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Erste Ergebnisse aus der OMS Werbewirkungsstudie 2012 Online-Werbung wirkt – auch wenn Nutzer nicht hinsehen

| Redakteur: Christian Schmitt

Display-Werbemittel benötigen nicht zwingend einen direkten Blickkontakt, um eine Werbewirkung zu erzeugen. Dies belegen die ersten Ergebnisse aus der umfangreichen „OMS Werbewirkungsstudie 2012″ des Vermarkter OMS.

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Deutliche Effekte für peripheren und zentralen Sichtkontakt. Auch bei peripherem Sichtkontakt mit der Online-Werbung entwickelt sich eine deutliche Werbewirkung.
Deutliche Effekte für peripheren und zentralen Sichtkontakt. Auch bei peripherem Sichtkontakt mit der Online-Werbung entwickelt sich eine deutliche Werbewirkung.
(Bildquelle: OMS)

Im Rahmen der repräsentativen Studie wurde erstmals nachgewiesen, welchen Einfluss der periphere Sichtkontakt auf die Wirkung von Online-Werbung besitzt – vor allem für den Werbewirkungsparameter Impact.

Den Ergebnissen zufolge hat der periphere Sichtkontakt mit der Online-Werbung einen positiven Einfluss auf die Werbewirkungsparameter Awareness (+28 Prozent), Image (+4 Prozent) und Impact (+10 Prozent). Im direkten Vergleich mit dem zentralen Sichtkontakt erreicht der periphere Sichtkontakt mit der Online-Werbung beim Werbeindikator „First Choice” sogar einen um 25 Prozent gesteigerten Effekt beim Nutzer.

Kein direkter Blickkontakt nötig

„Die ersten Ergebnisse der OMS Werbewirkungsstudie zeigen ganz klar: Die periphere Wahrnehmung spielt für die Wirkung von Online-Werbung auf den OMS Websites eine wichtige Rolle. Gerade durch die regionale Verbundenheit mit der Website und die daraus resultierende hohe Nutzer-Seiten-Bindung haben die Besucher regionaler Nachrichtensites deutlich mehr Vertrauen in sämtliche Inhalte. Und dieses Vertrauen strahlt auch auf die Online-Werbung ab: Der periphere Sichtkontakt wirkt so auf regionalen Nachrichtenwebsites besonders stark. Gerade für Branding-Kampagnen bieten sich vor diesem Hintergrund attraktive Werbemöglichkeiten”, so Linda Mozham, Gesamtleitung Marketing und Verkauf, Mitglied der Geschäftsleitung OMS.

Messung mit Remote Eye Tracking Verfahren

„Zum Einsatz kam bei der OMS Werbewirkungsstudie ein Remote Eye Tracking Verfahren, das die Betrachtungsdauer auf den Display-Werbemitteln am Bildschirm erfasst. Im Rahmen der Untersuchung sind wir auf einen unerwartet starken Werbewirkungseffekt des peripheren Sichtkontaktes gestoßen, der so erstmals festgestellt werden konnte. Das bedeutet, dass die Werbung keinen zentralen, also direkten Blickkontakt benötigt, um eine Werbewirkung zu erzeugen. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der technischen Messung von Werbemittelsichtbarkeiten hoch relevant”, so Stefan Schönherr, Senior Research Consultant bei der eye square GmbH.

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