Praxisbeispiel Remote Work Mobiles Arbeiten – nicht länger ein Privileg, sondern Notwendigkeit

Autor / Redakteur: Dominik Traenkle* / Lea Täufer

Die Arbeitswelt steht im Wandel – 2020 hat diesen Wandel weit über das hinaus beschleunigt, was zuvor vorstellbar war. Elobau, ein Familienunternehmen, das Sensorik und Bediensysteme für den Maschinenbau entwickelt, zeigt, wie mit Hilfe der Kollaborationsplattform Slack dieser Wandel gelang.

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Wir zeigen Ihnen einen Weg den Wandel zu meistern.
Wir zeigen Ihnen einen Weg den Wandel zu meistern.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Während der Pandemie mussten sich Unternehmen jeder Größe, Branche und Ausrichtung vom Dogma der Büropräsenz verabschieden. Agile Start-ups, multinationale Konzerne und Traditionsunternehmen waren gezwungen die gängige Definition von „Arbeit“ grundlegend zu hinterfragen. Wie nun damit umgehen?

Wandel der Arbeitswelt – und schließlich kam der Lockdown

Die Arbeitswelt verändert sich gerade grundlegend, von einem wahren Paradigmenwechsel ist die Rede. Wir haben schon vor der Pandemie gemerkt, dass E-Mail, Telefon und der rudimentäre Chat des Telefon-Clients nicht mehr für eine effiziente Zusammenarbeit ausreichen und an ihre Grenzen stoßen. Der ausschlaggebende Punkt war dann letztlich das überwiegend mobile Arbeiten zum Start des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020. Die E-Mail war nun in vielen Fällen nicht mehr das geeignete Kommunikationsmittel und erst recht nicht, wenn der persönliche Kontakt im Büro größtenteils wegfällt.

So sah der erfolgreiche Wechsel ins Home-Office bei elobau aus

Mit der Pandemie kam auch der abrupte Wechsel ins Home-Office. Wir haben uns damals für die Kollaborationsplattform Slack entschieden. Warum? Slack hat uns mit seiner hohen Bedienungsfreundlichkeit und dem minimalem Einarbeitungsaufwand überzeugt. So war die Einführung im Unternehmen innerhalb von zwei Wochen möglich. Der Netzwerkeffekt hat dabei auch geholfen. Wenn die Kollegen alle Slack nutzen, muss man selbst das natürlich auch. Slack hat uns in die Lage versetzt, dass wir im Lockdown überhaupt effizient weiterarbeiten konnten - und das quasi von einem Tag auf den anderen. Unser wirtschaftlicher Schaden wäre ohne dieses Kollaborationstool deutlich größer gewesen.

Die Einführung von Slack wurde sehr gut von den Mitarbeitern angenommen. Nachdem Einladungslinks an alle E-Mail-Adressen von elobau versendet wurden, waren sofort viele der Kollegen auf Slack aktiv. In der darauffolgenden Woche zählten wir rund 400 Mitarbeiter zu den aktiven Nutzern, die sich schon mit minimaler Einarbeitung im System zurechtfanden. Gestartet haben wir mit der Basisfunktionalität von Slack, wie Einzel- und Gruppen-Chats und Videotelefonie, sowie der Kommunikation in Channels. Wir nutzen Slack sowohl für die Kommunikation in Abteilungen und Projektteams als auch für die Kommunikation mit externen Partnern. Inzwischen haben wir auch diverse Applikationen in Slack integriert. Dazu gehören etwa Zoom, DocuSign, Giphy, Miro, Doodle und Polly, die die Projektarbeit und das virtuelle Zusammenarbeiten deutlich effizienter und angenehmer machen. Besonders hat uns gefreut, dass man beim Screen Sharing jetzt ein bestimmtes Fenster auswählen kann, das man zeigen möchte. Und die Gruppierungsfunktion von Unterhaltungen in der Navigationsleiste links nutzen wir auch mit Begeisterung.

Und was kommt nach Corona?

Für elobau wird das Thema Remote Work auch nach der Pandemie eine wichtige Rolle spielen. Unsere Mitarbeiter haben vor der Pandemie primär vor Ort im Büro gearbeitet. Doch inzwischen haben sich hybride Arbeitsmodelle etabliert, die wir auch nach der Krise beibehalten werden. Agilität und Flexibilität sind heutzutage entscheidende Wettbewerbsvorteile, gerade wenn es um die Rekrutierung und langfristige Bindung von Mitarbeitern geht.

* Dominik Traenkle ist Head of Processes and Digitalization bei elobau GmbH & Co. KG

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