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Innnovationskraft und Dynamik Mit Corporate Startups zu neuen Erfolgen

| Redakteur: Dr. Gesine Herzberger

Jede Branche wird digitalisiert – diese Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. Für den deutschen Mittelstand stellt sich nicht mehr die Frage ob, sondern wie er sich an die veränderten Marktbedingungen anpasst.

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Unternehmen unterliegen Routinen und Hierarchien, die sich nur schwer aufbrechen lassen. Startups arbeiten ohne diese Einschränkung. Deshalb können Startups Unternehmen behilflich sein, den Notausgang zu finden und sich der Digitalisierung anzupassen.
Unternehmen unterliegen Routinen und Hierarchien, die sich nur schwer aufbrechen lassen. Startups arbeiten ohne diese Einschränkung. Deshalb können Startups Unternehmen behilflich sein, den Notausgang zu finden und sich der Digitalisierung anzupassen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Startups bringen Innovationen extrem schnell an den Markt. Traditionsunternehmen haben aufgrund langer Forschungs- und Entwicklungszyklen oft das Nachsehen. Um den Geschäftserfolg zu sichern, sollten sie sich daran orientieren, was die neuen Wettbewerber so erfolgreich macht. Bei der Integration von Denkweise und Methoden der Startups und bei der Gründung eigener Corporate Startups ist beispielsweise Lingner.com behilflich.

Startup-Wissen aus erster Hand

Die Mitarbeiter von Lingner.com engagieren sich in der Startup-Szene und kennen sie daher sehr genau. Michael Aechtler, Senior Berater von Lingner.com, ist beispielsweise Vorsitzender von Startup Stuttgart e.V. und hat bereits selbst erfolgreich gegründet (unter anderem Leihdirwas.de, Crocofy). Er erklärt die Philosophie des neuen Angebotes: „Wer ein Corporate Startup gründen will, wird von uns von Beginn bis zum Launch begleitet. Und auch wer nicht gründen möchte, kann von uns lernen, zumindest wie Startups zu denken und zu handeln.“

Dynamische, disruptive Workflows ermöglichen Innovationsschub

Als Impulsgeber für die digitale Transformation des Mittelstandes dienen unter anderem Hackathons, Startup-Weekends, Innovation Labs oder die Gründung eigener Startups. Lingner.com ermöglicht es Unternehmen, ein eigenes Startup oft in weniger als 100 Tagen auf die Beine zu stellen. Dazu wird das Unternehmen zunächst analysiert, potenzielle Geschäftsideen eruiert und anschließend junge Startup Talente mit Unternehmensvertretern zusammengebracht. Gemeinsam wird ein Geschäftsmodell entwickelt, wodurch schließlich ein Prototyp entsteht beziehungsweise die Idee Vorstandsreife erreicht. Abschließend wird das Projekt bis zur Marktreife weiterentwickelt.

Corporate Startups: „Impulsgeber für die digitale Transformation“

Michael Aechtler ist Vorsitzender von Startup Stuttgart, Entrepreneur (u.a. „leihdirwas“) und Senior Berater bei LINGNER.COM.
Michael Aechtler ist Vorsitzender von Startup Stuttgart, Entrepreneur (u.a. „leihdirwas“) und Senior Berater bei LINGNER.COM.
(Bild: LINGNER.COM)

Michael Aechtler ist Vorsitzender von Startup Stuttgart, Entrepreneur und Senior Berater bei Lingner.com. Er weiß genau, wie Unternehmen und Startups gegenseitig oder gemeinsam von einander profitieren können, welche Rolle Startups für Unternehmen spielen und wie man beide zusammen bringt.

Welche Rolle spielen Startups für Unternehmen?

Aechtler: Täglich werden weltweit 50.000 Startups gegründet. Sie versuchen unablässig, ihr Geschäftsmodell zu verbessern und damit schneller, besser und rentabler zu sein als die Konkurrenz. Aus Unternehmensperspektive besteht das Risiko, dass einer dieser Newcomer früher oder später das Geschäftsfeld attackiert. Mit Blick auf Innnovationskraft und Dynamik können sie deren Methoden und Prozessen aber auch zu ihrem Vorteil nutzen.

Inwiefern können Unternehmen von Startups profitieren?

Aechtler: Unternehmen unterliegen Routinen und Hierarchien, die sich nur schwer aufbrechen lassen. Startups arbeiten ohne dieses Korsett und können deshalb recht unbefangen neue Prozesse und Produkte entwickeln. Mit Hackathons, Innovation Labs oder dem Kauf beziehungsweise der Gründung eines eigenen Startups können Unternehmen wichtige Impulse für ihre digitale Transformation setzen. Vorreiter sind Konzerne wie Bosch, Daimler und SAP. Aber auch für KMUs wird es immer wichtiger, Startup Know-how für sich zu nutzen, um den Geschäftserfolg langfristig zu sichern.

Passen Traditionsunternehmen und Startups überhaupt zusammen?

Aechtler: Absolut. Unser Mittelstand kann ohne Innovationen nicht überleben, und Startups verfügen selten über die erforderlichen Ressourcen, um international schlagkräftig aufzutreten. Corporate Startups kombinieren daher die konzeptionelle Stärke von Startups mit dem Branchen-Know-how und den finanziellen Ressourcen der Unternehmen. Das schafft ideale Voraussetzungen, um die Unternehmensentwicklung voranzutreiben.

Wie unterstützt Lingner.com Unternehmen, die ein Startup gründen wollen?

Aechtler: In unserem Corporate Startup Programm beraten wir Unternehmen mit Blick auf deren individuelle Anforderungen. Wenn ein Unternehmen ein eigenes Startup gründen will, setzen wir uns zunächst mit ihm zusammen und schauen, welche Themen auf der Agenda besonders wichtig sind. Dann stellen wir beispielsweise passende Ideen vor, bringen junge Startup Talente mit Unternehmensvertretern zusammen und den Mitarbeitern bei, mit Startup-Methoden zu arbeiten. Dieser Perspektivwechsel – weg von Unternehmensroutinen, hin zur einer dynamischen und disruptiven Arbeitsweise – ist bei der Gründung eines Corporate Startups unverzichtbar.

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Über Lingner.com:

LINGNER.COM ist eine Digitalagentur und Kreativberatung für B2B Zukunftskommunikation. Sie begleitet die Digitalisierung von B2B-Unternehmen, ist führend in B2B Social Media, Social Content und integriert webbasierte Lösungen vom Frontend bis tief in die Geschäftsprozesse der Kunden. Im Geschäftsfeld LINGNER.PEOPLE stellt sie Unternehmen Digitalexperten für interne Teams zur Verfügung. LINGNER.COM ist inhabergeführt, schreibt seit der Gründung im Jahr 1996 schwarze Zahlen und beschäftigt über 50 Mitarbeiter. Zu den Kunden gehörten B2B Schwergewichte wie die Krones AG, Dentsply Sirona, ZF Services, Bilfinger SE und QIAGEN.

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