DSW-Vergütungsstudie 2015 So viel kassieren die DAX-Vorstände

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Martin Winterkorn von VW ist mit 15 Millionen Euro der Bestverdiener unter den DAX-Vorständen, gefolgt von Bill McDermott, SAP, mit 7,9 Millionen Euro. Im internationalen Vergleich sind sie ,arme Schlucker‘, denn Microsoft-Chef Satya Nadella kassierte 63,4 Millionen Euro.

(Bild: Jörg Siebauer, pixelio.de)

Dr. Martin Winterkorn, Volkswagen, ist der DAX-Vorstandsvorsitzende mit der höchsten Gesamtvergütung im Jahr 2014 mit 15,0 Mio. Euro (fix: 1,917 Mio. Euro, variabel: 13,098 Mio. Euro ), so das Ergebnis der DSW-Vorstandsvergütungsstudie 2015.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen Bill McDermott, SAP, mit 7,912 Mio. Euro Gesamtvergütung (fix: 2,011 Mio. Euro, variabel: 1,860 Mio. Euro, , Aktienkurs-basiert: 4,041 Mio. Euro) und Dr. Karl-Ludwig Kley, Merck, mit 7,765 Mio. Euro (fix: 1,353 Mio. Euro, variabel: 5,265 Mio. Euro, Aktienkurs-basiert: 1,147 Mio. Euro) .

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Auf Platz vier und fünf folgen wieder DAX-Vorstandsvorsitzende aus der Automobilbranche, und zwar Dr. Norbert Reithofer, BMW, mit 7,245 Mio. Euro (fix: 1,530 Mio. Euro, variabel: 5,564 Mio. Euro, Aktienkurs-basiert: 151.000 Euro) und Dr. Dieter Zetsche, Daimler, mit 7,081 Mio. Euro (fix: 2,171 Mio. Euro, variabel: 2,008 Mio. Euro, Aktienkurs-basiert: 2,902 Mio. Euro). Die Kandidaten der Ränge sechs bis 30 können Sie der Grafik in der Bildergalerie entnehmen.

Seit 2005 müssen Vorstände ihre Vergütung offen legen, so das Gesetz über die Offenlegung von Vorstandsvergütungen (VorstOG). Doch derzeit gibt es noch ein Hintertürchen in der deutschen Rechtsprechung: „Unterbleiben können die Angaben nur, wenn die Hauptversammlung mit mindestens 75 Prozent ein sogenanntes Opting-out beschloss. Gerade bei Unternehmen mit Großaktionären ist diese Möglichkeit nach wie vor ein gern genutztes Hintertürchen, um der Transparenz in Sachen Vorstandsvergütung zu entgehen“, erklärt Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), in seiner Rede zur Präsentation der `DSW-Vorstandsvergütungsstudie 2015´ . Als aktuelle Beispiele für ein Opting-out in den Hauptversammlungen 2015 führt er Axel Springer SE, Celesio und Südzucker an.

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