Personalisierter Content So kommen Unternehmen in 4 Schritten aus der Content-Krise

Autor / Redakteur: Paige O’Neill* / Lea Täufer

Immer größere Teile unseres Lebens finden online statt, da wird der digitale personalisierte Kontakt mit Marken zu einem entscheidenden Bestandteil des Handels. Es gilt: Keine Personalisierung ohne Inhalte. Wie Sie Ihren Content personalisieren und damit überzeugen können, erfahren Sie hier.

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Der richtige Content für die richtige Zielgruppe? Wir zeigen Ihnen wie.
Der richtige Content für die richtige Zielgruppe? Wir zeigen Ihnen wie.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Personalisierte Inhalte stehen im Mittelpunkt des Kundenerlebnisses – was sie so zu einem wesentlichen Bestandteil des Geschäftserfolgs macht. Laut Untersuchungen von SoDA zu Trends in der Personalisierung im Auftrag von Sitecore sind sich Unternehmen dieser Tatsache schon seit einiger Zeit bewusst: Fast alle (95 Prozent) stufen die schnellere und kostengünstigere Produktion und Veröffentlichung personalisierter digitaler Inhalte als eine der wichtigsten Prioritäten ein.

Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, genügend Inhalte zu produzieren, um den Grad an Personalisierung zu bieten, den die Kunden von heute erwarten, und zwar über eine immer größere Anzahl von Kanälen. Tatsächlich glauben 44 Prozent der Senior-Marketingmanager, dass sie nicht schnell genug Inhalte produzieren können, um personalisiertes Marketing zu betreiben. Um die Erwartungen der heutigen Kunden zu erfüllen, ist das jedoch unumgänglich.

Die Grundlage für persönliches Marketing schaffen

Da die Personalisierung die Grundlage der Customer Experience ist, muss sie eine Priorität sein. Mangelndes Budget oder fehlende Fachkenntnis sind keine Entschuldigung, ebenso wenig wie veraltete Software und Systeme. Glücklicherweise ist es möglich, den Bedarf großer Mengen von Inhalten zu decken, ohne finanziell unter Druck zu geraten.

Wie Unternehmen also wieder die Kontrolle über ihre Inhalte erlangen, ist in den folgenden Schritten einfach erklärt:

  • 1. Einfache Verfügbarkeit: Marketing-Teams haben oft Probleme bei der Verwaltung und gemeinsamen Nutzung ihrer Assets, weil ihr Inhalt in Silos existiert. Um eine solide Content-Basis aufzubauen, sollten die Assets eines Unternehmens an einen zentralen Ort wie einen Content Hub gebracht werden, über den alle Teams auf alle Inhalte zugreifen und sie bearbeiten können.
  • 2. Klare Definitionen: Damit Unternehmen für eine effektive Personalisierung Ausgangspunkte und Prioritäten bestimmen können, ist es nötig, dass die verschiedenen Stufen des Inhaltslebenszyklus aufgeschlüsselt und definiert werden. Dies kann eine nützliche Übung sein, um die Inhaltsbedürfnisse der Kunden in den verschiedenen Stufen der Customer Journey zu identifizieren. So kann ein Unternehmen besser verstehen, wann und wo Ressourcen benötigt werden und bestehende Inhalte dort implementieren, wo sie am effektivsten sind.
  • 3. Größtmögliche Automatisierung: Untersuchungen von SoDA ergaben, dass 39 Prozent der leitenden Marketingexperten der Meinung sind, ihre Prozesse seien zu manuell, um den Inhaltsanforderungen gerecht zu werden. Die Automatisierung seiner Inhaltserstellung und -verwaltung erhöht hier Effizienz und Produktivität. Diese Investitionen in neue Technologie ermöglichen es, ein echtes End-to-End Content Lifecycle Management zu erreichen, Arbeitsabläufe zu verbessern und gleichzeitig die Kosten zu senken.
  • 4. Feste Zuständigkeiten: Sobald die Inhalte in einer zentralen Plattform gespeichert sind, auf die alle Benutzer zugreifen können, muss schließlich festgelegt werden, wer für die Verwaltung der verschiedenen Inhalte verantwortlich ist. Verschiedene Teams können dann Inhalte problemlos über Marketing-, Personal- und soziale Kanäle hinweg verwalten, bearbeiten und personalisieren.

Praxisbeispiel: Star Cooperation

Eines von vielen Beispielen aus der Praxis für die Wirkung von effizientem und automatisiertem Content Management ist das Unternehmen Star Cooperation. Durch die zentrale Verwaltung der Inhalte und effektive Wiederverwendung konnten beeindruckende Ergebnisse erzielt werden. Das Unternehmen, das eine Reihe von Luxusautomobilmarken betreut, half einem Autohersteller dabei, differenzierte Inhalte über eine Reihe von Automodellen für viele verschiedene Personen über eine Vielzahl von Kanälen anzubieten. Dazu mussten Inhalte schnell erstellt, für verschiedene Zwecke kombiniert, aufeinander abgestimmt und effektiv organisiert werden. Mithilfe fortgeschrittener Marketingtechnologie unterstützte Star Cooperation den Autohersteller dabei, ein End-to-End Content Managementsystem zu schaffen, das alle Inhalte verbinden und zusammenführen kann, sodass es kein Problem mehr ist, Assets für verschiedene Märkte je nach Bedarf anzupassen und zu übersetzen.

Durch die Implementierung eines Content-Drehkreuzes hat Star Cooperation dem Kunden geholfen, Millionen von Inhalten pro Jahr zu erstellen und die Zeit für deren Erstellung erheblich zu reduzieren. Da die Inhalte zentral gespeichert werden und leicht marktübergreifend angepasst werden können, hat die Marke zudem eine kürzere Markteinführungszeit und höhere Verkaufszahlen sowie eine bessere und konsistentere Markenkommunikation über alle Kanäle hinweg zu verzeichnen.

Die Bereitstellung personalisierter Inhalte ist eine leistungsstarke Möglichkeit, die Erfahrung seiner Nutzer zu verbessern. Doch die Erstellung und Verwaltung dieser Inhalte in großem Maßstab ist ein Problem, mit dem viele Marketingexperten konfrontiert sind, wenn Unternehmen ihre Geschäfte zum Großteil oder komplett online abwickeln. Um dieses Problems zu bewältigen, ist es wichtig, einen Startpunkt auf der Grundlage der idealen Ergebnisse für das Unternehmen zu bestimmen. Solch ein ideales Ergebnis könnte in der Praxis beispielsweise sein, sicherzustellen, dass die Geschäftsteams für eine wichtige Funktion immer über genügend Inhalte verfügen, die sie nutzen können.

Ein anderes Beispiel wäre die Zentralisierung aller Inhalte, um einen breiten Zugang zu den Inhalten zu gewährleisten und so die Markenkonsistenz in allen Abteilungen des Unternehmens aufrechtzuerhalten. Dies wiederum ermöglicht die Personalisierung der Kundeninteraktionen mit den richtigen Inhalten, die zur richtigen Zeit und am richtigen Ort bereitgestellt werden. Diese Personalisierung hilft den Kunden, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen und kann die Nutzererfahrung zu einer treibenden Kraft für Umsätze im Segment der Online-First-Kunden machen.

* Paige O’Neill ist CMO bei Sitecore.

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