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Change im B2B Marke als Treiber und Anpassungsfähigkeit als Erfolgsfaktor

| Redakteur: Viviane Krauss

Viele Unternehmen fürchten sich vor der digitalen Transformation und dies hat Auswirkungen nach innen und nach außen. Bisherige USPs wie Größe, Marktführerschaft oder Profitabilität sind heutzutage oft nicht mehr ausschlaggebend für die dauerhafte Überlegenheit im Wettbewerb. Stattdessen ist Anpassungsfähigkeit der neue Weg zum Erfolg.

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Neue Geschäftsmodelle und ein neues Mindset sind unerlässlich, um am Markt bestehen zu können.
Neue Geschäftsmodelle und ein neues Mindset sind unerlässlich, um am Markt bestehen zu können.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Durch die sinkende Kontrollierbarkeit der sich ständig verändernden globalen Märkte, wird „Change“ fast immer mit Unsicherheit in Verbindung gebracht. Die Digitalisierung und die damit einhergehende zunehmende Vernetzung von Menschen, Märkten und Produkten führen zu einer grundlegenden Veränderung der Arbeitswelt. Neue Geschäftsmodelle und ein neues Mindset sind unerlässlich, um am Markt bestehen zu können. Um den „Change“ für sich zu nutzen, kommt der Marke als positiver Treiber eine erfolgsentscheidende Rolle zu.

Wettbewerbsvorteile durch agile Geschäftsmodelle

Durch Instabilität, Unberechenbarkeit, vielfältige Vernetzung und Uneindeutigkeit müssen Unternehmen versuchen, ein neues Verhaltensrepertoire und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, da sie sich nur so nachhaltig positionieren können. Im ersten Schritt ist es wichtig, Signale aus dem Markt aufzunehmen, die relevanten Daten zu sichern und darin Muster zu erkennen.Experimentierfreude und eine gewisse Fehlertoleranz verhelfen agil aufgestellten Organisationen oft zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Dazu kommt, dass der Besitz und die Neuentdeckung vieler Informationen nötig ist, um die Customer Journey zu beherrschen.

Strategie als Dialogprozess

Im Folgenden ist es wichtig, Strategien zu entwickeln, die Wertschöpfung im Kontext von Unternehmensinteressen und Eco-Systemen ermöglichen. Die Strategie ist hierbei jedoch kein festgelegtes Konzept, sondern ein kontinuierlicher Dialogprozess, in dem das Testing und Nachjustieren wesentliche Bestandteile sind. Experten raten, den Change-Prozess auf bereits vorhandene Ressourcen aufzubauen. Eine schlanke Planung, Vertrauen und eine gute Vernetzung während des Transformationsprozesses sind elementar für eine erfolgreiche Durchführung. Auch Misserfolge sollten einkalkuliert werden. Wichtig ist jedoch, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, denn sogenannte „Lessons learned“ steigern am Ende sogar die Effektivität.

Marke im B2B als wichtiger Faktor im Change-Prozess

Die Marke als Wertschöpfungsfaktor für Unternehmen muss im gesamten Transformationsprozesses gewinnbringend eingesetzt werden. Eine Änderung nach Marke mit einer klar definierten Markenidentität, schafft Orientierung am Markt, Differenzierung vom Wettbewerb und fördert die Adaptier- und Anpassungsfähigkeit für neue Geschäftsfelder. Somit ist vor allem die Marke ein wichtiger Treiber für einen Veränderungsprozess. Besonders im B2B-Bereich hat die Marke – oder auch der gute Name – einen enormen Einfluss auf das Geschäft.

Menschen sorgen für Markenstärke

Um den Wandel zu einem Erfolg zu machen, müssen die Mitarbeiter frühzeitig ins Boot geholt werden – denn Menschen können Markenstärke kreieren indem sie starke Marken transportieren. Alle Mitarbeiter sollten an einem Strang ziehen, denn das motiviert und schafft Commitment. Und dies ist eine große Hilfe im Veränderungsprozess.

* Quelle: Bundesverband Industrie Kommunikation e.V.

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