Wie ich wurde, was ich bin: Prof. Dr. Karsten Kilian

Marken wie Menschen werden durch Fokussierung erfolgreich

| Redakteur: Natalie Wander

„Wie ich wurde, was ich bin.“ Diesmal beschreibt Dr. Karsten Kilian, Professor an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, seinen Werdegang.
„Wie ich wurde, was ich bin.“ Diesmal beschreibt Dr. Karsten Kilian, Professor an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, seinen Werdegang. (Bildquelle: Prof. Dr. Karsten Kilian)

Die B2B-Branche ist ein spannendes Feld. Und zwar nicht nur aufgrund ihres hohen Innovationsgrades oder der starken internationalen Ausrichtung. Ihr Motor sind die Menschen aus Industrie und Kreativwirtschaft.

Genau diese Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt der Rubrik „Wie ich wurde, was ich bin.“ Diesmal hat Prof. Dr. Karsten Kilian unseren Fragebogen ausgefüllt. Lesen Sie, warum es wichtig ist, sich auf ein relevantes Thema zu konzentrieren und ein umfassendes Netzwerk mit interessanten Kontakten aufzubauen und zu pflegen.

Wer bin ich?

Meine Name ist Dr. Karsten Kilian (42). Ich bin Professor an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt und leite dort den neuen Masterstudiengang Marken- und Medienmanagement. Daneben berate ich mittelständische Unternehmen in Markenfragen und moderiere die Markenkonferenz B2B. Mit Markenlexikon.com habe ich das größte Markenportal Deutschlands aufgebaut. Manche nennen mich deshalb auch Mr. Markenlexikon.

Was waren die Grundlage und die Erfolgsfaktoren meiner Karriere? Was war entscheidend für meinen Karriereerfolg? Welche Umwege gab es?

Mein Faible für Marken hat sich schon in frühester Jugend gezeigt. Rama, Nutella und Schwartau waren Marken, die mir nicht nur gut schmeckten, sondern bei denen ich auch wissen wollte, wie sie zu ihrem Namen gekommen waren. Daraus entstand 2003 Markenlexikon.com, das heute neben Entstehungsgeschichten bekannter Markennamen wie Audi, Kuka und Ytong Markenwissen von A bis Z bereithält.

Zunächst aber studierte ich Betriebswirtschaftslehre und Englisch und arbeitete danach zwei Jahre beim Pricingspezialisten Simon-Kucher & Partners, wo ich mit Prof. Dr. Hermann Simon zusammenarbeiten durfte. Von ihm habe ich viel über die Vorteile einer klaren fachlichen Fokussierung gelernt. Generalistenwissen als Basis ist gut, entscheidend aber ist es, in einem Themengebiet führend zu sein. Denn bei schwierigen Fragestellungen wird immer der Spezialist dem Generalisten vorgezogen. Das ist bei Beratern nicht anders als bei Ärzten oder Ingenieuren.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43018261 / Live)