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Content Management Systeme Wichtige Faktoren bei der Auswahl eines CMS

| Autor / Redakteur: Gregg Shupe* / Julia Krause

Für Unternehmen von heute ist die Bereitstellung einer ansprechenden Customer Experience über alle digitalen Touchpoints hinweg entscheidend für den Erfolg. Aus Marketingsicht ist es wichtig, dass die Inhalte auf allen Geräten dargestellt werden können, die der Kunde voraussichtlich verwenden wird, einschließlich Websites für Laptops, Tablets oder Smartphones.

Der einfachste Weg, um im Marketing die Einheitlichkeit der Werbebotschaften sicherzustellen, ist die Verwendung eines Content-Management-Systems.
Der einfachste Weg, um im Marketing die Einheitlichkeit der Werbebotschaften sicherzustellen, ist die Verwendung eines Content-Management-Systems.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Der einfachste Weg, um im Marketing die Einheitlichkeit der Werbebotschaften sicherzustellen, ist die Verwendung eines Content-Management-Systems (CMS). Mit dem richtigen CMS kann das Marketing Inhalte mühelos aktualisieren, und steuern, wie diese auf den einzelnen digitalen Plattformen angezeigt werden. Darüber hinaus muss ein optimales CMS eine einheitliche Präsentation der Marke und der Werbebotschaften auf allen Geräten gewährleisten und den Kunden eine eindrucksvolle Customer Experience bieten.

Worauf sollten Unternehmen bei Content-Management-Software achten?

Nicht alle CMS sind gleich, und es ist wichtig, dies zu berücksichtigen, wenn es darum geht, ein für die Anforderungen des Unternehmens und des Marketingteams optimal geeignetes CMS auszuwählen. Besonders wichtig ist es, sich für ein CMS mit Headless-Funktion zu entscheiden. Mit anderen Worten handelt es sich dabei um eine Software, die die Funktionen zur Inhaltsverteilung von den Funktionen für das Frontend-Webdesign trennt. Auf diese Weise können die Marketingfachleute ihre Inhalte auf vielen Plattformen und nicht nur auf der Unternehmenswebsite anbieten, ohne sich dazu mit weiteren komplizierten Content-Management-Systemen beschäftigen zu müssen.

Zweitens sollte das CMS einfach und ohne zusätzliche Belastung Ihrer IT-Ressourcen bereitzustellen sein. Idealerweise sollte Ihr Marketing-Team in der Lage sein, das CMS eigenständig zu verwalten und zu pflegen. Das IT-Team braucht sich somit nicht um die Aktualisierung von Content kümmern und kann sich wieder verstärkt seinen geschäftskritischen Aufgaben widmen.

Für jeden Vermarkter sind Daten entscheidend für die Verbesserung der Wirksamkeit von Werbekampagnen und der Engagement Rate. Daher sollte ein gutes CMS-System über Möglichkeiten zur Personalisierung verfügen. Sie möchten in der Lage sein, zu identifizieren, wo sich Benutzer gerade aufhalten und welche Bereiche Ihrer Website sie gerade besuchen, damit Sie ihnen Inhalte präsentieren können, die auf ihr Verhalten abgestimmt sind. Dies ist nur mit einem CMS möglich, das über analytische Funktionen verfügt. So ist es möglich Besucher einer Website anhand ihrer Aktivitäten zu verfolgen. Abhängig davon, auf welchen Seiten die Besucher landen, welche Downloads sie speichern und welche Formulare sie ausfüllen, können leistungsstarke Analysefunktionen Empfehlungen erstellen, wie Sie Interessenten oder Stammkunden am besten ansprechen können.

Ein weiteres wichtiges Merkmal eines CMS ist, ob es den Marketingfachleuten die Möglichkeit gibt, mehrere Sprachen und verwandte Websites gleichzeitig zu verwalten. In Regionen wie Europa benötigen Vermarkter ein Tool, mit dem sie Inhalte in viele Sprachen leicht aktualisieren können.

Sicherheit ist für alle Unternehmen von größter Bedeutung. Praktisch alle CMS sind so konzipiert, dass sie für Hacker nur schwer zu knacken sind, und bieten eine zusätzliche Schutzebene für personenbezogene Daten, die möglicherweise von Kunden auf Ihrer Website eingegeben wurden. Ein guter Indikator für das Sicherheitsniveau derartiger Software-Pakete ist die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften weltweit. Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat mit Sicherheit dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Gefährdung der Privatsphäre zu schärfen, obwohl sie bereits Vorläufer hatte.

Und schließlich ist es sinnvoll sicherzustellen, dass Ihr CMS Integration ermöglicht. Das von Ihnen ausgewählte CMS muss die Möglichkeit bieten, weitere Software-Pakete über APIs einzubinden. Dies muss auch für intern erstellte Programme möglich sein, wenn der Markt keine passenden Applikationen anbietet.

Was ist von Open Source-Software zu halten?

Open-Source-Plattformen haben sicherlich auch Vorteile: Sie sind kostenlos und fördern die Zusammenarbeit. Es gibt jedoch keinerlei Garantie, dass Entwicklungsarbeiten wie geplant durchgeführt werden. Infolgedessen besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko, und die Ressourcen der IT-Abteilung müssen dafür in Anspruch genommen werden, Sicherheitspatches zu erstellen, die erforderlich sind, um den Zugriff auf den Quellcode einzuschränken.

Entscheiden Sie sich für ein CMS, dessen Quellcode gesperrt ist. Somit werden alle Änderungen im Verlauf der Programmentwicklung einer Prüfung unterzogen und es werden speziell auf Ihre Website abgestimmte Sicherheitspatches erstellt. Dies erfordert weniger IT-Ressourcen als eine Open-Source-Plattform, da das Benutzererlebnis auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist.

In jedem Unternehmen ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, zu dem es sich lohnt, von einer Open-Source-Plattform auf eine kommerzielle Plattform umzusteigen. Die Wartungs- und Verwaltungskosten für Open Source werden irgendwann zu hoch und die Sicherheitsrisiken zu groß.

* Gregg Shupe ist Digital Experience Thought Leader bei Progress.

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