Rückblick 1. Positionierungskongress für Servicemarken

Erfolg ist kein Zufall – Lokale Markenführung im Fokus

| Redakteur: Elena Koch

Den ersten Positionierungskongress für Servicemarken veranstaltete marcapo auf Schloss Steinburg in Würzburg.
Den ersten Positionierungskongress für Servicemarken veranstaltete marcapo auf Schloss Steinburg in Würzburg. (Bild: marcapo GmbH)

Im Mittelpunkt des ersten Positionierungskongresses für Servicemarken auf Schloss Steinburg in Würzburg standen jene Unternehmer und Führungskräfte, die ihre Firma bereits erfolgreich positioniert haben.

Veranstalter des 1. Positionierungskongresses für Servicemarken ist die marcapo GmbH. Das Unternehmen aus dem unterfränkischen Ebern hat stetig neue Betätigungsgebiete erschlossen, die in Zusammenhang mit dem Kernthema lokale Markenführung stehen. Ein Bestandteil der von marcapo entwickelten ELM-Methode (Erfolgreiche Lokale Markenführung) ist die Positionierung von Marken, Unternehmen und Marketingservices. In seiner einleitenden Begrüßung erzählte Thomas Ötinger, Geschäftsführer von marcapo, davon, wie er zum Positionierungsexperten wurde. Für ihn ist es in der heutigen Zeit oftmals der Service, der den Unterschied macht, denn Produkte werden immer austauschbarer. Danach ging das Wort an Ötingers Mentor, Peter Sawtschenko.

Energie-Resonanz-Positionierung

Der Positionierungsexperte und Entwickler der Energie-Resonanz-Positionierung referierte über die Geheimnisse einer erfolgreichen Unternehmenspositionierung: Wer heute erfolgreich sein will, braucht ein neues Business-Denken. Mit dem praxiserprobten Positionierungssystem hat Sawtschenko schon mehr als 500 Unternehmen auf Erfolgskurs gebracht. In inspirierenden Praxisbeispielen erfuhren die Zuhörer, wie in ihrer Entwicklung stagnierende Unternehmen neue, lukrative Marktnischen besetzen und damit automatisch neue Kunden gewinnen können. Das System dient Unternehmen auch bei einem anstehenden Generationswechsel in der Führung und unterstützt sie bei allen Bestrebungen, den Unternehmenswert zu steigern, Personal zu gewinnen und innovative Angebote zu entwickeln.

So identifizieren und besetzen Unternehmen lukrative Marktlücken

Energie-Resonanz-Positionierung

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12.09.18 - „Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“ Viele Marketingentscheider befinden sich heute in einem ähnlichen Dilemma wie Henry Ford. Aber warum ist das so? lesen

Herausforderung: Am Unternehmen, nicht im Unternehmen arbeiten

Im ersten Praxisvortrag zeigte Physiotherapeut und Unternehmer Hubert Brüderlein aus Regensburg, wie der Positionierungsworkshop mit Thomas Ötinger vonstattenging und welche Auswirkungen die Energie-Resonanz-Positionierung auf sein Unternehmen und sein Leben hatte. „Ich habe mehr als 30 Jahre malocht und nur im Unternehmen und nicht am Unternehmen gearbeitet. Dank der Positionierung haben wir ein Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet und unsere Zielgruppe neu definiert“, sagte Brüderlein. Für ihn ist eine gelungene Positionierung die wesentliche Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg.

Auch Start-ups müssen positioniert sein

Dass eine Positionierung auch sinnvoll ist, wenn man erst ganz am Anfang steht, zeigten zwei Start-ups. So unterschiedlich m/scale und m&ö immobilien auch sind, der Positionierungsprozess verlief in vielerlei Hinsicht ganz ähnlich. Die wichtigste Frage war: Wer ist meine Zielgruppe? Die Antwort darauf haben die Unternehmen im Rahmen eines Positionierungs-Workshops mit Thomas Ötinger gefunden, sodass die beiden Start-ups heute in eine verheißungsvolle Zukunft blicken können.

Positionierung steht und fällt mit Definition der Zielgruppe

Im Anschluss schilderte Stefan Schmadtke, Vorstand der Wintec Autoglas AG, ganz offen, wie schwierig sein Produkt zu verkaufen ist. Die Herausforderung im Wettbewerb um die Kunden ist groß – ebenso wie deren Versicherung. Denn im Bereich Autoglas sind die Produkte nahezu identisch und Alleinstellungsmerkmale gibt es in dieser Branche quasi nicht. Darum war die Positionierung, welche auch eine detaillierte Marktanalyse beinhaltete, entsprechend kompliziert und anstrengend, denn selbst die Definition der Zielgruppe bereitete den Workshop-Teilnehmern großes Kopfzerbrechen. Am Ende stand dennoch ein schlüssiges Konzept mit vielen kleineren Projekten, die nach und nach abgearbeitet werden. „Wir haben nach der Positionierung unsere Kommunikation umgestellt, neue Arbeitsplätze geschaffen und wollen jetzt auch unsere Franchisenehmer in ihrer eigenen Positionierung unterstützen“, so Schmadtke.

Sieben Stufen führen zum Ziel

Wie ein Positionierungsworkshop abläuft, welche Hindernisse auftreten können und welche Aspekte bei der Positionierung entscheidend sind, darüber referierte Positionierungs-Professional Thomas Ötinger. Er führte die Zuhörer durch die sieben Stufen der Energie-Resonanz-Positionierung. Ausgehend von der Frage: Was muss ich ändern, um mich auf die wirklich wichtigen strategischen Aufgaben konzentrieren und ein erfolgreicher Unternehmer sein zu können? Über die drei Erfolgssäulen Leidenszielgruppe, Problem-Dominanz-Analyse und Leuchtturm-Positionierung bis hin zum Ziel: Die Nummer 1 im Kopf der Kunden zu sein.

Es funktioniert!

Nach demselben Schema haben auch Frank Auernheimer, Regionalleiter der ERGO, und Vertriebscoach Zarko Jerkic aus Zürich sich selbst beziehungsweise ihr Unternehmen positioniert. Auernheimer möchte nun die Methode der Gruppenpositionierung nutzen, um die von ihm betreuten 110 Versicherungsvermittler zur lokalen Marke zu machen und sie besser am Markt zu positionieren – ausgehend von einer klar definierten Zielgruppe und ihren Bedürfnissen. Jerkic hat nach seinem Positionierungsworkshop bei Thomas Ötinger sein Vertriebscoaching zum ausgereiften System umgebaut. Sein ILE-System (Intelligentes-Limbisches-Erfolgssystem) ist heute einzigartig im deutschsprachigen Raum.

Heute die Weichen in Richtung Zukunft stellen

Den Abschluss des Kongresses markierte eine kurze Gedankenreise, auf die Zukunftsforscher Sven Göth die Teilnehmer mitgenommen hat. Er untermalte, warum es für Unternehmer so wichtig ist, bereits jetzt Veränderungsprozesse einzuleiten und Innovationen für die Zukunft zu entwickeln: Nur so können sich Firmen die entscheidenden Wettbewerbsvorteile für die kommenden Jahre sichern.

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