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E-Mail-Marketing-Trend- und Benchmarkstudie Sinkende Öffnungs- und Klickraten in Deutschland

| Redakteur: Christian Schmitt

Um den Erfolg von E-Mail-Marketing-Kampagnen zu bewerten, werden Zustell-, Öffnungs- und Klickraten als zentrale Kriterien herangezogen. Laut einer aktuellen Studie für das erste Quartal 2012 verzeichnet Deutschland einen leichten Rückgang der Öffnungs- und Klickraten und liegt erneut unter dem Durchschnitt der EMEA-Region.

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In Deutschland wird immer noch fast jede vierte Marketing-E-Mail geöffnet, allerdings ist die Öffnungsrate mit aktuell 24,4 Prozent im ersten Quartal 2012 gegenüber 26,3 Prozent im Vorjahreszeitraum leicht gesunken.
In Deutschland wird immer noch fast jede vierte Marketing-E-Mail geöffnet, allerdings ist die Öffnungsrate mit aktuell 24,4 Prozent im ersten Quartal 2012 gegenüber 26,3 Prozent im Vorjahreszeitraum leicht gesunken.
(Bildquelle: Epsilon International)

Für deutsche Marketer besteht aber dennoch kein Anlass zur Sorge: Wie bereits im Vorquartal konnten einzelne Länder wie Dänemark oder die Schweiz bei diesen Kennzahlen vergleichsweise sehr stark zulegen und hoben so den europäischen Durchschnitt in die Höhe.

In Deutschland wird immer noch fast jede vierte Marketing-E-Mail geöffnet, allerdings ist die Öffnungsrate mit aktuell 24,4 Prozent im ersten Quartal 2012 gegenüber 26,3 Prozent im Vorjahreszeitraum leicht gesunken. Die Klickrate ist ebenfalls um 23,3 Prozent von 11,8 Prozent im ersten Quartal 2011 auf nun 9,1 Prozent gesunken. Die Zustellrate dagegen verbleibt mit 96,2 Prozent konstant auf hohem Niveau.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichneten die E-Mail-Kampagnen in der EMEA-Region einen Anstieg der Öffnungsrate um 6,9 Prozent von 23,0 Prozent im ersten Quartal 2011 auf aktuell 24,6 Prozent. Allerdings betrug die Öffnungsrate im vierten Quartal 2011 noch 25,8 Prozent. Mit derzeit 96,6 Prozent gegenüber den 96,4 Prozent aus dem ersten Quartal 2011 konnte die Zustellrate ebenfalls einen leichten Anstieg von 0,2 Prozentpunkten verbuchen. Für die Klickrate lässt sich im selben Zeitraum dagegen ein Rückgang um 2,6 Prozent von 9,8 Prozent im Vorjahreszeitraum auf derzeit 9,6 Prozent feststellen.

„Das E-Mail-Aufkommen ist in der EMEA-Region im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 57 Prozent gestiegen. Dies zeigt deutlich die große Bedeutung dieses Kanals im heutigen Marketing-Mix der Unternehmen“, kommentiert Swen Krups, Vice President Client Services EMEA bei Epsilon International.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Für Nordamerika lässt sich ein positiver Trend bei der Öffnungsrate feststellen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Öffnungsrate um 12,4 Prozent von 23,3 Prozent auf 26,2 Prozent gestiegen. Während die Zustellrate von 96,0 Prozent im ersten Quartal auf heute 96,5 Prozent ebenfalls steigende Tendenz aufweist, ist die Klickrate gegenüber dem Vorjahr um 20,4 Prozent von 5,9 Prozent auf 4,7 Prozent zurückgegangen.
  • Die Schweiz zeigt erneut überzeugende Zahlen: Zwar ist die Klickrate von 16,7 Prozent im ersten Quartal 2011 um 9,0 Prozent auf aktuell 15,2 Prozent gesunken. Dafür konnte aber die Öffnungsrate um 24,2 Prozent von 25,9 Prozent im Vorjahr auf starke 32,1 Prozent zulegen. Die Zustellrate ist von 98,7 im Vorjahresquartal auf nun 97,8 Prozent leicht gesunken.
  • In Großbritannien zeigt die Zustellrate einen Aufwärtstrend und stieg um 0,2 Prozent von 96,8 Prozent im ersten Quartal 2011 auf aktuell 96,9 Prozent. Auch die Klickrate stieg um 2,9 Prozent und liegt nun bei 7,3 Prozent gegenüber 7,1 Prozent im Vorjahresquartal. Die Öffnungsrate dagegen verzeichnet im gleichen Zeitraum einen Rückgang um 1,4 Prozent von 19,1 Prozent auf nun 18,9 Prozent.

Zur Studie:

Epsilon International analysiert kontinuierlich Milliarden von E-Mails und veröffentlicht die so gewonnenen Kennzahlen regelmäßig in seinem vierteljährlichen Benchmark Report. Den vollständigen E-Mail-Marketing-Trendreport für das erste Quartal 2012 können Sie bei Epsilon unter info_de@epsilon.com anfordern.

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