Angestelltenbindung Mitarbeiter kündigen im Januar? 3 Schritte sorgen für eine bessere Angestelltenbindung

Von Georg Soller*

Viele Unternehmer kennen das Problem: Zum Beginn des neuen Jahres möchten sich die Mitarbeiter umorientieren. Laut Georg Soller, Experte für Mitarbeiterbindung, ist es jedoch einfacher, es gar nicht erst zur Kündigung der Angestellten kommen zu lassen. Wie das gelingen kann, erklärt er innerhalb von 3 Punkten in diesem Gastbeitrag.

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Damit Ihre Mitarbeiter gar nicht auf die Idee kommen, sich umorientieren zu wollen, sollten Sie viel für die Mitarbeiterbindung tun und zum Beispiel die Vorsorgeleistungen verbessern.
Damit Ihre Mitarbeiter gar nicht auf die Idee kommen, sich umorientieren zu wollen, sollten Sie viel für die Mitarbeiterbindung tun und zum Beispiel die Vorsorgeleistungen verbessern.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Neues Jahr, neuer Job. Zum Beginn jeden Jahres möchte sich der ein oder andere Angestellte umorientieren. Vielleicht wünscht er sich ein wenig Abwechslung im beruflichen Alltag. Ein solcher Verlust kann für den Arbeitgeber natürlich eine schwierige Herausforderung darstellen. Es ist nie leicht, neues und vor allem adäquates Personal zu finden.

Für bessere Angestelltenbindung die Vorsorgeleistungen verbessern

Im ersten Schritt sind die Unternehmer gut beraten, sich zu fragen, was der Angestellte im anderen Unternehmen denn eigentlich sucht. Was fehlt ihm so sehr, dass er einen Wechsel in Betracht zieht? Die Antwort liegt oft in einer besseren Vorsorgeleistung. Dort sollten Unternehmen ansetzen. Einerseits können sie ihm Sicherheit bieten. Etwa dadurch, dass Konzepte erstellt werden, die für ihn lukrativer als die Leistungen der Renten- oder der Krankenversicherung sind. Ebenso kann man ihm helfen, schneller einen Termin beim Facharzt zu bekommen. Andererseits kann ihm eine attraktive Perspektive geboten werden, indem ihm beim Planen der Zukunft geholfen wird und ihm vielleicht sogar einen früheren Eintritt in die Rente ermöglichen.

Die Bedürfnisse der Mitarbeiter kennen

Als zweiter Grundsatz steht aber auch fest, dass wir als Unternehmen zunächst nicht viel verändern können, solange wir nicht die Bedürfnisse der Mitarbeiter kennen. Daher ist es sinnvoll, diese am Ende jedes Arbeitstages über einen digitalen Fragebogen zur Einschätzung der aktuellen und der allgemeinen Situation zu befragen. Der gerade absolvierte Tag ist dabei genauso relevant wie das Klima in der Abteilung oder im gesamten Betrieb. Erst dadurch erkennen wir oft Missstände oder Verbesserungspotenzial und sehen die Punkte, an denen wir mit oftmals kleinen Veränderungen schon viel bewirken können.

Flexibler werden

Die dritte Möglichkeit der Mitarbeiterbindung liegt indes darin, auch das eigene Unternehmen so aufzubauen, dass es flexibel durch alle Krisen kommen kann. Die aktuelle Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig dieses Erfordernis ist. Aber weitergedacht müssen Unternehmen erkennen, dass sich schon das kleinste Detail – so etwa die Hard- und Software – in jedem Arbeitsbereich beinahe jährlich verändert und dass man auch in diesen Punkten immer wieder bestrebt sein muss, sich modern aufzustellen. Nur dann gelingt es, den Arbeitsalltag der Angestellten attraktiv zu gestalten. Das ist die Grundlage, um möglichen Wechselgedanken innerhalb des Personals schon sehr früh, vor allem aber umfangreich entgegenzuwirken.

*Über Georg Soller: Die Nutzung der falschen Methoden für die Personalgewinnung in den IT-Berufen führt zu einem Fachkräftemangel, der sich auf das Wachstum der Betriebe auswirkt. Georg Soller hat das erkannt und ein ganzheitliches Konzept entwickelt, um Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche bei der Mitarbeitergewinnung

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