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Der Adobe Digital Index Report zeigt die Trends der digitalen Werbebranche auf Suchmaschinenmarketing ist größter Wachstumstreiber von Werbeausgaben

| Redakteur: Natalie Wander

Die Werbeausgaben im Search-Bereich werden auch im zweiten Halbjahr 2012 hoch bleiben, wobei mobile Geräte an Bedeutung zunehmen, da die Konversionsraten auf Tablets diejenigen auf Desktops übersteigen.

Suchmaschinenmarketing bleibt ein hoher Faktor der Werbeausgaben.
Suchmaschinenmarketing bleibt ein hoher Faktor der Werbeausgaben.
(Bildquelle: Adobe® Digital Index Report)

Zudem hat sich das Engagement der Konsumenten auf Facebook drastisch erhöht, da Marketingverantwortliche vielerlei Möglichkeiten finden, die Verbesserungen auf der Plattform sinnvoll zu nutzen. Dies geht aus dem aktuellen Adobe® Digital Index Report hervor, der die Digitale Werbebranche im zweiten Quartal 2012 untersucht und einen Ausblick für das restliche Kalenderjahr liefert. Jedes Jahr analysiert Adobe das Verhalten von Werbetreibenden und Nutzern mit insgesamt mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar verwaltetem Werbebudget.

Es zeichnen sich folgende Trends für das dritte und vierte Quartal 2012 ab:

  • Die Ausgaben im Search-Bereich in den USA werden sich voraussichtlich um 10 bis 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. Falls der Digitale Werbemarkt weiterhin stabil bleibt, ist in Deutschland und Großbritannien, zwei der größten Digitalen Märkte in Europa, ein Wachstum von 15 Prozent zu erwarten.
  • Der Datenverkehr über Tablets und Smartphones (der 16 bis 20 Prozent aller Ausgaben für Search-Marketing bis Jahresende einnehmen wird) dürfte bis Ende des Jahres 20 Prozent des gesamten Online-Traffics ausmachen. Zusätzlich werden Marketing-Experten wahrscheinlich mehr Search-Werbung auf mobilen Geräten, insbesondere Tablets, schalten, um den ROI ihrer Werbeausgaben zu erhöhen.
  • Markenpräsenzen auf Facebook werden schätzungsweise um weitere 45 Prozent bis Ende 2012 zunehmen, wodurch sie das Engagement ihrer Kunden deutlich steigern könnten. Dies wird voraussichtlich auf Änderungen in der Facebook-Plattform zurückzuführen sein, wie Facebook Timelines für Marken und Facebook Action Measurement für Anzeigen.

„Vor dem Hintergrund, dass Konsumenten zunehmend Tablets und Smartphones verwenden sowie dem Wachstum des Social Marketing, nutzen Experten immer stärker einen Multi-Channel-Ansatz für Digitales Marketing, um ihre Zielgruppen zu erreichen“, sagt David Karnstedt, Senior Vice President Media and Advertising Solutions, Digital Marketing Business, bei Adobe. „Werbetreibende sollten die nächste Generation des Digitalen Marketings kennen, um ihre Investitionen besser zu messen, zu verwalten und zu optimieren, damit sie maximale Umsätze erreichen.”

Die wichtigsten Ergebnisse des Reports für das zweite Quartal 2012

  • Die Werbeausgaben im Search-Bereich wachsen weiterhin sowohl in den USA als auch in Europa und stellen einen wichtigen Kanal für Digitales Marketing dar. Die Ausgaben in den USA erhöhten sich um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während der ROI (Return on Investment) sich ständig verbesserte. Die Wachstumsraten im Search-Umfeld waren auch in Deutschland und Großbritannien sehr hoch, mit 12 beziehungsweise 18 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.
  • Mobiler Datenverkehr, insbesondere auf Tablets, bietet weiterhin große Chancen für Werbetreibende. Während bei Tablets die Kosten pro Klick (CPC) geringer blieben als bei Desktops, waren die Konversionsraten um 20 Prozent höher. Dies weist darauf hin, dass sich der ROI durch die Umleitung der Werbeausgaben auf Tablets erhöht.
  • Marken investieren weiterhin deutlich in Facebook, um die Fanzahlen zu erhöhen. Die Fanzahlen stiegen weltweit im Vergleich zum Vorquartal um 21 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 84 Prozent. Das Engagement von Marken auf Facebook stieg ebenfalls um 60 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und um 338 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Zur Methodik:

Die Analyse der digitalen Marketing-Aktivitäten und der Facebook-Performance basiert auf Daten, die mithilfe von Adobe AdLens™ und Adobe Social, zwei Lösungen aus der Adobe® Digital Marketing Suite, abgeleitet wurden. Die Daten basieren auf einem Nutzer-Index aus vertikalen Branchen wie Handel, Entertainment, Konsumgüter, Automotive und aus dem Finanzwesen.

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