Social Media für Messen

Social Media – der richtige Content für die Messe-Kommunikation

| Autor / Redakteur: Aline Simic* / Georgina Bott

Bewegtbild ist auf Social Media nicht mehr wegzudenken und fungiert immer mehr als sogenannter „Thumbstopper“ – das können Sie auch in der Messe-Kommunikation nutzen.
Bewegtbild ist auf Social Media nicht mehr wegzudenken und fungiert immer mehr als sogenannter „Thumbstopper“ – das können Sie auch in der Messe-Kommunikation nutzen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Um die Aufmerksamkeit einer Messe zu erhöhen, kann Social Media eine wichtige Rolle spielen. Um auch ohne großes Equipment spannenden Content für die Messe-Kommunikation zu produzieren, braucht es allerdings eine durchdachte Strategie.

Social Media für B2B-Messen – strategische Herangehensweise

Ob zum Image-Aufbau, zur Kundengenerierung oder zur effektiven Ansprache der Zielgruppen – die sozialen Netzwerke bieten viele Möglichkeiten, sich als Messe innerhalb der Branche gezielt zu positionieren. Auch im B2B-Bereich kann die Begleitung der Fachmesse über Facebook, Instagram und Co. als digitale Verlängerung des Messe-Erlebnisses fungieren.

Bei wiederkehrenden Events ist es darüber hinaus notwendig, die Aufmerksamkeit auch über das gesamte Jahr beziehungsweise zwischen den Messeterminen konstant zu halten. Dies gelingt nur mit einem ganzheitlichen Konzept für die Kommunikation vor, während und nach der Messe. Mit einer guten Planung ist es so möglich vor Ort hochwertigen Content vorzuproduzieren, der während der messefreien Zeit gespielt werden kann.

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Vor der Messe: Konzeptentwicklung und Positionierung

Vor der eigentlichen Kommunikation über Social Media sollten, wie bei jedem Projekt, die entsprechenden Ziele festgelegt werden. Dies könnten bei einer Messe beispielsweise die Generierung von Aufmerksamkeit und Reichweite sowie Imageaufbau sein. Als Nächstes folgt die Frage nach der Zielgruppe. Ist sie international oder lokal? Werden Fachbesucher oder Endkunden angesprochen? Gibt es vielleicht sogar mehrere Zielgruppen? Das Ergebnis dieser Überlegungen beeinflusst die Wahl der richtigen Kanäle. Wo bewegen sich also die Messebesucher im Netz?

Neben der Konzeptentwicklung und den ersten ausformulierten Maßnahmen können Teaser-Postings entworfen werden, die Neugier bei der Zielgruppe wecken und die Vorfreude steigen lassen. Auch erste Pläne können jetzt für das Event konkretisiert werden. An dieser Stelle muss ein Redaktionsplan erstellt werden, in dem Termine für Gespräche oder Interviews mit Ausstellern und Organisatoren sowie Postings von der Messe festgelegt sind.

Während der Messe: Content-Erstellung und Monitoring

Vor allem auf Veranstaltungen ist ein im Vorfeld erstellter Redaktionsplan eher eine Leitlinie als eine in Stein gemeißelte Vorgabe. Denn neue Ideen und Einfälle für frischen Content entstehen meist erst spontan vor Ort und es kann vorkommen, dass für Content eingeplante Interview-Partner absagen. Daher gilt es, vor Ort flexibel zu sein, um auf alle Begebenheiten reagieren zu können. Die eigentliche Zielsetzung, die Kernbotschaften und die Zielgruppe sollte dabei jedoch nie aus dem Auge verloren werden.

Mit mehreren Mitarbeitern und einer klaren Aufgabenteilung kann vor Ort Content produziert werden und auf der anderen Seite die Social-Media-Kanäle mit ersten Ergebnissen bespielt und beobachtet werden. Durch ein regelmäßiges Monitoring kann auf User Generated Content und Reaktionen seitens der Follower zeitnah reagiert werden. Auch bieten sich bei Shows oder Ereignissen auf der Messe Live-Videos oder das Erstellen von Stories auf Instagram an.

Nach der Messe: Verlängerung und Learnings

Hat man die Veranstaltungstage hinter sich, steht die Nachbereitung des produzierten Materials noch bevor. Wenn ausreichend Material produziert wurde, kann dieser nun sortiert, nachbearbeitet und weit im Voraus geplant werden. Außerdem hat man jetzt den Überblick über jegliches Feedback: Was wurde in den Fachmedien über die B2B-Messe berichtet? Wie waren die Reaktionen der Fans und Follower in den sozialen Netzwerken? So kann man das vorproduzierte Material in auf das Feedback abgestimmten Content umwandeln und das Messe-Erlebnis nachhaltig präsent halten.

Außerdem dient ein Reporting des rund um die Messe veröffentlichten Contents dazu, Learnings daraus zu ziehen, was in der Zielgruppe funktioniert hat und was nicht. So wird auch die nächste Social-Media-Kommunikation auf der B2B-Messe erfolgreich.

Video-Arten und ihre Zuordnung zu Social-Media-Kanälen

Bewegtbild ist auf Social Media nicht mehr wegzudenken und fungiert immer mehr als sogenannter „Thumbstopper“ – also Daumen-Stopper während des Scrollen der User im Feed. Es gibt verschiedene Video-Arten, die unter anderem auch leicht mit dem Smartphone gedreht und den verschiedenen Social-Media-Kanälen zugeordnet werden können. Leicht zu produzierende Videoformate sind beispielsweise Snack-Content, kurze 20-Sekünder mit knackiger Storyline, die die Aufmerksamkeit aufrecht halten. Beliebt sind auch Slow-Motion-Videos, Zeitraffer-Videos, die sich vor allem bei großen Menschenmassen eignen, Boomerangs, 360-Grad-Bilder und Videos sowie Bilder-Slideshows. Live-Videos können heute auch direkt über Facebook und Instagram gestreamt werden.

Weitere Ausführungen, wie konkrete Ziele der Social-Media-Kommunikation einer Fachmesse, zielgruppenspezifischer Content für verschiedene soziale Kanäle und wichtige KPIs bei der Auswertung des Kommunikationserfolgs für B2B, finden Sie im Whitepaper „Social Media für Messen – Wie man durch Facebook und Instagram Messen für alle erlebbar macht“.

* Aline Simic ist PR Beraterin bei SMART PR GmbH. SMART PR betreut Kunden in den Bereichen Social Media, Online PR und der klassischen Media Relations.

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