Mergers & Acquisitions

Integration entscheidet über Erfolg

| Redakteur: Dr. Gesine Herzberger

Die wichtigste Aufgabe, wenn es um Mergers and Acquisitions (M&A) geht, ist die Zusammenführung. Nicht nur Kennzahlen müssen zusammen passen, sondern auch die Kultur und der Faktor „Mensch“ müssen integriert werden.
Die wichtigste Aufgabe, wenn es um Mergers and Acquisitions (M&A) geht, ist die Zusammenführung. Nicht nur Kennzahlen müssen zusammen passen, sondern auch die Kultur und der Faktor „Mensch“ müssen integriert werden. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Akzeptanz, gemeinsame Unternehmenskultur und „Faktor Mensch“ sind genauso wichtig wie Kennzahlen, wenn es um Mergers & Aquisitions geht. Denn die persönliche Überzeugung unterstützt den Change maßgeblich. Mit diesen fünf Tipps gestalten Sie den Merger erfolgreich.

Wenn Unternehmen wie Bayer und Monsanto fusionieren, stehen beide Partner vor der Aufgabe der Zusammenführung. Erfolgsentscheidend ist neben den passenden Kennzahlen insbesondere die kulturelle Integration*. Nach Einschätzung von Proske erhöhen Firmen die Chancen auf geglückte Mergers & Acquisitions (M&A) durch Kommunikation im Rahmen von Event- und Meeting-Serien deutlich.

„Eine gemeinsam entwickelte Unternehmenskultur und das damit verbundene Vertrauen sind für einen gelungenen M&A-Prozess oft noch wichtiger als Kennzahlen. Nur wenn Führungskräfte und Mitarbeiter beider Seiten den Change mittragen, kann die Fusion ökonomisch erfolgreich sein“, sagt René Proske, Geschäftsführer von Proske. „Firmen können und müssen durch transparente Kommunikation für Klarheit und Verständnis sorgen.“

Mit diesen fünf Tipps gestalten Sie den Merger im Bereich der Unternehmenskultur erfolgreich.

1. Integration ist Chefsache

Die Zusammenführung von zwei Unternehmen ist auf Top-Management-Ebene angesiedelt – Vorstand und Geschäftsführung sollten als Botschafter fungieren. So stärken sie die Glaubwürdigkeit der Entscheidung und damit das Vertrauen. Im Idealfall besucht die Geschäftsleitung alle neuen Standorte und erläutert Pläne sowie Strategien.

2. Persönlicher Kontakt – je früher, desto besser

Intensive Kommunikation und Austausch sind entscheidend, um Informationen zu vermitteln und damit Synergien zu nutzen. Persönliche Treffen sollten daher im Rahmen von Events und Meetings so früh wie möglich sehr gezielt und strukturiert organisiert werden. Deshalb ist es wichtig, Führungskräfte und Mitarbeiter einzubinden und es ihnen zu ermöglichen, aktiv an Veränderungsprozessen mitzuwirken.

3. Multi-Channel: persönliche Treffen und digitale Kommunikation verbinden

Die verschiedenen Kommunikationsformate greifen immer starker ineinander. So helfen virtuelle Meetings und Konferenzen, ohne Reiseaufwand live in Kontakt zu treten und Informationen auszutauschen. Darüber hinaus unterstützen soziale Plattformen bei der Vernetzung. Diese können auch mit Events und Meetings kombiniert werden.

4. Diskurs ermöglichen, Fragen live beantworten

Um eine Vertrauenskultur zu stärken, sollten Unternehmen einen Diskurs mit Führungskräften und Mitarbeitern ermöglichen. Wenn der CEO auf einem Meeting zum Beispiel Fragen live beantwortet, hilft das, Mitarbeiter für den Change zu motivieren.

5. Geschwindigkeit anpassen, Erfolgskontrollen durchführen

Geht es nach dem Management, sollte ein Merger möglichst schnell über die Bühne gehen. In der Realität braucht es oft mehr Zeit. Regelmäßige Erfolgskontrollen schaffen auch im Bereich Unternehmenskultur ein Verständnis für den Status quo und ermöglichen es, die Strategie bei Bedarf anzupassen.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Proske:

* Studie von KPMG: Ein sauber ausgeführter Integrationsplan ist aus Management-Sicht der wichtigste Faktor für erfolgreiche Mergers & Acquisition.

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