Innovationsmanagement

Starten Sie innovativ in das neue Jahr!

| Autor / Redakteur: Frank Henkhus / Georgina Bott

Machen Sie 2019 zum Jahr der Innovation und der Digitalisierung!
Machen Sie 2019 zum Jahr der Innovation und der Digitalisierung! (Bild: gemeinfrei / CC0)

Selbst innovative Firmen müssen sich stets erneuern, sonst sinkt ihre Innovationsleistung. In puncto Digitalisierung gelingt es Mittelständlern jedoch häufig nicht, auf der Höhe der Zeit zu sein. Ein guter Vorsatz für 2019 ist, dies gezielt über ein Innovationsmanagement zu ändern.

Innovation bedeutet mehr als die Erfindung neuer Produkte, innovativ ist auch die Schaffung von neuem Kundennutzen. Innovativ kann zum Beispiel der Vertriebskanal eines Produkts sein oder die Art und Weise, wie Kunden bei dessen Nutzung unterstützt werden. Es liegt auf der Hand, dass man in diesem Kontext um den Punkt Digitalisierung nicht herumkommt – denn das Leben und auch der Handel finden zu einem großen Teil bereits digital statt. Zudem werden Produktinnovationen zunehmend digitalen Geschäftsmodellen folgen und auch die Kommunikation darüber beziehungsweise die Vermarktung wird auf digitalen Kanälen stattfinden.

Allerdings ist die Digitalisierung für den Mittelstand noch ein wunder Punkt. Laut einer Bitkom-Studie haben zwar vier von fünf Unternehmen eine Strategie für die Digitalisierung. Aber eine Strategie bleibt eben nur ein Plan, wenn sie nicht umgesetzt wird – was überwiegend der Fall ist. Denn obwohl sich der Mittelstand den Umfrageergebnissen zufolge häufig als Nachzügler in Sachen Digitalisierung sieht, investiert lediglich ein Viertel der befragten Firmen tatsächlich in digitale Geschäftsmodelle.

2019 wird das Jahr des Aufbruchs

Unternehmen, die sich der Digitalisierung bisher ganz oder teilweise verschlossen haben, sollten das neue Jahr deshalb unbedingt als Aufbruch sehen, als Start in das digitale Zeitalter. Wer neue Wege geht, wird eine neue Qualität an Interaktion erleben – innerhalb des Unternehmens und auch im Austausch mit Kunden. Dafür müssen allerdings Vorbereitungen getroffen werden. Es gilt, Abläufe und Prozesse durch künstliche Intelligenz beziehungsweise Automatisierung effizienter zu gestalten. Und zwar unternehmensübergreifend, angefangen bei Einkauf und Buchhaltung über Kundenbetreuung sowie Vertrieb und Marketing bis hin zum Management. Bei diesem Transformationsprozess muss der Blick von Anfang an auf den Kundennutzen gerichtet sein.

Was hindert Firmen also daran, notwendige Schritte einzuleiten, obwohl Lieferanten bereits digital arbeiten und Kunden auf diese Weise einkaufen? Die Bitkom-Studie nennt mit Zeit- und Geldmangel zwei Grundprobleme und gibt darüber hinaus eine weitere Antwort: Rund 40 Prozent der befragten Handelsunternehmen und 30 Prozent der Dienstleister beklagen, sie hätten Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen. Worin diese Probleme bestehen, erklärt die Studie zwar nicht. Naheliegend ist jedoch: Ohne Unterstützung von außen sind die Aufgaben kaum zu bewältigen, zu komplex und vielfältig sind die Möglichkeiten der Digitalisierung.

Initiative unterstützt Digitalisierung

Wer bei der Digitalisierung Unterstützung sucht, findet Sie unter anderem beim Cluster für Innovation & Digitale Transformation (CIDT) . Der neue und als Netzwerk organisierte Verein bietet mittelständischen Firmen bei Innovationsmanagement und digitaler Transformation seine Hilfe an.

Gegründet wurde der CIDT e.V. auf Initiative der IHK für München und Oberbayern. Das unabhängige Netzwerk aus mittelständischen Innovations- und Digitalisierungsexperten sowie spezialisierten Innovations- und Digitalisierungsdienstleistern unterstützt den Mittelstand zum Beispiel durch sein Praxismodell für Innovation und digitale Transformation (PIDT).

Komplexe Aufgaben mit Innovationsmanagement bewältigen

Erste Hilfe bei der Digitalisierung geben zum Beispiel Ratgeber wie der des Digitalverbands Bitkom für die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie. Angesichts der Größenordnung der anstehenden Aufgaben sollten Unternehmen auf jeden Fall auch in Betracht ziehen, Innovationen und Digitalisierungsprozesse zielgerichtet über ein professionelles Innovationsmanagement zu steuern. Denn es fördert unter anderem das Verständnis der Bedürfnisse von Kunden und Nicht-Kunden, gibt Hinweise auf bisher unbekannte Quellen zur Problemlösung, beschleunigt die Projektabwicklung und fördert den Aufbau einer eminent wichtigen Mut-Kultur im Unternehmen.

Innovationsmanagement richtig verstanden bedeutet außerdem, sich topaktuell in einem Netzwerk von Gleichgesinnten auszutauschen sowie die für alle gesellschaftlichen Bereiche bedeutsamen Megatrends zu bewerten, daraus Anforderungen für das eigene Unternehmen abzuleiten und umzusetzen. Dies legt bereits der Megatrend „Konnektivität“ nahe. Er ist der Megatrend schlechthin oder wie es das Zukunftsinstitut formuliert „der wirkungsmächtigste Megatrend“.

Suchen Sie den Austausch in Netzwerken

Unternehmen sind daher gut beraten, wenn sie im Sinne eines professionellen Innovationsmanagements den Austausch und die Arbeit in Netzwerken forcieren. Dadurch erhöht sich zum einen die Chance auf die Entwicklung innovativer Produkte. Zum anderen ist das Netzwerken ein gewichtiges Werkzeug, um den Digitalisierungsprozess voranzutreiben. Der Start in ein neues Jahr braucht Ziele. Machen Sie 2019 zum Jahr der Innovation und der Digitalisierung!

* Frank Henkhus ist Consultant Marketing Strategies & Customer Relationship bei ByteConsult.

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