Sprachen lernen

Wie Konica Minolta seine Mitarbeiter auf ein neues Sprachniveau bringt

| Autor / Redakteur: Sabine Schnorr / Georgina Bott

Nicht jeder Mitarbeiter kann sich die Zeit für einen Kurs vor Ort einplanen. Wie digitale Angebote das lernen von Sprachen erleichtern können.
Nicht jeder Mitarbeiter kann sich die Zeit für einen Kurs vor Ort einplanen. Wie digitale Angebote das lernen von Sprachen erleichtern können. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Alle Mitarbeiter auf ein Sprachlevel bringen – das war das Ziel des IT-Service Provider Konica Monolta. Damit die Mitarbeiter an unterschiedlichen Länder-Standorten besser miteinander kommunizieren können, hat sich das Unternehmen für eine digitale Sprachweiterbildung entschieden.

Ein japanisches Unternehmen, mit Tochter-Unternehmen in Deutschland und insgesamt 28 Länderorganisationen in Europa, die in vier geographische Cluster aufgeteilt sind – die Kommunikation zwischen so vielen Standorten und in verschiedenen Sprachen ist eine große Herausforderung für den IT-Service Provider Konica Minolta. Damit die Mitarbeiter in Zukunft besser untereinander kommunizieren können und internationale Sales-Prozesse optimiert werden, musste das Unternehmen alle Mitarbeiter auf ein Sprachniveau bringen. Das Ziel: Englisch auf dem Level B2.1 für alle Mitarbeiter.

Warum sich auch die Weiterbildung digitalisieren muss

Sprachen lernen

Warum sich auch die Weiterbildung digitalisieren muss

02.04.18 - Gerade in international tätigen Unternehmen ist das Lernen von Fremdsprachen eine wichtige Voraussetzung, um die Zusammenarbeit an unterschiedlichen Standorten zu verbessern. Doch nicht jeder Mitarbeiter kann sich die Zeit für einen festgesetzten Kurs einplanen. Wie digitale Angebote die Weiterbildung unterstützen können. lesen

Zentralisierte Lösung mit individuellem Programm

In der Umsetzung des Ziels, gab es einige Herausforderungen für das Unternehmen aus Japan zu bewältigen: So waren die Mitarbeiter auf unterschiedlichen Sprachniveaus. Also brauchten sie unterschiedliche Kurse, die am besten auch in der Länge variierten. Wer schon nah am Level B2.1 war, musste weniger lernen als ein anderer Mitarbeiter, der noch nicht so weit ist. Eine starre Lösung, bei der alle Lerner auf dem gleichen Sprachniveau starteten, kam demnach nicht in Frage. Zumal auch noch Kurse in unterschiedlichen Ausgangssprachen von Nöten waren. Die geforderte Lösung musste sich außerdem nahtlos in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter einfügen.

Die digitale Sprachlernlösung von Rosetta Stone konnte all diese Anforderungen erfüllen. Dabei erwarben die Verantwortlichen von Konica Minolta nicht nur die Lizenzen, sondern kooperierten eng mit dem Sprachlernanbieter bei der Entwicklung des Programms zusammen: Die Mitarbeiter absolvierten zu Beginn einen Einstufungstest und bestimmten ihr Sprachniveau. Unter Berücksichtigung der beruflichen Schwerpunkte hatte nun jeder Lerner die Möglichkeit, sich selbstständig ein individuelles Programm zusammenzustellen und damit auch Lernziele festzulegen. Je nach Niveau erwarb Konica Minolta eine Lizenz für 6, 12 oder 18 Monate.

Online lernen bedeutet nicht, alleine zu lernen

Das Projekt startete zunächst als reines E-Learning. Der reine Online-Ansatz ermöglichte die problemlose Integration des Lernens in den Arbeitsalltag. Konica Minolta gab dabei die Empfehlung von Rosetta Stone an die eigenen Mitarbeiter weiter, sich etwa 2,5 bis 3 Stunden in der Woche Zeit für das Erlernen der neuen Sprache zu nehmen.

Im Verlauf der Pilotphase wurden im Dialog zwischen Konica Minolta und Rosetta Stone zusätzliche Maßnahmen besprochen. Eine Erkenntnis: Den Mitarbeitern war besonders die persönliche Betreuung wichtig. So wurden Telefon-Sessions und Gruppentrainings mit muttersprachlichen Tutoren eingeführt, die in einem virtuellen Klassenzimmer stattfanden. Gerade diese Features stießen auf großen Anklang bei den Mitarbeitern: Die Aussprache konnte geübt und verbessert werden, die Scheu, eine neue Sprache zu sprechen, wurde abgebaut und spezifische Fragestellungen konnten mit dem Tutor besprochen werden. Überprüft wurde der Wissensstand mit angekündigten Lernfortschrittskontrollen. Nach erfolgreichem Bestehen des Abschlusstests, der zum Ende des Kurses durchgeführt wurde, wurde dem Lerner ein Zertifikat ausgehändigt. Nach erfolgreichem Abschließen des Lernziels wünschten sich viele Mitarbeiter sogar eine Verlängerung der Lizenz, um ihr Sprachniveau weiter zu verbessern.

Sabine Schnorr ist Director Central Europe bei Rosetta Stone.
Sabine Schnorr ist Director Central Europe bei Rosetta Stone. (Bild: Rosetta Stone)

Über die Autorin

Sabine Schnorr ist Director Central Europe bei Rosetta Stone, dem weltweit führenden Anbieter für onlinebasierte Sprachlernprogramme. Seit Gründung der deutschen Niederlassung im Jahr 2010 ist sie für das börsennotierte US-Unternehmen tätig und war zunächst für den erfolgreichen Aufbau des Geschäftskundenmarkts in Deutschland verantwortlich. Seit 2015 leitet Sabine Schnorr das gesamte zentraleuropäische Geschäft. Zuvor war die 48-Jährige bei dem französischen Sprachlernsoftware‐Anbieter Auralog beschäftigt. Schnorr verfügt über ein abgeschlossenes Studium der Informatik mit den Schwerpunkten Software Engineering und IT-Sicherheit.

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