E-Commerce

Mit 10 Tipps fit für Black Friday und Co.

| Redakteur: Georgina Bott

Der Online-Handel boomt besonders an Black Friday und Cyber Monday. Damit wird auch direkt das Weihnachtsgeschäft eingeleutet. Für Händler ist es besonders wichtig, fit für den internationalen Kaufrausch zu sein.
Der Online-Handel boomt besonders an Black Friday und Cyber Monday. Damit wird auch direkt das Weihnachtsgeschäft eingeleutet. Für Händler ist es besonders wichtig, fit für den internationalen Kaufrausch zu sein. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Im November fällt der Startschuss für die umsatzstärkste Zeit des Jahres im Online-Handel. Weltweit sind der Black Friday und der Cyber Monday als Pflichttermine für Schnäppchenjäger und Online-Shops etabliert. Gleichzeitig bilden sie bereits den Auftakt für die Weihnachts-Shopping-Saison.

Nun rückt auch der 2009 von der chinesischen Plattform Alibaba ins Leben gerufene Single’s Day am 11. November 2017 zunehmend in den Fokus. 2016 haben sich bereits über 27.000 Händler beteiligt und Waren an Kunden aus rund 200 Ländern verkauft. Weiter geht es dann mit dem Black Friday am 24. November und dem Cyber Monday am 27. November. Daher gilt auch für deutsche Shop-Betreiber: Wer sich noch nicht fit gemacht hat, um ein gehöriges Stück vom internationalen Kuchen abzubekommen, sollte spätestens jetzt damit beginnen. Insbesondere bei den Bezahlmethoden unterscheiden sich die Präferenzen von Käufern in den verschiedenen Teilen der Welt erheblich. Entscheidend dafür, den virtuellen Wagen durch die Kasse zu schieben, ist oftmals, ob ein Händler den von ihnen bevorzugten Zahlungsweg anbietet. Wie Betreiber von Online-Shops sich für den internationalen Kaufrausch des Jahres rüsten können, erklärt Ralf Ohlhausen, Business Development Director beim E-Payment-Spezialisten PPRO Group mit einer Checkliste in zehn Punkten.

10 Tipps für den internationalen E-Commerce-Erfolg

1. Identifizieren Sie interessante neue Märkte
Aufstrebende Märkte wie Vietnam bergen enormes Umsatzpotenzial. Jedoch kann aufgrund von Handelshemmnissen der Aufwand, Auflagen zu erfüllen, die Ergebnisse deutlich schmälern. Eine gründliche Abwägung im Vorfeld ist daher unverzichtbar.

2. Lernen Sie Ihre potenziellen Neukunden kennen
Nicht nur Geschmäcker sind verschieden – was hierzulande ein Renner ist, lockt im Ausland möglicherweise niemanden hinter dem Ofen hervor; genauso wenig wie sich Altersgruppen oder Geschlechter über einen Kamm scheren lassen. Dies gilt auch für Bezahlverfahren. Je nach Land und Zielgruppe können sich die Präferenzen gravierend unterscheiden. Während jüngere Menschen gerne innovative Methoden nutzen, wird eine ältere Zielgruppe traditionelle Bezahlweisen vorziehen. Stimmen Sie Ihr Angebot diesbezüglich ab.

3. Entwickeln Sie länderspezifische Vermarktungsstrategien
Um in einem neuen Markt Fuß zu fassen, müssen Sie sich an die dortigen Gepflogenheiten anpassen. In manchen Ländern ist beispielsweise Vorkasse absolut unüblich und würde Ihren Erfolg verhindern. Gerade wer Neuland betritt, ist gut beraten, sich für die Entwicklung der richtigen Strategie Unterstützung von einem lokalen Experten zu holen.

4. Planen Sie die Markterschließung genau
Nicht nur die Vermarktung, sondern auch der Kanal, über den Sie einen neuen Markt erobern möchten, ist erfolgsentscheidend. Recherchieren Sie den optimalen Weg: Segeln Sie direkt unter eigener Flagge los? Verbünden Sie sich mit einem (lokalen) Partner? Starten Sie auf einem etablierten Marktplatz oder einer Auktionsplattform?

5. Übersehen Sie keine vermeintlich kleinen Chancen
Wenn Sie sich in Ihrem Heimatmarkt von der Vormachtstellung weniger großer Namen erdrückt fühlen, identifizieren Sie einen neuen aufstrebenden Markt im Ausland oder einer speziellen Nische, um sich dort frühzeitig zu positionieren.

