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Weihnachten Worauf Sie beim Weihnachtskarten-Design achten sollten

Redakteur: Julia Krause

Die Weihnachtskarte ist der unverzichtbare Klassiker, um Kunden und Partnern zum Ende eines Geschäftsjahres für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu danken. Sie bietet genügend Raum für gute Gestaltung, transportiert Werte und bringt Wertschätzung zum Ausdruck. Und das ist für jede Geschäftsbeziehung wichtig.

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Die Weihnachtskarte ist der unverzichtbare Klassiker, um Kunden und Partnern zum Ende eines Geschäftsjahres für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu danken.
Die Weihnachtskarte ist der unverzichtbare Klassiker, um Kunden und Partnern zum Ende eines Geschäftsjahres für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu danken.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

1. Auch Weihnachtskarten-Gestaltung beginnt mit einem Plan

Um eine erfolgreiche Weihnachtskarten-Kampagne umzusetzen, brauchen Sie einen Plan. Das oberste Ziel: Unverwechselbarkeit. Und das erreichen Sie mit guter Gestaltung. Diese basiert auf einem Konzept. Welches Motiv, welches Thema, welche Botschaft, welcher Inhalt, wie soll die Ansprache aussehen, humorvoll oder doch zurückhaltend, persönlich oder doch allgemein – die Antworten auf diese und weitere Fragen ergeben am Ende das Konzept. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Weihnachtkarte. Das hört sich umständlich an, ist es aber nicht. Bei der Konzeptentwicklung hilft oft ein kurzes Brainstorming mit zwei oder drei kreativen Mitarbeitern. Merkmal eines guten Konzeptes sind zum Beispiel eine originelle Botschaft, eine kreative Idee oder ein lustiger, passender Slogan. Im Endergebnis kommt es auf das Zusammenspiel zwischen Gestaltung, Botschaft und Text an. Diese Gestaltungselemente ergänzen sich im besten Fall wechselseitig.

2. Komposition und Motiv

Insbesondere bei Komposition und Motiv gilt: Weniger ist mehr. Gerade bei der Kreation einer Weihnachtskarte ist Understatement gefragt. Kommen Sie also mit weniger aus, beschränken Sie sich und schärfen Sie dadurch ihre Message. Das erreichen Sie, indem sie zum Beispiel Negativraum schaffen, der Platz kreiert – zum Nachdenken, zum Innehalten, Platz, damit sich Botschaften entfalten können. Behandeln Sie deshalb Text und Bild als gleichberechtige Gestaltungselemente. Auf die kommt es vor allem auf der Titelseite von Weihnachtskarten ganz besonders an. Denn dort befindet sich in der Regel das Motiv sowie die zentrale Grußbotschaft. Gerade bei der Motivauswahl sollten Sie ein eigenes Weihnachtsmotiv entwickeln. Die Message beziehungsweise die Grußbotschaft sollte auf Weihnachtskarten so kurz wie möglich sein. Spezial-Tipp: Zitate lockern die Innengestaltung auf und sind oft ein guter Einstieg.

3. Setzen Sie das CI richtig ein

Sie haben eine CI und wollen sie natürlich auch für Weihnachtskarten nutzen? Denken Sie nach: Um aus der Masse der Weihnachtskarten herauszustechen, sollten sie antizyklisch vorgehen. Viele Unternehmen wenden ihr CI auch auf Weihnachtskarten an. Tun Sie das nicht. Setzen Sie das CI „richtig“ ein. Zu Weihnachten steht nicht „Ihr Unternehmen“ im Mittelpunkt. Es geht vielmehr um persönliche Beziehungspflege zu Ihren Kunden und nicht um Ihr Unternehmen. Wenden Sie daher das CI, Unternehmensfarben und Logo dezent und zurückhaltend an. Das vermittelt Seriosität – erst recht auf der Weihnachtskarte. Fokussieren Sie sich auf den Inhalt, den Text und verleihen Sie Ihrer Weihnachtskarte durch eine persönliche Ansprache eine individuelle Note. Das erreichen Sie insbesondere mit einer handgeschriebenen Botschaft sowie einer persönlichen Unterschrift.

4. Darum ist bei Weihnachtskarten die Materialauswahl so wichtig

Weihnachtskarten können in unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. Beim Empfänger, also ihrem Kunden oder Partner, erzeugen sie ein haptisches Erlebnis. Darum ist bei Weihnachtskarten die Materialauswahl so wichtig. Denn: Allzu dünner Karton wirkt gerade bei Weihnachtskarten gemeinhin als minderwertig, starker Karton dagegen als hochwertig. Bei Weihnachtskarten üblich sind daher Karton-Grammaturen von mindestens 250 g/m2. Auf diese Weise kommunizieren Sie als Unternehmen ein unmissverständlich hohes Qualitätsbewusstsein zum Kunden. Sie demonstrieren dadurch implizit, was Ihnen der Kunde bedeutet. Stichwort: Wertschätzung. Außerdem sollten Sie matten, ungestrichenen Karton wählen. Der Markt bevorzugt für Weihnachtskarten oftmals einen matt-weißen Naturkarton. Ein Material, das, passend zu diesem Anlass, Wärme ausstrahlt. Mit Recycling-Karton beweisen Sie außerdem ein hohes Umweltbewusstsein.

5. Call-to-Action auf Weihnachtskarten oder doch lieber soziale Kompetenz?

Erfolgreiches, gutes Weihnachtskarten-Design steht und fällt mit dem Benefit. Mit einem dezent gestalteten Call-to-Action bleiben Sie und Ihr Unternehmen auch nach Weihnachten noch im Gedächtnis ihrer Kunden. Nutzen Sie den Raum auf Weihnachtskarten, um zum Beispiel mit einem Gutscheincode für den nächsten Kundenauftrag oder für den Online-Shop auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Der kann zum Beispiel direkt auf die Weihnachtskarte gedruckt werden. Oder aber: Mit einem kleinen, dezent, aber edel gestalteten Aufkleber, der auf die Karte aufgebracht wird, können Sie die besondere Wertigkeit des Angebots herausstellen. Eine andere Möglichkeit: Demonstrieren Sie soziale Kompetenz mit einer Charity-Weihnachtskarten und spenden Sie an wohltätige Zwecke.

* Quelle: CEWE Print

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