Vergleichsmöglichkeiten und Orientierung

Social Media Rankings im B2B

| Redakteur: Natalie Wander

Sind Industrieunternehmen in sozialen Netzwerken aktiv? Aber JA! ABB steht bei allen Social Media Rankings – induux, Lingner und elektrotechnik – auf dem Podium.
Sind Industrieunternehmen in sozialen Netzwerken aktiv? Aber JA! ABB steht bei allen Social Media Rankings – induux, Lingner und elektrotechnik – auf dem Podium. (Bildquelle: Screenshot ABB Facebook-Auftritt)

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Wer steht auf dem ersten Platz? Wo bin ich? Bei Rankings geht es immer darum, nachzusehen, wer belegt das Siegertreppchen, wo steht die Konkurrenz und wo steht man selber.

Das heißt, im Grunde dienen Ranglisten dazu, sich zu orientieren. Sie verschaffen einen Überblick über einen aktuellen Stand und ermöglichen, die höher Platzierten genauer unter die Lupe zu nehmen: Was kann man von ihnen lernen? Was könnte man für sich, sein Produkt oder sein Unternehmen adaptieren?

Um nichts anderes geht es auch bei Social Media Rankings, die im World Wide Web zu finden sind: Sie spezialisieren sich lediglich auf ein Medium, die sozialen Netzwerke. Sie sind und bleiben aber nach wie vor Auflistungen von Unternehmen, Agenturen oder Medien, die aus einem Grund höher oder niedriger platziert werden. Diese Vergleichsmöglichkeiten sind natürlich auch im B2B zu finden.

B2B Social Media Rankings gibt es beispielsweise von Induux, Lingner und Vogel Business Media. Diese Listings lassen sich jedoch kaum vergleichen, da sie unterschiedlicher nicht sein können. Sie beziehen sich auf B2B-Unternehmen, auf Industriebereiche oder auf Agenturen und erfassen zudem häufig noch unterschiedliche Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter oder sogar eigene Netzwerke. Will man sich einen Überblick über die Platzierungen seiner Firma verschaffen, kommt man erst einmal ganz schön ins Grübeln: Welches Ranking ist für mich interessant? Welche Auflistung erfasst was? Und wie funktionieren diese Erhebungen? Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir uns mit den Verantwortlichen in Verbindung gesetzt und stellen Ihnen die verschiedenen Rankings in alphabetischer Reihenfolge vor:

Rankings von Induux

Auf dem Social Media Ranking von Induux finden Interessierte einen wöchtlichen Report über die gesamte Investitionsgüterindustrie und deren Dienstleister und zugleich Auswertungen der einzelnen Firmen und Kanäle. Somit können Unternehmen, die hier gelistet sind, die Frage beantworten, wie sie durchschnittlich in Social Media aktiv sind.
Auf dem Social Media Ranking von Induux finden Interessierte einen wöchtlichen Report über die gesamte Investitionsgüterindustrie und deren Dienstleister und zugleich Auswertungen der einzelnen Firmen und Kanäle. Somit können Unternehmen, die hier gelistet sind, die Frage beantworten, wie sie durchschnittlich in Social Media aktiv sind. (Bildquelle: Screenshot induux.com)

Das komplexeste Ranking – wenn man überhaupt von einem sprechen kann – ist das von Induux. Hier findet man in der Navigation folgende Unterscheidungen: Gesamt-Ranking, induux-Ranking, Twitter-Ranking, Facebook-Ranking, Google+-Ranking, YouTube-Ranking, Foursquare-Ranking und ein Messe-Ranking. Das heißt, diese Listings liefern Zahlen über die Nutzung von sozialen Netzwerken pro Kanal, pro Branche, pro Fachbereich und pro Firma. Sichtbar wird aber auch das dahinter stehende Engagement der Firmen, da es durch die Effizienzberechnung transparent gemacht wird. Dahinter steht bei Twitter zum Beispiel, wie oft im Monat durchschnittlich getwittert wird oder wie stark das Wachstum ist. Somit lässt sich ansatzweise auch der Markenwert bei einer guten Effizienz ableiten. Denn einer bekannten Marke folgt man leichter in einem Social Media-Kanal. Dies ist vor allem bei B2B-Unternehmen erkennbar, die auch ein B2C-Segment haben.

Um aus den einzelnen Erhebungen gesamte Aussagen zu folgern, gibt es zusätzlich jede Woche ein Social Media Ranking der Investitionsgüterindustrie und eines der B2B-Dienstleister. Anhand dieser Auswertungen kann man auf einen Blick erkennen, wer derzeit Spitzenreiter in den einzelnen sozialen Netzwerken ist. Das ist für diejenigen interessant, die sich über den gesamten B2B-Bereich im Kontext der Social Media-Nutzung informieren möchten. Für diejenigen, die ihr eigenes Unternehmen suchen, muss der Blick meist tiefer in die einzelnen Rankings erfolgen. B2B-Agenturen sucht man hier vergebens.

Zur Methodik: Für die einzelnen Rankings wurden Formeln entwickelt, die kontinuierlich angepasst werden. Nehmen wir zum Beispiel das Twitter-Ranking: Hier wird jede Woche ein Rang im Vergleich zur Vorwoche ermittelt, indem Induux automatisch die Daten von Twitter holt, diese darstellt und zusätzliche Werte berechnet. Ausgelesene Daten sind dabei: die Anzahl der Follower, der Friends und der Tweets, seit wann es diesen Twitter-Kanal gibt und wie oft er bei anderen Twitterern gelistet wird. Die Relevanz der zu vergleichenden Firmen kann dann durch die Auswahl eines Fachbereichs, zum Beispiel „Werkzeugmaschinen und Fertigungsindustrie“, eingegrenzt werden. Im Ranking werden dann folgende Faktoren sichtbar:

  • Followers
  • Freunde
  • Tweets
  • Angelegt
  • Gelistet
  • „Tweets/Monat“ ist die durchschnittliche Anzahl von Tweets in einem Monat.
  • Wachstum gibt an, wie schnell ein Kanal wächst; also Follower gewinnt. Spitzenwerte haben hier Kuka Roboter, Festo, Krones, Carl Zeiss und Liebherr.
  • Effizienz: Mit Werten zwischen 0 und 1 wird hier das Verhältnis zwischen Aufwand und Wirkung ausgedrückt; also wie viel Aufwand es kostet, zum Beispiel durch Tweets und Freundes-Aufbau die angegebene Sichtbarkeit zu erreichen.

Um aufzusteigen, muss man folglich ein höheres Engagement beziehungsweise eine bessere Wirkung im Online-Marketing an den Tag legen als der Wettbewerb.

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