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Digitale Kommunikation Unternehmen setzen auf digitale Kommunikation

| Redakteur: Georgina Bott

Die digitale Kommunikation in Deutschland nimmt innerhalb vieler Unternehmen zu. Bereits drei von fünf Unternehmen nutzen zur internen und externen Kommunikation das Smartphone. Auch weitere digitale Kommunikationskanäle werden immer beliebter.

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Nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch in Unternehmen ist die digitale Kommunikation sehr beliebt. Das Smartphone, aber auch Social Media Kanäle sind dabei besonders wichtig.
Nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch in Unternehmen ist die digitale Kommunikation sehr beliebt. Das Smartphone, aber auch Social Media Kanäle sind dabei besonders wichtig.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Die digitale Kommunikation steigt immer weiter an: Online-Meetings und Video-Konferenzen werden mittlerweile von Mitarbeitern in jedem zweiten Unternehmen (52 Prozent) durchgeführt. Im vergangenen Jahr waren es noch 40 Prozent. Auch Kunden- oder Mitarbeiterportale nehmen zu. 2017 lag die Nutzung mit 34 Prozent bei einem Drittel aller Unternehmen.

Jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) kommuniziert über soziale Netzwerke. Im Vergleich dazu war im Vorjahr nur jedes siebte Unternehmen (15 Prozent) auf Facebook, Xing und Co. unterwegs. Nachholbedarf gibt es bei den interne Apps, zum Beispiel für die Rechnungsfreigabe oder Auftragsabwicklung. Diese werden erst von fünf Prozent der Unternehmen genutzt, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben hat.

Schnellere und flexiblere Arbeitswege

„Digitale Kommunikation macht viele Arbeitswege schneller und flexibler“, sagt Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs Enterprise Content Management im Bitkom. „Auch im beruflichen Umfeld wird das Smartphone dabei immer mehr zur mobilen Kommunikationszentrale. Unterwegs auf dem Smartphone E-Mails zu schreiben, oder sich per Videotelefonie in eine Konferenz schalten zu lassen, gehört für viele Nutzer bereits zum Alltag.“

Allerdings: 70 Prozent der Unternehmen verwenden noch immer häufig das Faxgerät, um mit Kunden, Kollegen oder Geschäftspartnern zu kommunizieren. Im letzten Jahr betrug der Anteil sogar noch 79 Prozent. Besonders viel gefaxt wird dabei in kleinen Betrieben mit 20 bis 49 Mitarbeitern (77 Prozent) und von Dienstleistern (81 Prozent).

Zur Methodik

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 504 Unternehmen ab einer Größe von 20 Mitarbeitern befragt.

Über Bitkom

Bitkom vertritt mehr als 2.400 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.600 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils 9 Prozent kommen aus Europa und den USA, 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.

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