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Studie zur Akzeptanz von Internet-Werbeclips Jeder zweite Deutsche überspringt Online-Video-Werbung

| Redakteur: Natalie Wander

Video ist eines der am stärksten wachsenden Segmente in der Online-Werbung. Deutsche Internet-Nutzer stehen den Werbespots im Web jedoch noch skeptisch gegenüber. Knapp die Hälfte (45 Prozent) überspringt Werbeclips. Jeder Sechste (16 Prozent) verlässt sogar die Seite sofort, wenn Video-Werbung erscheint.

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Welche Reaktionen rufen Online-Werbeclips hervor?
Welche Reaktionen rufen Online-Werbeclips hervor?
(Bildquelle: Vibrant)

Ein Drittel der Deutschen akzeptiert Video-Werbung: 19 Prozent nimmt sie in Kauf und jeder zehnte befragte Internetuser schaut sich die Werbung sogar interessiert an (11 Prozent). Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung von 1.000 Deutschen im Auftrag von Vibrant, einem Anbieter von kontextgesteuerten Werbeformaten.

Der Grund für die Skepsis gegenüber Bewegtbild-Werbung ist die fehlende Relevanz der Inhalte. Nur ein Drittel (35 Prozent) der Deutschen ist der Meinung, dass Video-Werbung zum Inhalt der Website passt, auf der sie zu sehen ist. 69 Prozent bezeichnen Video-Werbung sogar „überwiegend als völlig irrelevant für sich“.

„Knappes Inventar und teilweise mangelnde technische Kompetenz führen dazu, dass Video-Werbung noch zu oft nach dem althergebrachten TV-Modell über Umfeld-Targeting gebucht wird“, erklärt Jochen Urban, Geschäftsführer der Vibrant Media Deutschland GmbH. „Oftmals kommen im Internet immer noch bereits vorhandene TV-Spots zum Einsatz. Anscheinend sind Unternehmen sich noch nicht bewusst, dass sie im Web deutlich mehr Möglichkeiten haben, die Aufmerksamkeit des Users, etwa durch höhere Relevanz, durch Interaktion mit dem Werbemittel oder durch unterhaltsame Spots zu gewinnen“, so Urban weiter.

Ansatzpunkt für erfolgreichere Videowerbung kann beispielsweise ein exaktes Targeting basierend auf den Themen der Website oder den Interessen der User sein, statt nur Reichweite zu buchen. User bevorzugen zudem Formate, die es ihm überlassen, ob und wann er sich einen Spot anschaut.

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