6. Wägen Sie die Risiken von Bezahlverfahren gut ab
Es gibt Bezahlmethoden, die zwar für Käufer unkompliziert sind, aber ein höheres Risiko für Händler bergen – etwa durch sehr großzügig ausgelegte Geld-zurück-Regelungen (Chargeback). Direktüberweisungsverfahren wie giropay in Deutschland oder iDEAL in den Niederlanden bieten gerade für Waren mit geringerem Wert eine gute und sichere Alternative. Es gibt jedoch Länder, in denen solche Verfahren nicht weit verbreitet sind.

7. Lokalisieren Sie Ihren Online-Shop
Wenn Sie mit Ihrem Online-Shop verschiedene Märkte bedienen möchten, achten Sie darauf, Ihr Warenangebot und die Bezahlmethoden stets individuell für die jeweiligen Besucher auszuspielen. Dazu sollten Sie länderspezifische Seiten aufsetzen, die entweder über eine Länderauswahl oder automatisch über die Identifikation der IP-Adresse des Besuchers angezeigt werden. Beachten Sie auch folgende Faustregel: Bieten Sie mindestens drei, besser noch sechs, der beliebtesten Bezahlmethoden in einem Land an. Damit erhöhen Sie die Konversionsrate erheblich.

8. Warten Sie nicht zu lange
Wenn Sie einen Nischen- oder aufstrebenden Markt ins Visier genommen haben, sollten Sie nicht zu lange fackeln und sich rasch positionieren, bevor der große Ansturm beginnt. Die aktuelle Wachstumsrate im E-Commerce liegt im weltweiten Durchschnitt bei 23 Prozent. Sie verdeutlicht: Die Zeit ist reif, und der Wettbewerb schläft nicht.

9. Klären Sie rechtliche Rahmenbedingungen rechtzeitig ab
Andere Länder, andere Sitten: Das gilt vor allem für die Rechtsprechung, etwa in Bezug auf Steuern, Zölle oder spezifische Regularien. Dabei genügt es nicht, sich vor dem Start einmal damit vertraut zu machen. Sie müssen vielmehr stets am Ball bleiben, um keine Gesetzesänderung zu verpassen. Denn bei Verstößen greifen zum Teil empfindliche Strafen. Idealerweise besorgen Sie sich dafür externe Unterstützung, beispielsweise über einen lokal versierten Berater.

10. Holen Sie sich Experten-Unterstützung fürs Finanzielle
Unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen erschweren die saubere und rechtskonforme Einbindung unterschiedlicher Bezahlmethoden, aber auch schon die Zahlungsabwicklung aus einem fremden Land auf das eigene Geschäftskonto, kann eine Herausforderung sein. Die wenigsten Online-Händler sind in der Lage, besonders in verschiedenen Ländern, den Überblick darüber zu behalten. Wenden Sie sich deshalb besser an professionelle Dienstleister.

Über die PPRO Group

Als Spezialist für länderübergreifendes elektronisches Bezahlen löst die PPRO Group die Komplexität von E-Payment-Prozessen im internationalen E-Commerce. Das Unternehmen bietet Payment Service Providern (PSP) und Finanzdienstleistern Acquiring-, Collecting- und Processing-Dienstleistungen für eine Vielzahl alternativer Zahlarten in mehr als 100 Ländern. Im Rahmen eines einzigen Vertrags, einer technischen Schnittstelle, einer Plattform und einer Abrechnung werden sämtliche Zahlungen für Kunden von PSP und Finanzdienstleistern abgewickelt, eingesammelt und konsolidiert. Damit vereinfachen Online-Händler elektronische Bezahlvorgänge, bauen ihre E-Commerce-Reichweite aus und erzielen höhere Konversionsraten. Die PPRO Group ist zudem Herausgeberin von E-Geld-Konten unter den Marken VIABUY für Konsumenten sowie CrossCard und Fleetmoney für Unternehmenskunden. Diese Lösungen werden mit Zusatzprodukten wie Visa und MasterCard Prepaid-Karten sowie individuellen IBAN und NFC-Stickern angeboten. Die PPRO Group wurde 2006 in London gegründet und ist ein EU-zertifiziertes Finanzistitut mit einer E-Geld-Lizenz der britschen Bankenaufsicht FCA.

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