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DAM Marktübersicht Worauf es bei der Auswahl eines Digital Asset Management Systems ankommt

| Autor: Julia Krause

Multimediale Inhalte wie Videos, Bilder und Co. gewinnen in der digitalisierten Marketing-Welt an Bedeutung. Umso wichtiger ist für Unternehmen das effektive Management von digitalen Dateien. Mit einem Digital Asset Management System kann das gelingen. Worauf sollten Entscheider bei der Auswahl achten?

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Die effektive Verwaltung von multimedialen Inhalten wie Bild, Videos und Co. ist für Unternehmen wichtiger denn je.
Die effektive Verwaltung von multimedialen Inhalten wie Bild, Videos und Co. ist für Unternehmen wichtiger denn je.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Visuelle Inhalte spielen gerade im digitalen Marketing eine immer wichtigere Rolle und sind fester Bestandteil der Marketingstrategie jedes Unternehmens. Im Onlinemarketing bietet das Internet außerdem nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten, verschiedene Medienformate in die eigenen Marketingaktivitäten einzubeziehen. Das stellt Marketingverantwortliche vor neue Herausforderungen: Immer mehr digitale Dateien müssen gespeichert, strukturiert und verarbeitet werden. Genau diesen Herausforderungen können Unternehmen mit dem richtigen DAM System entgegen treten.

Als Digital Asset Management (DAM) wird das Speichern, Organisieren und Abrufen von digitalen Medien, wie Bildern, Videos, Audio-Dateien, Grafiken, Animationen, Dokumenten und vielem mehr, bezeichnet. Um solche Mediendateien innerhalb eines Unternehmens abzulegen und gemeinsam zu verwenden, gibt es Digital Asset Management Systeme.

DAM Systeme beeinflussen nicht nur die organisatorischen Prozesse positiv, sondern zahlen auch auf eine konsistente Unternehmens- und Markenpräsentation ein. Durch die zentralisierte Verwaltung aller Medien innerhalb eines Unternehmens wird gewährleistet, dass jeder Mitarbeiter zu jeder Zeit Zugriff auf die benötigten Dateien hat. Dabei kann sichergestellt werden, dass nur die aktuellen und richtigen Versionen einer Mediendatei medienneutral zu Verfügung stehen. Durch die Anreicherung aller Assets mit Metadaten können Dateien dank Verschlagwortung und Kategorisierung nicht nur schnell und einfach gefunden werden, die Nutzer erhalten darüber hinaus wichtige Informationen über die Lizenz- bzw. Verwertungsrechte von Bildern und Co..

Diese Fragen sollten sich Unternehmen bei der Auswahl eines Digital Asset Management Systems stellen

Wie bei jedem IT-Projekt sollten Unternehmen zunächst prüfen, welche Probleme im Unternehmen bestehen beziehungsweise welche Prozesse vereinfacht werden sollen und ob ein DAM diese effektiv lösen kann, bevor sie über verschiedene Systemanbieter und -funktionen nachdenken. Ist diese grundlegende und wichtigste Frage geklärt, muss darauf aufbauend definiert werden, welche eigenen Anforderungen, Erwartungen und Wünsche das Unternehmen an ein DAM System stellt. Anschließend können Angebote von verschiedenen Anbietern eingeholt werden. Die folgenden Fragen sollten die Projektverantwortlichen bei der Anbieterauswahl dabei auf jeden Fall stellen:

  • 1. Wer soll das System nutzen? Vor der Implementierung muss geprüft werden, wie viele Mitarbeiter Zugriff auf das DAM System benötigen. Um sicherzugehen, dass das neue System alle notwendigen Prozesse richtig abdeckt, sollte außerdem berücksichtigt werden, aus welchen Abteilungen sich der Nutzerkreis zusammensetzt.
  • 2. Über welche Funktionen muss das System verfügen?Je nach Unternehmen und Nutzerkreis muss das System über unterschiedliche Funktionen verfügen. Neben den Basisfunktionen eines DAM stellen Anbieter außerdem verschiedene weiterführende Funktionen zu Verfügung, die die Lösung unternehmensspezifischer Probleme ermöglichen können.
  • 3. Welche technischen Anforderungen an das System gibt es im Unternehmen? Es muss geprüft werden, ob eine webbasierte Anwendung oder eine Client-Installation dem Unternehmen einen größeren Mehrwert bietet. Außerdem sollte das neue System beispielsweise alle Datei-Formate und Programme unterstützen, die im Unternehmen vorrangig genutzt werden.
  • 4. Wie berechnen sich die Kosten für das System? Von Lizenzmodellen bis hin zu Preis nach Nutzung – die Preismodelle können sich je nach Anbieter deutlich unterscheiden. Welches Preismodell für den spezifischen Anwendungsfall am besten geeignet ist, kann über die Berechnung des Total Cost of Ownership (TCO) gut beurteilt werden.

Anhand dieser Fragen können Unternehmen verschiedene Anbieter von Digital Asset Management Software miteinander vergleichen. Um Sie bei der Anbieterauswahl zu unterstützen, haben wir wichtige Informationen zu 21 Anbietern zusammengetragen und in unserer DAM Marktübersicht für Sie übersichtlich dargestellt.

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Über den Autor

 Julia Krause

Julia Krause

, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG