Domain-Management

So segeln Sie Produktfälschern davon

| Autor / Redakteur: Stefan Moritz / Georgina Bott

Produktfälschungen sind leider fester Bestandteil unseres Alltags. Mit dem richtigen Domain-Management gelingt es Ihnen, die Fälscher hinter sich zu lassen.
Produktfälschungen sind leider fester Bestandteil unseres Alltags. Mit dem richtigen Domain-Management gelingt es Ihnen, die Fälscher hinter sich zu lassen. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Produktfälscher kapern oft Domains, die sich an den Namen bekannter Marken anlehnen. Schutz bietet ein B2B-Domain-Management sowie Monitoring-Lösungen, die helfen Marken gegen Angriffe zu schützen.

Jeder Name einer Domain im Internet besteht aus einer Folge von durch Punkte getrennten Zeichenfolgen. Die Bezeichnung Top-Level-Domain bezieht sich auf die Domain-Endungen und bezeichnet dabei den letzten Namen dieser Folge. Lange Zeit gab es nur gut 20 solcher generischen Top-Level-Domains – die wohl Bekannteste davon lautet .com.

Mittlerweile wurden über 1150 neue Domainnamen mit Endungen wie .info, .town oder .sports eingeführt. Somit entsteht eine immense Anzahl an möglichen Websites, die Firmen im Blick halten müssen. Manuell ist dies angesichts der mittlerweile mehr als 362,4 Millionen Domains kaum zu bewältigen. Ein Schlaraffenland für Online-Betrüger: Sie können sich jetzt Endungen wie .shop oder .town sichern, um etablierte Markennamen für ihre kriminellen Machenschaften zu nutzen.

So schlagen Sie Marken-Piraten in die Flucht

Markenschutz für Manager

So schlagen Sie Marken-Piraten in die Flucht

26.09.17 - Die Digitalisierung eröffnet neue Wege der Kundenansprache und fördert die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Doch sie fördert auch die Cyber-Kriminalität. Leider hat das Management oft noch nicht die richtigen Mittel, um sich vorm Entern zu schützen. lesen

Kein Online-Vertrieb, keine Gefahr? Weit gefehlt!

Immer mehr Unternehmen erkennen zwar die Gefahren, die von den betrügerischen Aktivitäten im Internet ausgehen, aber die wenigsten von ihnen setzen geeignete Mittel ein, um diese Risiken zu minimieren. Fatal ist, dass auch Unternehmen, die ihre Produkte gar nicht über das Netz vermarkten, den Online-Attacken ausgesetzt sind: Kriminelle können sich trotzdem entsprechende Domains sichern oder Billigkopien der Markenprodukte online bewerben und zum Verkauf anbieten, da vielen Konsumenten gar nicht bewusst ist, dass das jeweilige Markenunternehmen diese Produkte offiziell nicht online vertreibt.

Entschlossen gegen Fälscher vorgehen

Schützen können sich Unternehmen durch ein umfassendes, rigoroses Domain-Management. Für Markenunternehmen kommt es vor allem darauf an, die kriminellen Machenschaften der Fälscher zu stören und es dem Nutzer zu erschweren, gefälschte Angebote zu finden. Dazu gehört die Erfassung aller Domain-Namen, die das Unternehmen nutzt, beziehungsweise reserviert hat. So sollten etwa alle belegten Domain-Namen eines Unternehmens mit sinnvollem Inhalt hinterlegt werden. Manchmal sind Domain-Belegungen eine reine Präventivmaßnahme und dienen nur dazu, den Fälschern zuvorzukommen. Es empfiehlt sich daher, die registrierten Domain-Namen einmal im Jahr zu überprüfen.

Zudem gilt es zu beachten, dass ausländische Domains mit Websites in der jeweiligen Landessprache verknüpft werden. Um Online-Kunden und damit auch Umsatz zurückzugewinnen, müssen Unternehmen konsequent gegen die Täuschungsmanöver der Cyber-Kriminellen vorgehen. Identifizierte Online-Shops von Fälschern sollten deswegen abgemahnt und das Internet sollte nach neuen Täuschungsmanövern durchsucht werden. Auch sollten Marketingverantwortliche alle Plattformen – wie etwa Social-Media-Kanäle oder Mobile Apps – fest in die Markenschutzstrategie integrieren.

Online-Werte schützen und Domain-Sicherheit zur Priorität machen

Domains zählen heutzutage zu den wichtigsten Vermögenswerten eines Unternehmens, insbesondere kritische Seiten wie die Hauptwebseite, E-Mail-Accounts und -Infrastruktur sowie Domain-Infrastruktur. Sie müssen rund um die Uhr überwacht werden, um das Geschäft aufrecht zu erhalten und die Reputation der Marke zu schützen. Das funktioniert nur mit automatisierten Lösungen. Durch den geschickten Einsatz solcher Methoden und die systematische Datenanalyse können Unternehmen gezielt gegen die größten Gefährdungen vorgehen und eine Markenschutz-Strategie entwickeln, die auch in Zeiten der wachsenden Bedrohungen wirkt – und ihre Umsätze und Markenintegrität schützt.

Wie das in der Praxis aussehen kann, erfahren Sie in der Case Study „Bremsen Sie Fälscher aus“ am 17. November 2017 hier auf marconomy.de.

Stefan Moritz ist Regional Director DACH bei MarkMonitor.
Stefan Moritz ist Regional Director DACH bei MarkMonitor. (Bild: MarkMonitor)

Über den Autor

Stefan Moritz ist Regional Director, Deutschland, Österreich und Schweiz bei MarkMonitor. Moritz verfügt über mehr als 17 Jahre internationale Erfahrung im Business Development sowie bei der Entwicklung und dem Vertrieb von SaaS-Lösungen und Managed Services.

Über das Unternehmen
MarkMonitor, der führende Anbieter von Online Markenschutz-Lösungen für Unternehmen und ein Flagship-Unternehmen von Clarivate Analytics, bietet fortschrittliche Technologie und Know-how, um Umsatz und Reputation von Markeninhabern weltweit zu schützen.

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