reduziert, womit mehr Zeit für die Kernaufgaben bleibt. Auch können mithilfe solcher Systeme die verfügbaren Ressourcen an der Kapazität und Bedarf ausgerichtet werden, wodurch Personal und Budgetänderungen leicht an die Kundenerwartungen angepasst werden können.

Im Marketing fehlt bisher eine solche zentrale Plattform. Dabei bietet ein solches System immense Vorteile für die Verwaltung von Marketingprojekten. Indem es eine zentrale Daten- und Informationsquelle schafft, die alle wesentlichen Daten, Prozesse, Anwendungen und Ressourcen bündelt und sowohl für die Teams als auch für die Geschäftsführung leicht zugänglich sind, können Wert und ROI der Marketingaktivitäten einfach ermittelt werden. Doch welche Vorteile bietet ein solches System of Records dem Marketing noch?

Verbesserung der End-to-End-Prozesse verlängert den Lebenszyklus der Marketing-Assets

Die richtige Dokumentation von Abläufen und Arbeitsschritten ist in vielen Bereichen Teil der täglichen Arbeit und gar nicht wegzudenken. Doch laut dem 2020 In-House Creative Industry Report von Cella haben momentan weniger als die Hälfte der Marketingteams (47 Prozent) vollständig dokumentierte Workflow-Prozesse, obwohl diese vieles vereinfachen könnten. Ein Marketing System of Record erleichtert es, Prozesse für häufige Vorgänge zu implementieren, wodurch mehr Zeit für die eigentlichen Kernaufgaben freigesetzt wird. Marketing-Teams können nach erster Analyse ihres Arbeitsprozesses selbst Aufgaben identifizieren, die verbessert werden können, um nahtlos Assets zu produzieren und ihren Prozess dann iterativ für die neue virtuelle Umgebung zu optimieren und verfeinern. So können beispielsweise alle Arbeiten zunächst über eine Eingangswarteschlange aufgenommen sowie mehrere Feedback-Kanäle eingerichtet werden, um regelmäßig Fragen zum Prozess entgegennehmen zu können. Um die Prozesse noch weiter zu optimieren, kann außerdem auf Daten aus Integrationen, offene Kommentare sowie Daten, die durch Umfragen am Ende jedes Projekts gesammelt werden, zugegriffen werden. So ist es einfach eine integrierte Kampagne, von der Landing Page über E-Mails bis hin zu digitalen Anzeigen, zu konzipieren, auch wenn die einzelnen Bestandteile von unterschiedlichen Abteilungen produziert werden.

Mit Echtzeitdaten kritische Entscheidungen treffen

Das Reporting von Ergebnissen und Prozessen ist für viele eine unliebsame Aufgabe, die nur allzu oft bis zum Ende eines Projektes aufgeschoben wird. Das richtige Verständnis des Reportings von Anfang an hat jedoch den Vorteil, dass die Vorlagen und Erfassungsformulare sinnvoll und optimal aufgebaut sind und Teams besser Aussagen über Projektlänge und Budget treffen können. Auch Personalengpässe bei Konferenzen und Veranstaltungen können so bereits im Vorfeld erkannt und durch Anfragen von temporaler Unterstützung gemeistert werden. Durch eine Automatisierung von im Reporting wiederkehrenden Aufgaben kann außerdem Zeit gespart werden, die in die Entwicklung innovativer Ideen gesteckt werden kann. Wird das Reporting zusätzlich in den Work-Management-Lebenszyklus eingebettet, so hilft es zusätzlich dabei, Aufgaben für das ganze Team sichtbar zu machen und kreativen Austausch zu vereinfachen. Durch eine Investition in die richtige Innovation beziehungsweise Technologie kann der kreative Prozess gestärkt und eine Kampagne optimiert werden.

Die richtigen KPIs bestimmen und nachverfolgen

Um zu wissen, ob eine Marketingkampagne erfolgreich war, ist die Nachverfolgung von Key Performance Indicators (KPIs) unerlässlich. Nur durch sie können geleistete Arbeit mit echten, messbaren Ergebnissen verknüpft werden und aufzeigen, welche Maßnahmen erfolgreicher waren als andere. KPIs helfen den Marketingteams dabei ihre Arbeit aufeinander abzustimmen, sich auf die erfolgversprechendsten Initiativen zu konzentrieren und diese zu verfolgen, sowie Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken zu minimieren und Pläne bei Bedarf schnell anzupassen. Diejenigen Daten zu haben, die die kreative Arbeit greifbarbarer machen und Projekte besser zu visualisieren, ist dabei ein wichtiger Grundpfeiler für erfolgreiches und messbares Marketing. Durch die Bündelung und Visualisierung in einem Marketing System of Record wird das Nachvollziehen und Erreichen von KPIs vereinfacht.

Engagement fördern und Nachfrage skalieren

Mit einem vollständig implementierten Marketing System of Record kann ein ganz neues Maß an operativer Verlässlichkeit erreicht werden und Engagement gefördert sowie Nachfrage einfach skaliert werden. Eine einzige, vernetzte Quelle an Informationen zur Hand zu haben, stellt sich besonders bei Großprojekten wie Rebranding als großen Vorteil. Mit Adobe Workfront Marketing System of Records als Marketing-Engine kann hier mehr Effizienz und Zeitersparnis für Innovationen erreicht werden, während gleichzeitig Freigaben und Deadlines über unterschiedliche Projekte hinweg eingehalten und erteilt werden.

Das Geheimnis guter Planung ist heute mehr denn je Informationen zur richtigen Zeit im richtigen Format zur Hand zur haben. Für Marketing-Teams bietet ein System of Record dabei viele neue Potenziale - es vereint kontextbezogene Kooperation, intelligente Arbeitsautomatisierung und Projektmanagement-Software in einem. So kann das Team jederzeit im Projekt die notwendigen Anpassungen vornehmen und der Kampagne durch umfassende Einsicht in sämtliche Vorgänge zum Erfolg verhelfen.

*Swen Arnold ist Regional Director Nordics & DACH von Adobe Workfront.

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